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Ein Überall App Day 01. Mai 2015 - Beni Hirt

Am 30.4.15 ging der erste Überall App Day in Zürich über die Bühne. Ich war bereits im 2013 am Startevent in Wien als Gast dabei und konnte nun auch in der Schweiz als Partner auftreten.

Die Österreichischen Organisatoren wollen die etablierte Wirtschaft und die innovative Tech-Szene verbinden, was ihnen teilweise gelungen ist. Es nahmen Vertreter von Firmen wie Microsoft, Swisscom oder Accenture teil und man traf diverse Unternehmer und Entwickler zum Almdudler (was Kindheitserinnerungen in mir erweckte). Anlässe dieser Art sind Branchentreffs, an denen man nebst den Referaten Smalltalk führt, über gemeinsame Projekte sinniert oder neue Leute kennen lernt.

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Als wir eingetroffen sind, stand für uns ein kleiner Stehtisch zur Verfügung, der dann kurzum mit einer Sofaecke und Lounge-Tisch ersetzt wurde. Wir waren die einzigen ohne roll up banner, was uns nicht gut sichtbar machte. Dafür hatten wir eine sogenannte Gehwegtafel mit Kreide-Handzeichnung, was uns hoffentlich ein bisschen Sympathie einbrachte.

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Referate konnten wir einige hören, dabei war ein spannender Beitrag zu Gamification mit einer Fun-Theorie: Spass ist nicht gleich Spass. Diese Erkenntnis ist zwar nicht neu, hat aber trotzdem eine wichtige Komponente: Mit «Games» kann das Leben auch vereinfacht werden, es ist nicht einfach sinnloses Zeug. Es können bspw. wertvolle immaterielle Bereicherungen geschaffen und soziale Beziehungen intensiviert werden.

An der Mobile Payment Podiumsdiskussion konnte ich vor allem entnehmen, dass Mobile Payment einen Mehrwert für die Kunden generiert, wenn im Detailprozess viele kleine Teile verbessert werden (z.B. nebst der Bankkarte keine Kundenkarte mehr zücken). Was für ein Produkt sich durchsetzen wird, ist offen. Ich glaube, Twint.ch hat in der Schweiz gute Karten.

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Gespannt wartete ich bis fast zum Schluss auf die neusten Zahlen zur App Economy, wozu ich selber ein kurzes Referat hielt und unser Mobile Sales-Kit anpries.

Die Studie von smama und der Uni St.Gallen bestätigt viele Vermutungen über die App Economy der Schweiz. Mit eigenen Apps lässt sich nur sehr schwer Geld verdienen. Vielmehr sind es einige wenige, die sich diesen Kuchen aufteilen. Nicht überraschend ist dabei, dass Games am beliebtesten sind und auch das grösste Wachstum verzeichnen.

Auch frühere Studien aus dem Ausland zeigten, dass App-Entwickler mehrheitlich mit Auftragsarbeiten ihr Geld verdienen. Der Trend geht in diese Richtung weiter, wie nun auch die Schweizer Zahlen bestätigen. Dabei gibt es rund drei Viertel Betriebe, die bis zu 10 Mitarbeiter beschäftigen wie wir. Die Preise kommen auch aufgrund dieser Branchenstruktur seit einiger Zeit unter Druck, der Wettbewerb steigt trotz wachsender Nachfrage.

Android hat als Betriebssystem mit 50% Marktanteil iOS (42%) bekanntlich den Rang abgelaufen. Interessant ist, dass dies bis jetzt im Auftragsgeschäft nicht spürbar ist. Die Kunden wollen – wenn es darauf ankommt – weiterhin erstmal auf iOS setzen. Dennoch gibt es anscheinend viele App-Entwickler wie wir, die auch auf Windows Phone und anderen Betriebssystemen entwickeln.

Fazit zum App Day: Es machte Spass (Serious Fun) und wir freuen uns auf nächstes Jahr.

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