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Automatisierung dank virtueller Assistenz

Automatisierung dank virtueller Assistenz

30. Januar 2018

Virtuelle Assistenz war in der Gardner Hype-Kurve 2017 kurz vor dem Peak. Unternehmen sehen sich unter Zugzwang: Sie müssen ihr Geschäft im Licht der Digitalisierung weiter entwickeln. Virtual Assistant Services sind diesbezüglich ein probates Mittel.

Vor wenigen Jahren waren Chatbots noch eine futuristische Spielerei. Die Funktionalitäten wurden erweitert. Nun sind sie zunehmend als  virtuelle AssistentInnen einsetzbar. Die zunehmende Akzeptanz führt zu einem positiven Feedbackloop. Mit zunehmenden Nutzerzahlen verbessert sich die Qualität. Mit der zunehmenden Qualität ergeben sich Nutzungsszenarien für Unternehmen.

 

Automated Chatbots für die Generation Y

Dies trifft nicht nur auf natürliche Sprache zu. Gerade das Chatten mit Kunden kann helfen: Die Generation Y ist es gewohnt zu chatten, statt nach Informationen zu suchen. Chatbots sprechen sie daher besser an. Oft ist bereits eine App installiert, welche für Chatbots genutzt werden kann. Chatbots können auf diversen Plattformen eingesetzt werden. So in eigenen Apps oder auf Webseiten: Technisch sind die Möglichkeiten fast unlimitiert.

virtuelle Assistenz ist zunehmend in Business Cases einsetzbar

Chatbots sind keine neue Technologie

Der erste Chatbot war eine Sie: Geschaffen wurde Eliza 1966. Joseph Weizenbaum programmierte sie und imitierte damit die Annäherung an künstliche Intelligenz mit. Einer der Nachfolger war A.L.I.C.E. welcher drei Mal den Loebner-Preis gewann. Dafür müsste der Turing Test während 25 Minuten bestanden werden. Der Turing-Test selbst bestand er jedoch nie.

 

Virtuelle Assistenz und Artifical Intelligence

Künstliche Intelligenz ist noch immer Zukunftsmusik. Zwar gibt es Fortschritte – doch zumindest bei der anfänglichen Parametrisierung und dem Training braucht es noch viele menschliche Interventionen. So kann mittels “machine learning” vieles implementiert werden, doch müssen entsprechende Trainingssets noch immer aufbereitet werden und die Herausarbeitung der Features gelingt kaum ohne menschliche Unterstützung.

 

Natural Language Processing

Schliesslich sind Bots simplifiziert ausgedrückt Programme, die auf eine Datenbank zurückgreifen. Um Kommunikation zu betreiben, müssen Bots auf natürliche Sprache reagieren können. Dafür werden verschiedene Natural Language Processing (NLP)-Techniken angewendet. Beispielsweise müssen Sprachen erkannt werden. Gerade wenn ein Bot eine kurze Nachricht erhält, die Ausdrücke aus verschiedenen Sprachen enthält, ist dies essentiell.

Weitere Schritte beinhalten beispielsweise part-of-speech tagging. Normalisierung, hilft  Akronyme oder Slang zu verstehen. Mit Noun Phrase Extraction wird das Hauptthema herausgearbeitet. Stemming reduziert Wörter um Pre- und Suffixe, womit die Präzision für die Suche in der Datenbank verbessert werden kann.

 

Mehr Funktionen

Was ist nun der Unterschied zwischen Chatbots und virtuellen SekretärInnen? Es ist weniger die Weiterentwicklung oder das Sprachverständnis, welches Google Assistent oder Siri von klassischen Chatbots unterscheidet. Vielmehr sind es die zusätzlichen Anwendungsmöglichkeiten, die ein erweitertes Anwendungsgebiet zulassen.

Virtuelle Assistenten antworten nicht bloss, sondern führen Aktionen aus. So kann beispielsweise eine Applikation geöffnet oder eine Erinnerung gesetzt werden. Diejenigen der ‚Grossen‘ können zumeist Sprache in Text umwandeln.

 

Nicht nur Entwicklungen von den Big Players

Amazon, Apple, Google und Co entwickeln alle virtuelle Assistenten. Sie setzen dabei auch auf künstliche Intelligenz und kognitives Lernen. Diese sind jedoch noch nicht universell einsetzbar. Kleinere Unternehmen können nicht dieselben Investitionen tätigen.

Dennoch gibt es eine Vielzahl von Chatbot Creators. Viele sind auf bestimmte Plattformen ausgerichtet. Einige können an verschiedene Plattformen angeschlossen werden.

 

Klare Ausrichtung und begrenzter Rahmen

Klassische Anwendungsgebiete sind daher geschlossene Systeme. Insbesondere wenn sowohl Plattform als Thematik definiert sind. Beispiele sind die Buchung eines Hotelzimmers oder eine webbasierte Verkaufsberatung.

Ein anderes Beispiel ist der Einsatz eines virtuellen Assistenten in einer App. So kann beispielsweise für eine Messe ein virtueller Chatagent eingebaut werden. Er fragt Teilnehmer nach ihren Interessen und macht Vorschläge. Angebote werden direkt auf dem Screen angezeigt und können zum persönlichen Kalender hinzugefügt werden. Feedback kann direkt gegeben werden. Zudem können Surveys per Chat gemacht werden.

 

Stand und Entwicklung

Allgemein anwendbare virtuelle Assistenten können Erwartungen nur teilweise erfüllen. Sie unterstützen, können aber nicht die Vielfalt der möglichen Aufgaben abdecken. Klare Business Cases sind heute abdeckbar. Insbesondere wenn sie auf einfachen Dialogen beruhen.

Die virtuellen SekretärInnen müssen jedoch auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. Die möglichen Aktionen, Reaktionen und Interaktionen müssen definiert sein. Diese werden in einer Datenbank hinterlegt. Repetitive Tätigkeiten können dabei abgedeckt werden. Der Traum der selbstlernenden allgemein wirkenden virtuellen Assistenz ist noch Zukunftsvision. Es wird noch dauern bevor öfter Systeme trainiert statt programmiert werden.

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Gewinnspiel – mehr Konsum, mehr Kredits

Gewinnspiel – mehr Konsum, mehr Kredits

18. Januar 2018

Zwei Game Charakteren, der „Gebefreudige“ und „Habgierige“ kämpfen sich durch die Welt der Jaffa Cakes. Schnelligkeit, Präzision, strategische Denkvermögen und Geschick sind gefragt um attraktive Preise zu gewinnen. Wenn auch 6 Jahre her, ein Rückblick auf diese umfangreiche Gewinnspiel Kampagne lohnt sich.

Mehr Konsum, mehr Kredits

Das Flash basierte „Plattformer“ Spiel war online und offline verfügbar. Die offline Version war in besonderen Jaffa Cakes dreier Verpackungen als CD zu finden. Diese diente nicht nur zum Spielspass, sondern als Vorbereitung für den Wettbewerb. Während der Kampagne hatten alle Jaffa-Cakes Verpackungen einen Code aufgedruckt, welcher in der online Version in Kredits eingelöst werden konnten.

Gewinnspiel Code in der Verpackung

Die Kredits entschlüsselten weitere Spiele, vergaben Zusatzleben und konnten für Zaubergetränke entwertet werden, welche die Punktezahl vervielfachten. Je mehr Jaffa Verpackungen gekauft wurden, desto einfacher positionierte man sich höher in der Highscore Liste und konnte so attraktive Tages- und Monatspreise gewinnen.

Gewinnen um jeden Preis

Jeden Monat wurden die drei Spieler mit den Höchstpunktzahlen mit attraktiven Preisen, wie LCD Fernseher, Gaming Konsole oder Smartphone Tablets belohnt. In Internetforen waren Themen zum Spiel und Punktesystem eröffnet und auf YouTube waren Spielverlauf Aufnahmen zu finden. Die Preise verlockten auch zum Betrug, so wurde der Highscore Server gehackt. Glücklicherweise waren die Betrüger naiv genug, und hatten unrealistisch hohe Punktezahlen übermittelt. Kurzfristig half ein Punktezahl Filter, bis wir den Datenverkehr und Server besser verschlüsselten.

Jump ‚n’ Run

Das Spiel ähnelt dem klassischen „Super Mario“ Plattformer. Die Spieler können nicht zwischen Mario und Luigi, sondern dem „Gebefreudigen“ und „Habgierigen“ Game Charakter wählen. Beide Charakteren durchlaufen 5 verschiede Minispiele, bis sie zum finalen Spiel, der Jaffa Cakes Fabrik gelangen. Beim Spielen mit dem Gebefreudigen, geht es immer um das Verteilen von Jaffa Cakes, während der Habgierige sie lieber sammelt.

Alle Minispiele unterschieden sich von der Gamemechanik vollkommen, Skaten, Klettern, Jaffa Cakes stapeln, Drachen fliegen usw. Eine Herausforderung war, die Punkteverteilung über die Minispiele der beiden Charaktere gleichmässig zu verteilen. Das animierte, mit beiden Charakteren die Höchstpunktezahl zu knacken, was wiederum mehr Kredits benötigt und zu mehr Konsum animierte.

Gewinnspiel Mehrwert

  • Langanhaltenden Spielspass dank 12 Minispielen
  • Kampagne zur Brand und Image Stärkung
  • Verkaufssteigerung dank ausgeklügeltem Wettbewerbsmodel
  • Mehr Online Präsenz, vor allem mit Nutzergenerierten Inhalten
  • Vermehrtes Sharing von Erfolgen via Soziale Medien

 

Update 17.2.2018: Nebst mobilen und online Lösungen, entwickeln wir vermehrt auch Games, Event-Marketing Anwendungen und Gewinnspiele.

 

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Frankfurt digital erkunden

Frankfurt digital erkunden

04. Januar 2018

Im November 2017 fand die achte Citys Manager Conference in Frankfurt am Main statt. Nebst den Städte-Verantwortlichen von MyCityHighlight durften wir als Entwicklungspartner teilnehmen. Im Fokus standen die Erfahrungen der Mitarbeitenden und die Weiterentwicklung des Unternehmens. Unser langjähriger Kunde MyCityHighlight besitz eine Städtereise-Plattform. Diese setzt sich aus Apps und einer Webseite zusammen. Zudem sind eine Buchungsplattform, Audio Guides und Detektiv Trail Apps angebunden.

Weiterentwicklung und Erfahrungsaustausch

Während des zweitägigen Workshops wurden Tipps und Tricks gezeigt, Erfahrungen ausgetauscht sowie die Weiterentwicklung der Firma besprochen: Darunter auch die geplante Weiterentwicklung der bestehenden Webseite und der Apps.

Spannend und aufschlussreich war die Eindrücke und Vorstellungen City Manager besser kennen zu lernen. Denn Konzeptionen und Entwicklungen bedürfen immer des Verständnis der Anwender.

 

Teambuilding mit Detektiv Trail

Ein Highlight war das Teambuilding: In Gruppen aufgeteilt machten wir einen Detektiv Trail in Frankfurt. Neben Spass half es gerade die App als Endanwender besser zu verstehen. Somit konnte ich an einem Wochenende drei verschiedene Sichten einnehmen: Diejenige der Entwicklerin, diejenige der City-Managerin und diejenige der Nutzerin.

Daher war das MyCityHighlight Wochenende intensiv – jedoch lehrreich. Zudem half es, die Beziehungen zu stärken und über weitere Vorgehen zu sprechen.

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2017 – Mehr als nur Apps & Web

2017 – Mehr als nur Apps & Web

28. Dezember 2017

So ähnlich dem Bitcoin Kurs neigt sich ein bewegtes Jahr dem Ende entgegen. Wenn auch etwas überteuert, ist mit dem iPhone X wieder einmal ein grösserer Schritt in der Smartphone Evolution gelungen. Nebst Gesichtserkennung und Emoji Nachahmung, ermöglicht der hochpräzise Tiefensensor auch neue spannende Augmented Reality und interaktive Anwendungen. Wenn auch Augmented und Virtual Reality keine neuen Begriffe sind, wird sich durch bessere und vor allem preisgünstigere Hardware, deren Gebrauch in den breiteren Bevölkerung etablieren. Als das erste Smartphone-Tablet, das iPad, präsentiert wurde, hies es „überteuert“, “findet keinen Gebrauch“ und heute besitzt es fast jeder Haushalt. Die frisch eingeführten Bibliotheken ARKit und ARCore bieten den Entwicklern, oder ihren Arbeitgebern 🙂 zudem beste Grundlagen um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Apps oder eher Plattformen wie „Tinder“, „UBER“ etc. inspirierten den Unternehmergeist. Allein in diesem Jahr glauben wir eine Handvoll Anfragen für Dating Apps a la Tinder gekriegt zu haben. Dienstleistungsplattformen mit Ortungsdiensten, zur Lieferung oder Bestellung von legalem und halblegalem Zeugs waren auch des öfteren Gesprächsthema. Wir hoffen das weiterhin in den bekannten Apps Geschäftsmodelle, vor allem mit lokalem Bezug erkannt werden.

Dating, AR, VR, Games etc. lief bei uns

Auch bei Swiss Digital war viel los. Zu beginn des Jahres verstärkten wir unser Team mit gleich zwei Damen, Alma und Tina. Als gute Einweihung erwies sich, mit dem ganzen Team unser Forschungs- und Entwicklungszentrum in Kroatien zu besuchen. Nicht nur der Bezug zu den Entwicklern wurde gestärkt, wir stellten schnell fest, dass wir auch weg vom geschäftlichen gut zueinander passen.

Forschungs- und Entwicklungscenter, Teambuilding, Kroatien, Entwickler, Games

Viel Medienpräsenz gewann die Güsche Date App, welche wir für ewb umsetzen durften. Die Ausarbeitung der App, mit dem Ziel mehr Festivalbesucher an die Waldbühne zu bringen machte uns besonders Spass. Wir glauben ein gutes Konzept getroffen zu haben und freuen uns die Neuerungen für 2018 mit dem ewb-Team anzugehen.

Güsche Date App, interaktives Schaufenster, Augmented und Virtual Reality, Gurten, Helsana

Wie aus den Referenzen zu entnehmen ist, konnten wir vermehrt Augmented Reality, interaktive Anwendungen und Games für unsere Kunden umsetzen. Auch mit Virtual Reality haben wir par Anwendungen realisiert. Gerne laden wir alle Interessenten zu uns in Bern oder Zürich ein, diese neuen Technologien auszuprobieren. Wir sind bereits an weiteren Projekten dran, so können bald mehr “nicht standard mobile und online” (wir suchen ein vollumfasendes Wort, Hints sind Willkommen) Anwendungen von uns erwartet werden.

Rückblick 2017, Swiss Digital, Team

Mit unserem erweiterten und eingespielten Team sind wir gut gerüstet und freuen uns auf den Rutsch in ein interessantes neues Jahr. Unseren lieben Lesern wünschen wir eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Start in ein erfolgreiches 2018!

 

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smama Mobile Day 2

smama Mobile Day 2

28. September 2017

Die smama organisierte den Mobile Day 2, wiedermal als Ganztagesanlass. Ein perfekter Event, um das Branchenwissen zu erweitern, neue mobile Trends zu erfahren, aber auch zu sehen was die Konkurrenz treibt und sich miteinander austauschen. Ein Volltreffer ist die neue Location am GDI Gottlieb Duttweiler Institute. Angenehmes Ambiente, fantastische Blick auf den Zürich See und die Goldküste, sowie ein exzellenter Apero und Lunch Service.

Gewisse Vorträge sind für Brancheninsider Basics. In diesem Fall lässt sich  die Aula problemlos verlassen und Plätzchen für ein paar produktive Minuten gibt es genug. Spannend war zu erfahren, dass die Microsoft HoloLens in der Schweizer Industrie, zumindest als Pilotprojekt, eingesetzt wird. Die HoloLens und umgesetzte Anwendungen konnten auch ausprobiert werden.

mobile app business event

Ein wichtiger Hinweis, direkt vom smama Gründer Fritz Reust (im Bild in der Mitte): smama möchte eine höhere Besucherfrequenz erzielen. Für alle smama-Mitglieder, sowie drei weitere Mitarbeiter, Kunden oder interessierte Freunde sind die Events kostenlos. Diesmal mit dabei war auch unsere Geschäftspartnerin Andrea Hauri von der Kreanos AG. Ich würde mich freuen, wenn nächstes Mal weitere Partner, Kunden und Bekannte mitkommen. Eine Einladung verschicken wir gerne.

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Ready to Rock

Ready to Rock

15. Juli 2017

In unserem ruhigen und friedlichen Bern, weckt das Gurtenfestival jedes Jahr den wilden, entarteten Geist in uns. Am Güsche Hang  die Weltkarikatur des Bösen ist Kim Jong-un aufgewachsen. Hier spielte er sogar Basketball mit mir. Möglicherweise war Kim Jong-un auf dem Güsche und kam nicht mehr von seinem Trip herunter.

Dank geschenktem Tagespass von ewb, konnte ich den ersten Festivaltag miterleben. Schön überrascht hat mich die grosse «Güsche Date» Werbung an der Gurtenstation, ein stolzes Foto mit verdientem Bier musste fallen.

Güsche Date Werbung Talstation

Schon fast mit Scham muss ich gestehen, dass es mein erster Gurtenfestivalbesuch war. Meine Erwartungen wurden weitaus übertroffen. Verschiedene Bars, Stände, Bühnen, Musik und relativ viele bekannte Gesichter: Ich fühlte mich wie im Schlaraffenland.
Die Neugier lockte mich bald zum «Güsche Date» Treffpunkt an der Waldbühne. Da schien was zu laufen, doch wer wen und ob gedated wurde war schwierig zu erkennen.

Eine nette Promotorin zeigte auf ein Pärchen, welches sich per «Güsche Date» App verabredete. Sie unterhielten sich schon lange in der Lounge meinte sie. Beim verlassen der Waldbühne haben mich drei Mädchen betrachtet, worauf eine zu den Anderen sagte «das ist er nicht». Mir scheint als ob die App Spuren hinterlassen hat. Ich bin gespannt, was das EWB bilanziert.

Eigentlich wollte ich nur vorbeischauen, doch die gute Stimmung hielt mich bis spät in die Nacht. Bestimmt bin ich oder das ganze Swiss Digital Team, nächstes Jahr wieder dabei. Das wird sicherlich auch die Festivalbesucher freuen, welche unsere Mitarbeiterin fast 1000 Mal geliked haben. Sorry, dieses Jahr hat sie die App nur zu Testzwecken genutzt.

 

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Die meisten App-Ideen sind nicht neu – wie man sich trotzdem hervorhebt

Die meisten App-Ideen sind nicht neu – wie man sich trotzdem hervorhebt

22. Juni 2017

Dating-Apps gibt es zuhauf. Trotzdem erhalten wir immer wieder Anfragen. Die meisten Ideen verlaufen jedoch im Sand. Es ist oft der Traum des schnellen grossen Erfolges.

 

Verbreitungsgrad und alternative Ansätze

Marktposition kann ein Vorteil sein. Es fällt jedem Messenger-Dienst schwer sich gegen beispielsweise WhatsApp durchzusetzen. Denn was nutzt ein Messenger, wenn die Kollegen diesen nicht haben?

Viber hatte in Süd- und Osteuropa zeitweise eine hohe Verbreitungsrate: Sie hatten ein entscheidendes Feature eingebaut – die Möglichkeiten über die App zu telefonieren. Whattsapp zog nach, trotzdem hat bei vielen kein Wechsel stattgefunden.Konzeption einer Dating App für ein Festival

Auch Warby Parker war nicht die erste Firma, welche online Brillen verkauften. Aber als erste erreichten sie es, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Sie überflügelten die Konkurrenz.

 

Zielgruppen kennen und ansprechen

Ein anderer erfolgsversprechender Ansatz ist, wenn eine klare Zielgruppe ausgemacht ist. Dies ist bei vielen Business-Apps so.  Oft sind sie für die eigene Mitarbeiterschaft gemacht. Das Ziel ist nicht eine hohe Verbreitungsrate, sondern der maximale Impact.

Auch bei Apps, die sich an eine Nischengruppe wenden verhält es sich gleich. Das können Personen sein, die selber Seife herstellen und vielleicht war ja gar Pokémon Go so gedacht.

Güsche Date

Ähnlich verhält es sich bei der App Güsche-Date. Energie Wasser Bern liess diese eigens für das Festival nativ für Android und iOS entwickeln. Nicht bloss ist die Zielgruppe klar, sondern sogar die Lokalität. Güsche wird der Hausberg Berns im Dialekt genannt.

So ist die App auch nur für wenige Tage und an einem bestimmten Ort zu nutzen – auf dem Gurten.

Frau schaut auf ihr Smartphone

Exklusivität ohne Premiumfunktionen

Die Exklusivität ist damit nicht an Premiumfunktionen oder ähnliches gebunden. Um sie nutzen zu können, muss man am Festival selbst sein. Eine solch lokal geprägte App zu bewerben fällt auch leichter. So finden sich nicht nur in der Thuner und der Berner Zeitung Vorschauen, sondern auch auf 20 Minuten.

 

Erfolg ist nie garantiert

Ein Erfolgs-Garant ist dies sicher nicht. Wenn es diesen einen gäbe wäre das Leben von App-Entwicklern einfacher. Item sind es sicher Faktoren, die helfen die Basis für Erfolg zu bilden.

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Businessroadtrip Kroatien

Businessroadtrip Kroatien

20. Juni 2017

Nearshoring wird von den meisten IT-Entwicklungsdienstleistern direkt oder indirekt betrieben. Unterschiedlich fällt aus, was wo gemacht wird und wie stark die Bindung ist. Wir besuchen unsere Entwicklungszentren regelmässig. Dies beeinflusst auch die Zusammenarbeit und wie die beteiligten Personen zueinanderstehen.

Für uns ist folgendes klar:  Um erfolgreich zu arbeiten braucht es neben Knowhow, Erfahrung und Motivation. Für langfristigen Erfolg braucht es eine Vertrauensbeziehung und den persönlichen Kontakt.

 

Businessroadtrip nach Kroatien

Die Reise nach Kroatien gestalteten wir als Road Trip. Ob dies als Teambuilding-Massnahme gedacht war, lässt sich im Nachhinein kaum bewerten. Von Bern über Zürich und St. Margarethen fahrend stieg das letzte Teammitglied dann in Salzburg dazu.

Item lässt sich auf Autobahnen konzentriert arbeiten. Und die kürzlichen Fortschritte im Roamingwesen der Schweizer Kommunikationsprovider erlaubten uns auch durchgehend über Hotspots zu verfügen. Zudem waren wir schwer beeindruckt von der Fähigkeit unserer Mitarbeiterin nur zu Pausen aufzuwachen und dann direkt wieder einzuschlafen.

 

Intensive Arbeitszeit in Varazdin

Der vorgeholte Schlaf sollte sich auszahlen: In der kroatischen Binnenstadt Varazdin trafen wir nach Mitternacht ein.

Der nächste Arbeitstag war umfangreich: Erfahrungen mit den Webentwicklern austauschen; Neue Technologien und deren Potentiale besprechen – insbesondere Sicherheitsfragen bezüglich WordPress; Mit dem erweiterten Produktportfolio und den Produkt-Managern bekannt werden; Die Chance ausnützen Projekte direkt vor Ort mit den Entwicklern voranzutreiben. Und schliesslich noch die Arbeit, die auch in der Schweiz zu erledigen gewesen wäre.

Das überragende Wetter und die kroatische Küche taten ihren Teil hinzu: Hervorragend zubereitet – und immer mit der Idee portioniert, dass vielleicht auch noch eine weitere Person davon satt werden müsste.

  

Modernes Büro in Zagreb

Zagreb ist auch als Feriendestination zu empfehlen. Das passende Apartment kennen wir bereits. Vier Meter hohe Decken im 50m2-Wohnzimmer mit Langdielenböden und versenkte Badewannen lassen uns bis heute vermuten, dass irgendwo noch ein Butler versteckt war. Das Büro in Zagreb ist weniger individuell, sondern einfach klassisch repräsentativ als es in Varaždin ist. Der Fokus lag auf Multichannel Marketing Automation und SEO.

Immerhin 3 Stunden Sonnenschein waren uns an Freizeit gegeben, in der wir den aktuellen Trend in Zagreb hin zu Pancake-Buden und den Stadt-See genossen. Bevor es zurück zur nachzuholenden Arbeit ging. Danach mussten wir zumindest noch versuchen die Innenstadt zu erkunden.

 

Testing und übergrosse Sandwiches

Der Tag in Osijek war schon aus Distanzgründen wohl der anstrengendste. Ein riesiges Plus war, dass wir verschiedene App-Projekte mit Entwicklern anschauen konnten. Swiping-basierte Lern-Apps und Augmented Reality Integration lassen sich nun mal besser live zeigen.

Nearshoring beinhaltet Vor- wie auch Nachteile. Natürlich kann man nicht immer alles gemeinsam besprechen. Doch ein regelmässiger Kontakt hilft, dass Denkweisen und Stimmlagen interpretiert, und Gesten im Geist hinzugefügt werden können.

 

Was wirkt nachhaltig?

Wenn man einen Menschen mit seinen Eigenheiten und seiner Art kennengelernt hat, kann das das Bild desjenigen, den man nur vom Hören kennt verändern. Aus gutem Grund fällt auch im Zeitalter der Kommunikationsmöglichkeiten und der stetigen Erreichbarkeit dem persönlichen Kontakt ein hohes Gewicht zu.

Mobile Communication im Entwicklungszenterum in Osijek

 

Und der Nutzen bleibt

Natürlich hätten wir wohl in unseren Offices in der Schweiz weniger Zeit fürs Reisen gebraucht. Sicher aber hat uns das gemeinsame Unterwegssein auch gute Momente gebracht. Nicht zu unterschätzen ist, dass wir gemeinsam Sachen gesehen und erlebt haben. Und auch für unser Forschungs- und Entwicklungsteam gilt: Vertrauensbeziehungen, Verständnis und den Willen mitzudenken werden durch persönlichen Kontakt gefördert. Und wir sind sicher: Zumindest unsere Designer und Entwickler arbeiten besser, wenn sie die Personen persönlich kennen, die Ihnen Tasks zuweisen. Sicher besser, als wenn sie nur die Gottstimmen über Skype kennen.

 

 

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Neue Projektleiterin für mobile Apps und Web

Neue Projektleiterin für mobile Apps und Web

09. März 2017

Wir begrüssen ganz herzlich unsere neue Mitarbeiterin Alma Bär im The Swiss Digital Team. Ab dem 1. März 2017 verstärkt Sie uns als Senior Projektleiterin und Beraterin für Apps und Web Projekte im Raum Zürich und Bern.

 

Den Fokus setzen

Sie wird gemeinsam mit den Kunden den Kernnutzen von Applikationen ins richtige Licht rücken. Wie immer verwenden wir dazu bewährte und neuste Technologien. Ob mit nativen Apps, oder genialen Story-Lines für Webseiten: Ihre Passion ist die Anwender für die Applikation zu begeistern.

Sie wird die Projekte im ganzen Zyklus von der Aufnahme und Strukturierung der Anforderungen, über die Konzipierung, die Umsetzung, das Testing, bis hin zum erfolgreichen Go-Live begleiten.

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Stärkung des Standorts Zürich

Die vielsprachige Stadtzürcherin arbeitet vor allem von der Hardturmstrasse aus. Damit wird auch der Standort Zürich gestärkt.

Als erfahrene Projektleiterin kennt Sie die Bedürfnisse an Mobile Apps und Web Applikationen aus den verschiedensten Branchen und freut sich gemeinsam mit Ihnen neue Wege einzuschlagen.

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Individuelle Designs oder Templates für die Webseite?

Individuelle Designs oder Templates für die Webseite?

27. Februar 2017

Fast alle kennen jemanden, der Webseiten erstellen kann. Wieso sind die Preise bei Webdesign derart unterschiedlich? Und welche Lösung ist für einen selbst am besten?

Die Entscheidung ist schwierig. Sie hängt von verschiedenen Faktoren ab. Als erstes muss zwischen Template- und Custom Designs- Lösungen unterschieden werden.

Webdesign mit fertigen Templates

Ein Webseitentemplate ist eine bereits designte Webseite. In diese kann jeder seine eigenen Inhalte einfügen. Damit kann eine eigWebshop Design Vorlage Individuelles Design & Entwicklung Design • Nur eigens für das dedizierte CMS entwickelte Vorlagen stehen zur Auswahl • Wesentliche Änderungen am Design sind nicht möglich • Bei Design Änderungen sind häufig Kompromisse einzugehen • Professionelles und zielgerichtetes Design • Mit individuellem Design hebt man sich deutlich von Standard Lösungen ab • Quasi unbegrenzte Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Designs Funktionen • Nach dem Baukasten Prinzip hat jede Vorlage vordefinierte Funktionen, die frei zusammengestellt werden können • Die Verfügbarkeit der gewünschten Funktionen ist vor der Auswahl der Vorlage genau zu prüfen • Die Kenntnis über den technischen Aufbau und deren Qualität ist bei der Auswahl ebenso relevant, weil die Vorlage meist erweitert und individualisiert wird • Bei der Auswahl der Vorlage sind zudem in Zukunft geplante Anforderungen auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen • Sehr hohe Flexibilität bei der Umsetzung von Basis-Funktionen • Quasi unbegrenzte Möglichkeiten beim Funktionsumfang Weiterentwicklung • Weiterentwicklungen gestalten sich oft schwierig, weil jede Vorlage technische Einschränkungen mit sich bringt • Das Know-How bei der individuellen Entwicklung liegt ganz bei den Profis, auf ihrem Gebiet • Quasi unbeschränkte Möglichkeiten zur Weiterentwicklung vom Webshop und damit einfachere Anpassung an den Markt Automatische Updates • Die Update Zyklen der Vorlagen müssen verfolgt werden • Jedes automatische Update der Vorlage muss vorab geprüft werden, so dass Individualisierungen nicht plötzlich verschwinden oder nicht mehr funktionieren • Updates sind unter stetiger Kontrolle des Technologie Dienstleister und er gewährleistet ein nahtloses Update Kosten • Tiefe Basiskosten • Kosten für Weiterentwicklung fallen schnell viel höher aus, da man häufig «Workarounds» schaffen muss • Automatische Updates können Folgekosten verursachen • Vergleichsweise höhere Basiskosten • Erweiterungen und Anpassungen sind flexibler und einfacher umzusetzen und damit kostengünstiger Zeit bis zur Publikation • Schnelle Umsetzung indem die Funktionen aus dem Baukasten zusammengestellt werden • Erweiterungen oder Änderungen der Vorlage benötigen jedoch mehr Zeit, da man technisch ein fremdes Produkt anpasst • Voraussichtlich 1-2 Monate bei Standard Umsetzung • Funktionen werden kundenspezifisch von Anfang an entwickelt und benötigen die entsprechende Zeit • Die Entwickler haben jedoch das entsprechende Know-How um schnell und effizient voranzukommen • Voraussichtlich 2-3 Monate Empfehlung • Optimal für einfache Webseiten und Webshops, mit geringer Komplexität und Standard Anforderungen sowie geringen Weiterentwicklungen • Perfekt für erste Auftritte im Web mit einem kleineren Budget • Einfaches und ansprechendes Design • Für etablierte Unternehmen mit höheren Zielen • Flexible Webshop Lösungen, mit optimierten Abläufen • Heben sich klar vom Standard ab • Hohe Ansprüche an das Design und einem professionellen Auftrittene Webseite mit Text und Bildern erstellt werden.

Web-Templates und –Plattformen sind oft plug and play. Mit Basiswissen oder einer Einarbeitung kann fast jeder sie erstellen. Zudem besteht kein Designbedarf, da man einfach ein Template wählt: Basta. Bei vielen Anbietern, wie etwa dem Marktführer WordPress, gibt es zudem viele Plug-ins welche weitere Möglichkeiten bieten.

 

Vorteile von Templates

Es braucht kaum Vorwissen. Der Zeitaufwand ist entsprechend grösser – und es nutzt die  Nerven ab. Item kann faktisch jeder eine Webseite erstellen. Für WordPress, Dupral, Joomla und vielen weiteren gibt es zudem eine grosse Community und zahlreiche Foren auf denen Probleme diskutiert werden.

Weniger Auswahlmöglichkeiten bedeuten weniger Arbeit und eine schnellere Umsetzung. Für ein Start-Up oder einen Verein ist dies ein gangbarer Weg. Man hat schnell eine Webpräsenz. Man kann Personen auf die Webseite Verweisen. Man kann Informationen zur Verfügung stellen.

De Hauptvorteile sind

  • geringe Initialkosten
  • eine kurze Projektdauer
  • und man braucht wenig HTML und CSS-Skills.

Dies gilt nicht nur für selbst erstellte Webauftritte wie für Webentwickler.

Das eine birgt das Andere

Die Vorteile beinhalten die Nachteile: Bei Updates, oder im falls spezifisches gebraucht wird, muss zur Umsetzung oft in den Code eingegriffen werden.

Gerade wenn mittels Bootstrap zusammengeklickt wird wirkt sich dies auf die Ladezeiten aus: Solcher Code enthält zumeist eine viel höhere Anzahl von Programmierzeilen. Dies wird von Suchmaschinen wie Google negativ gewertet.

Zudem sind Templates nicht immer auf alle Browser ausgerichtet sind. Und bei Releases von Browsern muss abgewartet werden bis Templates upgedatet wird.

Langfristige Kosten

Updates können bei Template-Lösungen zu Problemen führen. Die Update-Zyklen müssen aktiv verfolgt werden. Dabei muss überprüft werden, ob eigene Individualisierungen betroffen sind. Weiterentwicklungen sind zuweilen schwierig. Häufig muss mit ’Workarounds‘ gearbeitet werden.

Opportunitätskosten

Die kurze Projektdauer durch das Wegfallen von konzeptioneller und Designarbeit schränkt die Gestaltungsfreiheiten ein. Die Webseite ist nicht einzigartig, sondern kann im schlechtesten Fall der des Konkurrenten aufs Haar gleichen. Dies kann als billiger Rip-Off interpretiert werden.

Zusammengefasst sind die Nachteile, dass

  • die Designs nicht einem selbst gehören
  • man in der kreativen Freiheit eingeschränkt ist
  • Anpassungen und Updates aufwendig werden können

Wenn die Designs selber ausgearbeitet werden, hat man einerseits mehr Freiheiten. So kann das Corporate Design auf der Webseite umgesetzt werden. Andererseits besitzt man die Rechte und kann es selber weiterentwickeln.

Custom-Lösungen

Zumeist besitzen Unternehmungen das Knowhow nicht, um selbst Webprojekte umzusetzen. Trotzdem fallen für neben monetären Kosten Zeitaufwände an. Gerade in der Design- und Konzeptionsphase muss viel investiert werden. Was in dieser Phase unterlassen wird kostet später doppelt.

Längere Projektdauer

Dementsprechend sind Projekte teurer und dauern länger. Des Weiteren bindet man sich oft an einen Partner. Zwar können Inhalte später selbst gewechselt werden. Das Einbinden von weiteren Funktionen braucht jedoch wieder Expertenwissen.

Von Vorteil ist, dass HTML, CSS, Java-Script etc. verbreitet sind und der Anbieter (relativ) leicht getauscht werden kann. Die Nachteile sind die Vorteile von Template-Lösungen:

  • Die Kosten sind höher.
  • Die Projekte dauern länger.
  • Es wird Expertenwissen benötigt.

Freiheit und Einzigartigkeit

Eine Custom-Lösung bringt Spass: Von Null auf kann konzeptioniert und entschieden werden was wie funktionieren sollte. Sehr oft finden die Entwickler einen Weg, um dies zu realisieren. Dies bezieht sich nicht bloss auf die Designs. Und ja, zugegebenermassen wird aus Kostengründen zuweilen auf Features verzichtet.

Eigenes Design

Unternehmen können damit ein durchgängiges Corporate Design umsetzen. Auch in kreativen Bereichen wie bei bei grosser Konkurrenz hilft es ein einzigartiges und vertrauensbildendes Erscheinungsbild kreiert. Zumeist waren Personen bereits auf der Webseite bevor sie den direkten Kontakt suchen – oftmals gerade über diese Internetpräsenz.

Entsprechend wichtig ist die Optimierung für Smartphones.

Suchmaschinenfreundlichkeit

Bevor man sich darauf fokussiert, dass Besucher auf der Seite bleiben und einem Call to Action folgen, müssen sie auf dieser landen.

Suchmaschinenoptimierung bezieht sich in der Schweiz stark auf Google-Optimierung. Google wiederum ist unterdessen vor allem auf Content ausgerichtet. Dieser muss so gestaltet werden, dass er möglichst oft bei der richtigen Zielgruppe gezeigt wird.

Zwar bieten viele Plattformenanbieter Plug-Ins an. Verschiedene Massnahmen sind mitentscheidend – etwa das Erstellen einer Sitemap. Weitere Anpassungen oder Erweiterungen sind bei Custom-Lösungen einfacher, respektive weniger Aufwand- und Kostenintensiv.

Insgesamt bieten Custom Lösungen

  • eine höhere Freiheit in Bezug
    • auf Darstellung
    • und Funktionalitäten
  • den Besitz und die Weiterentwicklung des Designs
  • sowie gewisse Vorteile bei der Suchmaschinenoptimierung

Langfristige Kosten

Eine Faustregel sagt, dass bei IT-Lösungen 25% Initial-Kosten sind und 75% im restlichen Lebenszyklus anfallen. Dies mag für Webseiten nicht in diesem Ausmass stimmen – vor allem bei Informationsseiten. Auf den ersten Blick erscheint dies abwegig. Rechnet man den Aufwand für die Pflege von Inhalten die Jahre hinweg mit kommt es nahe daran heran.

Die Basiskosten sind bei Template-Lösungen tiefer. Mit Erweiterungen und Anpassungen kann sich dies jedoch drehen. Wenn mit Weiterentwicklungen gerechnet wird sind die Kosten einer Custom-Lösung langfristig tiefer.

Fazit

Für einfache Webseiten sind Templates geeignet. Wenn man aus der Masse hervorstechen will, empfehlen wir eine Custom-Lösung. Eine Template-Lösung kann ein erster Schritt sein, um sich beispielsweise als Start-Up zu positionieren.

Sinnvoll ist es, sich bei Weiterentwicklungen oder neuen Anforderungen zu fragen, ob jetzt der Zeitpunkt für eine Umstellung gekommen ist. Für etablierte Unternehmen ist es fast unumgänglich eine professionelle Lösung zu wählen. Nicht bloss aufgrund der Funktionalitäten sondern auch für die Aussenwahrnehmung.

 

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