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Die Entwicklung von VR, AR und MR Brillen 18. November 2018 -

Virtual, Augmented und Mixed Reality Brillen sind ein heisses Thema, zumindest in der Tech-Szene. Noch immer gehören sie zu den teureren Gadgets auf dem Markt. Das erste Tablet, das iPad, war anfangs ebenfalls relativ teuer und mittlerweile kann es sich praktisch jeder leisten. Tablets waren zwar etwas Neues, jedoch eine Mischvariante zwischen Laptop und Smartphone. AR, VR und MR Brillen hingegen sind kein Hybrid bestehender Gadgets, sondern in ihrer Anwendung was ganz Neues. Unser Vorstellungsvermögen denkt noch gar nicht in Richtung der vielen neuen Anwendungsmöglichkeiten und nur wenige Entwicklungsunternehmen kriegen schon die Gelegenheit konkrete Projekte für diese neuen Tech-Brillen umzusetzen.

VR-AR-MR-Brillen
 

Dieses Jahr sind einige neue AR, VR und MR Hardware Neuerungen auf den Markt gekommen. Wir hatten die Gelegenheit diese auszuprobieren.

VR für die Unterhaltungsindustrie

Virtual Reality Brillen versetzen dich komplett in eine neue digitale Welt, mit einem Display, welches sich vor den Augen befindet. Bewegt man seinen Kopf in verschiedene Richtungen, bewegt sich das Sichtfeld (technisch die Kamera in der Szene) mit. Zu unterscheiden sind VR Brillen mit einem Bewegungssensor (Accelerometer) und VR Brillen die mit externen Sensoren (Lighting Stations). Die Zweiteren ermöglichen nebst der Sichtrichtung die Erkennung der Bewegung im Raum und bieten dadurch ein viel grösseres VR Erlebnis.

Beste VR Brille 2018: HTC Vive Pro

Im April 2018 hat HTC das Nachfolgermodel, die HTC Vive Pro auf den Markt gebracht. Zuvor waren HTC Vive und Oculus Rift die Marktführer und etwa im gleichen Rang. Der wesentliche Vorteil der neuen Vive Pro ist die höhere Auflösung (von 2160×1200 Pixel auf 2880×1600) welche für das „Realitätsgefühl“ wichtig ist.

VR Brille - HTC Vive Pro
 

Auch bei dieser Auflösung ist „ein Gitter“ im Sichtfeld erkennbar und erst ab 8k-Auflösungen erwartet man ein Gefühl, dass man sich in 3D animierte Welten, ähnlich der Disneyfilme versetzt fühlen kann. Weitere VR-Hardware-Neuigkeiten sind:

  • Kabellose Verbindung von Brille zum Rechner
  • Grössere Tracking-Fläche dank besserer Lighting Stations
  • Einzelne Tracker für Interaktion mit physischen Gegenständen

Die Beschaffung der Vive Pro lohnt sich nur für enthusiastische Gamer. Der fast doppelte Preis gegenüber dem Vorgänger Model ist es sonst nicht Wert. Ausserdem finden wir das Vorgänger Model handlicher und es sitzt dank dem elastischen Band besser, obwohl HTC bei der Pro mit einer besseren Gewichtsverteilung ein besseres Gefühl beim Tragen verspricht.

Beste VR-Anwendung: Superhot VR

VR ist eine Welt für sich und ermöglicht nicht viel Interaktion mit der Umwelt. Nebst der Unterhaltungs- und Spielindustrie, wird VR vor allem für Schulungen eingesetzt, da teure, gefährliche oder schwere Handlungen in einer sicheren Umgebung geübt werden können. VR-Anwendungen befinden sich in Kinderschuhen und noch immer lockt der Wow-Effekt mehr an als Inhaltlich wirklich spannende Anwendungen oder Spiele. Ein Spiel hat jedoch mit einer neuartigen Spielsteuerung für VR Anwendungen den Spielspass voll getroffen. Im «Superhot VR» bewegt sich die Spielumgebung zeitlich so schnell wie sich der Spieler bewegt. Man ist ein Actionheld und kann sich in Zeitlupenform, ähnlich der „Kugelgeschoss“ Szenen aus Matrix bewegen.

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AR und MR Brillen im Aufbruch

Augmented Reality Brillen kombinieren die reale Umgebung mit virtuellen Elementen. Wie bei VR Brillen, unterscheiden wir auch zwischen einfachen AR Brillen und fortgeschritteneren. Anders als bei VR-Brillen, werden AR Brillen nicht mit Infrarot-Sensoren im Raum getracked, sondern die Brille selbst ist mit Tiefensensoren versehen. Mit den Tiefensensoren lernt die Brille die Umgebung kennen und kann virtuelle Gegenstände an entsprechenden physischen Locations im Raum anzeigen. Bspw. kann sich die Brille das Badezimmer merken und dort auf ein Handzeichen einen Monitor mit den Nachrichten einblenden. In diesem Fall spricht man nicht mehr von Augmented, sondern Mixed Reality. Das Erlernen und die Interaktion mit der Umgebung erfordert komplexere Algorithmen und leistungsstarke Rechner. Diese Computertechnik wird auch „Spatial Computing“ genannt.

MR Marktführer: Magic Leap

Nach vielen Jahren Entwicklung in der Stillen Kammer, fast Hochgeheim, aber mit viel Investoren im Rücken ist die Magic Leap Brille im August 2018 auf den Markt gekommen. Dier Erwartungshaltung war dementsprechend hoch, vor allem da seit der Veröffentlichung von Microsoft Hololens am Oktober 2016, keine vielversprechenden MR-Brillen auf den Markt gekommen sind. Letzte Woche an der DAMconf hatten wir die Gelegenheit die Magic Leap auszuprobieren.

 

Der Kontrast der virtuellen Objekte in der realen Umgebung ist beeindruckend und im Vergleich zur Hololens viel besser. Auch ist die Magic Leap Brille ganz angenehm zu tragen, da der Rechner und Batterie an der Hosentasche angemacht werden, statt in der Brille selbst verbaut sind. Die Magic Leap One zeigt zwar, das Mixed Reality möglich ist, jedoch ist die Brille noch nicht alltagsreif und die Anwendungen müssen erst kreiert werden. Das gute, die Magic Leap Entwicklertools können mit Unity3D kombiniert werden, wo bestimmt viele Entwickler darauf warten, neuartige Anwendungen zu schaffen. Apple ist dafür bekannt, Dinge erst auf den Markt zu bringen, wenn es für die breite Masse taugt. Gerüchten nach ist Apple an der Entwicklung einer MR Brille welche im Jahr 2020 herauskommen könnte.

Einfache AR Brillen

Mixed Reality Brillen sind noch sehr teuer, dafür sind gewöhnliche Augmented Reality Brillen im Preisrang wie Smartphones zu haben. Wir benutzen die AR Brille von Epson – Moverio BT-300 für längere Einsätze in unserem Datazentrum. Wenn unsere IT Experten nicht vor Ort sind und wir gewisse Arbeiten im Rechenzentrum für sie erledigen müssen, setzen wir die Moverio BT-300 auf.

AR Brille - Epson Moverio BT-300
 

Die AR Brille läuft auf Android und Skype kann darauf installiert werden. Sie ermöglicht uns mit freien Händen alle Arbeiten durchzuführen und die IT kann dank der Kamera auf der Brille jede Tätigkeit verfolgen und Anweisungen geben. Sollen Server, Harddiscs etc. beschriftet werden, können sie uns den Beschriftungstext ins Sichtfeld einblenden, womit viel weniger Fehler passieren als wenn sie diktiert werden.

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