Ungenügendes Benutzererlebnis von Webauftritten

Ungenügendes Benutzererlebnis von Webauftritten trotz steigender Online Nachfrage

15. Oktober 2021

Benutzererlebnis und steigende Online-Nachfrage

Unternehmen investieren zu wenig in ihre digitalen Services und ihren Webauftritt, obwohl der Digital und Online Traffic seit Corona-Ausbruch rasant steigt. Wenige profitieren von den erhöhten Webseitenbesuchen, das Benutzererlebnis ist ungenügend und die Besucher springen frühzeitig ab. Nicht mal eine Minute beträgt die Verweildauer auf einer Webseite. Das hinterlegt der Digital Experience Report von Contentsquare, einem global agierenden Online Analytics Leader.

Das Benutzererlebnis geht dem Inhalt vor

Auf ansprechenden Webauftritten verweilen Online Besucher länger, den der erste Eindruck zählt bekanntlich. Die Absprungrate ist ein Kernindiz, wie Suchmaschinen die Relevanz von Webseiten bewerten und damit im Netz rangieren. Webseiten, die auf Anhieb nicht gefallen, weisen viel höhere Absprungraten auf, obwohl ihre Inhalte für den Besucher womöglich von hoher Relevanz sind. Ein schlechtes Benutzererlebnis kann so die Performance des eigenen Webauftritts in einen Teufelskreis bringen. Besucher springen ab, die Webseite wird im Netz schlechter gefunden und potentielle Interessenten und Kunden landen bei der Konkurrenz.

Digitales Benutzererlebnis gewinnt an Bedeutung

Digitales Benutzererlebnis

Die Pandemie hat den digitalen Wandel in aller Hinsicht beschleunigt. Der Arbeitsplatz digitalisiert sich, Freundschaften werden digital gepflegt, der Einkauf im Netz vorgenommen und die Freizeit vermehrt am Computer oder Smartphone verbracht. Dies führte zu einem Digital und Online Traffic Zuwachs von 25% seit März 2020, Tendenz weiterhin steigend. Der Mensch ist visuell geprägt und sucht sich den einfachsten Weg, um an sein Ziel zu gelangen. In der digitalen Welt entspricht das einem herausragenden Benutzererlebnis und einer sinnvollen Benutzerführung, welche beim Webauftritt besonders zur Geltung kommt.

Störfaktoren für das Benutzererlebnis

Benutzererlebnis Störfaktoren

Das Benutzererlebnis kann stets optimiert werden. In der Webentwicklung spricht man daher vom Growth-Driven Webdesign, dem Ansatz der kontinuierlichen Verbesserung des Webauftritts. Viele Faktoren und Kompromisse spielen sich auf ein gutes Benutzererlebnis aus, die Empfehlungen und Guidelines sind nicht immer eindeutig. Dennoch haben wir die grundlegenden Störfaktoren zusammengefasst, welche das Benutzererlebnis wesentlich beeinträchtigen und welche jede Webagentur heute selbstverständlich beseitigen sollte.

1. Lange Ladezeiten

Webauftritt Ladezeiten

Lange Ladezeiten fallen den Seitenbesuchern als erstes auf. Die ersten Inhalte sollten in Bruchteilen einer Sekunde erscheinen und die komplette Website innerhalb zwei Sekunden geladen sein. Ist die Ladegeschwindigkeit nicht optimiert, können User bereits abspringen, bevor ihnen die Webseite überhaupt angezeigt wurde.

2. Schlechtes Design

Das Webdesign ist der erste Eindruck, den man von einer Webseite kriegt und gut designte Webauftritte wirken einfach professionell. Das Grundprinzip von modernen Websites und einem guten Benutzererlebnis ist die Einfachheit. Die Inhalte dürfen nicht überladen sein, Layout, Bildwelt, Farbgebung und Schriftarten sollen schlicht daherkommen und einfach konsumierbar sein.

3. Konfuse Benutzerführung

Konfuse Benutzerführung

Eine gute Benutzerführung bedeutet, dass die Inhalte einen roten Faden aufweisen und der User stets weiss wo er sich befindet und wie er sich durch die Webseite navigieren kann. Zwei Regeln sollten dabei beachtet werden, dass alle Inhalte in möglichst wenig und maximal drei Klicks zugänglich sind, sowie dass pro Ansicht immer nur ein primärer Button oder Call-to-Action angezeigt wird. Eine komplexe Seitenstruktur und zu viele Möglichkeiten überfordern die User und verstossen gegen das Prinzip der Einfachheit.

4. Redundante Inhalte

Früher galt es die Inhalte und besonders die Services über möglichst viele Seiten im Webauftritt zu wiederholen, damit die Besucher stets darauf aufmerksam gemacht werden. Über gleiche Dinge in ähnlicher Form zu lesen ist ärgerlich, raubt den Usern unnötig die Zeit und spricht definitiv nicht für ein gutes Benutzererlebnis. Die Suchmaschinen werden auch immer intelligenter und erkennen, ob Inhalte unnötig wiederholt werden und können die Relevanz einer Webseite dadurch abwerten.

5. Länge der Inhalte

Die Aufmerksamkeitsspanne im Netz nimmt stetig ab, deshalb sind auch soziale Medien sehr beliebt, da in kurzen Posts viele Informationen schnell aufgenommen werden. Längere Inhalte werden nicht gelesen, sondern überflogen, um an die gesuchte Information zu gelangen. Wenn eine Website lange Texte und viele Inhalte enthalten und die Besucher diese nur kurz konsumieren, kann das einfach gemessen werden und wird als schlechtes Benutzererlebnis eingestuft, was sich auch auf die Onlinepräsenz auswirkt. Heatmap Online Tools eignen sich bestens, um zu erkennen welche Inhalte von Usern nur überflogen werden.

6. Lästige Popups

Automatische Popups fallen immer auf und können die Besucher zu gewünschten Handlungen bewegen, wie bspw. sich auf den Newsletter zu abonnieren oder einen Rabattgutschein einzulösen. Allerdings werden Popups gemäss der Digital Experience Studie von Contentsquare als einer der grössten Störfaktoren angegeben. Ein sehr gutes Benutzererlebnis ist allerdings, wenn relevante Popups an passender Stelle zum richtigen Zeitpunkt erscheinen und dem User quasi die Gedanken lesen, wann er bereit ist eine Handlung auszuführen.

7. Responsive ist ein muss

Mobile-friendly Webauftritte

Online Auftritte werden heute zu 64% über Mobile Geräte aufgefunden. Die Absprungrate ist auf mobilen Geräten meist etwas höher als auf Desktop-Browsern, was für ein schlechteres Benutzererlebnis auf mobilen Endgeräten spricht. Oftmals kommt es auch vor, dass gute Websites unterwegs auf dem Smartphone entdeckt werden, aber erst zu Hause auf dem Desktoprechner tiefgründiger konsumiert werden. Deshalb ist eine responsive Webseite heute ein must-have, die Inhalte müssen auf allen Geräten passend daherkommen.

Die Investition in den Webauftritt lohnt sich

Der Digital Experience Report belegt eine Verschlechterung des Benutzererlebnisses zum Vorjahr:

  • Die Durchschnittlich verbrachte Zeit auf einer Webseite hat um 8 Sekunden abgenommen. Die Verweildauer auf einer Webseite liegt knapp unter einer Minute und rund die Hälfte der Inhalte bleiben ungesehen.
  • Die Konversion sagt aus, wie viele Seitenbesucher eine vom Unternehmen gewünschte Handlung auf der Webseite ausführen, bspw. in Kontakt treten oder einen Kauf vornehmen. Diese ist im Schnitt auch leicht gesunken und liegt knapp über 2%. Das bedeutet, dass potentielle Kunden rund 25 Webseiten im Vorfeld besuchen bis sie die erwünschte Handlung vornehmen.

Diese Auswertung kann eindeutig interpretiert werden, dass die Unternehmen ungenügend mit der Digitalen Transformation und steigenden Seitenbesuchen ihre Digitalen Services und Webauftritte weiterentwickeln. Das Potential, welches durch die Pandemie auf die Digitale und Online Welt verschoben ist, bleibt ungenutzt.

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App Entwickler outsourcen oder anstellen

iOS und Android App Entwickler anstellen oder outsourcen – was lohnt sich mehr?

07. Oktober 2021

Outsourcen oder anstellen

Die Digitalisierung schreitet voran und erfordert die Entwicklung massgeschneiderter Softwareanwendungen, welche die individuellen Prozesse der Unternehmen passend abbilden. Softwareentwickler sind daher zur Mangelware geworden und früher oder später steht man vor dem Entscheid, Entwickler selber anzustellen oder outsourcen.

Da wir spezialisiert auf die App Entwicklung sind, werden wir diese Frage besonders in Hinsicht auf die iOS und Android App Entwickler beantworten. Den im Gegensatz zu Backend-Entwicklern sind App Entwickler vielmehr visuell geprägt. Ihre Programmiercode ist auf dem iOS und Android Smartphone sichtbar und die App Entwickler erfreut es besonders Apps zu entwickeln, welche von einer Grosszahl Nutzer verwendet werden.

Nachfolgend gehen wir auf einige Aspekte ein, welche bei der Entscheidung iOS und Android App Entwickler anzustellen oder von einer externen Firma outsourcen berücksichtigt werden sollten.

1. Motivation der App Entwickler

App Entwickler Motivation

Diesen Punkt unterschätzen die meisten Firmen, wenn sie App Entwickler anstellen möchten. App Entwickler sind sich gewohnt an verschiedenen App Projekten in einem Team mit anderen erfahrenen App Entwicklern, UX Designern und Projektmanagern zu arbeiten. Kaum ein erfahrener App Entwickler gibt sich zufrieden, über Monate und Jahre an derselben App zu programmieren und vor allem nicht, wenn er dabei als einziger die Mobile App entwickelt und unterhält.

2. Dauer bis zur Produktivität

Unternehmer müssen positiv geprägt sein, um ihr Unternehmen voranzutreiben. So sehr die Motivation besteht, ein eigenes inhouse App Entwicklerteam aufzubauen, so oft wird man auch enttäuscht, weil das Recruiting zu lange dauert oder die passenden Kandidaten erst gar nicht gefunden werden. Heute ist das Outsourcing nicht mehr eine Preisangelegenheit, sondern eine Möglichkeit überhaupt an die gesuchten iOS oder Android App Entwickler zu gelangen.

Remote Team Model

Wenn man sich an Outsourcing Unternehmen wendet, kriegt man oft innerhalb weniger Wochen passende App Entwickler ausgeliehen. Die Anstellung eines Mobile App Entwicklers dauert im besten Fall paar Monate und diesen Entwickler kann man dann nicht so einfach austauschen, wenn die Erwartungen nicht erfüllt sind, wie einen App Entwickler, den man beim Outsourcing Partner ausleiht.

3. Flexibilität beim Outsourcing

Besteht der Bedarf über mehrere Jahre mit konstanter Auslastung ein oder mehrere App Entwickler anzustellen? Das hinterfragen die wenigsten Unternehmen und meinen, dass ein App Entwickler solange er nicht an der App programmiert auch andere Aufgaben übernehmen kann. Das ist äusserst selten, dass ein routinierter App Entwickler auch in anderen Programmiersprachen gut ist oder überhaupt Erfahrung mit anderen Tätigkeiten hat. Wieso sollte er das sein, da es genügend Jobs und Aufträge für App Entwickler auf dem Markt gibt.

Wenn es mal an Aufgaben für die App Entwicklung mangelt oder der App Entwickler länger auf die Business Anforderungen oder den Backend-Entwickler warten muss, schlägt es sich schnell negativ auf die Motivation des App Entwicklers aus. Beim Outsourcing von App Entwicklern ist man viel flexibler und kann je nach Vereinbarung Entwickler meist innerhalb wenigen Tagen oder Wochen hoch und runterskalieren.

4. Know-how bei der inhouse App Entwicklung

Gehört die App Entwicklung zu den Kernkompetenzen des Unternehmens oder ist die App nur ein Mittel, die Kernkompetenzen eines Unternehmens besser im Markt zu positionieren? Kommt das Unternehmen nicht aus der IT, ist es schon äusserst herausfordernd, eine neue Softwareabteilung aufzubauen und erst recht ein App Entwickler Team. App Entwickler tauschen sich gerne untereinander über die neuesten Technologien und Trends aus. Ohne dass die Kollegen und Führungskräfte selber Erfahrung mit Mobilen Technologien mitbringen, wird es sehr schwierig erfahrene App Entwickler anzulocken. Hingegen werden outgesourcte App Entwickler äusserst motiviert sein, ihr Können in einem neuen Unternehmen zu beweisen und erneut ein App Projekt erfolgreich einzuführen. Beim Outsourcing kann das Know-how von Experten viel einfacher nach Bedarf eingekauft werden als das beim Recruiting eigener Mitarbeiter möglich ist.

5. Kosten externer und inhouse App Entwickler

Wenn man nur die Stunden- oder Tagesssätze von externen App Entwicklern hochrechnet, mag auf den ersten Blick die Anstellung eigener iOS und Android App Entwickler kosteneffizienter wirken. Allerdings darf die Rechnung nicht so einfach betrachtet werden. Angestellten App Entwicklern muss ein Arbeitsplatz und eine moderne Entwicklungsumgebung, d.h. Laptop und Softwarelizenzen gesichert, sowie Ferientage und Krankheitsabsenzen bezahlt werden. Es gibt aber auch indirekte Mehrkosten, wie bspw. die Einarbeitung, Führung und Ausbildung eigener Entwickler.

Bei professionellen Outsourcing Firmen bezahlt man nur nach Bedarf für geleistete Stunden von bewährten App Entwicklern. Und auch wenn sich das Lohnniveau in der IT zwischen den west- und osteuropäischen Entwicklern immer mehr ausgleicht, noch immer findet man gut ausgebildete und erfahrene App Entwickler bei Outsourcing Firmen im nahen Ausland zu sehr guten Konditionen.

6. Fokus auf das Kerngeschäft

Nearshoring Partner Leistungen

Outsourcing bedeutet nicht einfach einer externen Firma für den Mitarbeiter zu bezahlen. Die Leistungsspektrum einer Outsourcing Firma beinhaltet das Recruiting, Arbeitsumfeld, Administration, Mitarbeiterführung, Buchhaltung und Organisation von Teambuildins. Dadurch wird einem viel Arbeit die vom Kerngeschäft und ablenkt abgenommen und man behält den Fokus auf den Tätigkeiten, welche den Konkurrenzvorsprung der eigenen Firma sichern.

Fazit zur Anstellung vs. Outsourcing

Die Anstellung eines eigenen App Entwickler Teams ist eine längerfristige Investition in ihr Unternehmen, da die eigenen iOS und Android Entwickler hoffentlich über Jahre im Unternehmen bleiben. Dafür ist es wichtig, auch einen guten Team Lead oder Projektmanager Inhouse zu haben, welcher die technische Innovation im Unternehmen vorantreibt und dafür sorgt, dass die eigenen App Entwickler motiviert bleiben.

Mit dem Outsourcing kriegt man hingegen in relativ kurzer Zeit ein eingespieltes, erfahrenes App Entwicklerteam, welches auf dem neuesten Stand der Technik ist. Die Kosten und Entwickler-Ressourcen, bspw. native iOS oder Android und andere Mobile Technologien, sind viel besser steuerbar und können nach Bedarf optimiert werden.

Software-Outsourcing Fazit

Sofern ein Teil der Mobile App Entwicklung unbedingt inhouse aufgebaut werden soll, kann auch eine hybride Variante spannend sein. Also eigene App Entwickler mit Hilfe der Expertise vom Outsourcing Partner aufbauen.

Oftmals ist es nicht eine Strategiewahl, ob man eigene App Entwickler anstellt oder diese extern ausleiht. App Entwickler sind für die Digitalisierung entscheidend und sehr gefragt. Deshalb kann man sich App Entwickler nicht mehr einfach aussuchen, sondern die App Entwickler suchen sich die Unternehmen aus, bei oder mit welchen sie gerne zusammenarbeiten möchten.

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10 Gefahren für Softwareentwickler

10 Gefahren für Softwareentwickler – ist Programmieren ein Zukunftsberuf?

12. Juli 2021

Softwareentwickler - Beruf mit Zukunft

Derzeit übersteigt die Nachfrage nach Softwareentwicklern das Angebot des Arbeitsmarkts deutlich. Unternehmen, deren HR-Manager und Recruiter aus den verschiedensten Branchen bemühen sich mit allen Mitteln neue Softwareentwickler anzuwerben. Immerhin sind Softwareentwickler entscheidend um Digitalisierung und Automatisierung voranzutreiben.

Im Vergleich zur Industrialisierung entwickeln sich die IT und Digitalisierung viel schneller und haben in kürzerer Zeit mehr neue Arbeitsplätze geschaffen. Bleiben Softwareentwickler die Treiber der Digitalisierung oder werden sie durch Automatismen künstlicher Intelligenz und Bots ersetzt? Steigt der Bedarf weiterhin oder wird er durch zunehmenden IT-Absolventen, Quereinsteigern und mittels Auslagerung in andere Länder überholt?

Welche Gefahren birgt die Zukunft für Softwareentwickler?

Die Softwareentwicklung befindet sich noch immer in einen Aufschwung, so dass praktisch niemand die Zukunft dieses Berufes anzweifelt. Doch auch die IT ist eine Branche im Wandel, in der die Gehälter durch Engpässe in die Höhe getrieben werden. Ist oder bleibt die Wirtschaftlichkeit bei dieser Entwicklung bestehen oder sehen sich Unternehmen auch nach anderen kostengünstigeren Lösungen um? Wir hinterfragen paar Entwicklungen und Thesen, welche die blühenden Aussichten der Softwareentwickler in Frage stellen.

1. Programmiersprachen werden einfacher

Die ersten Computeranwendungen wurden mittels kleinteiliger Befehle in Assembler programmiert, was für die gegenwärtigen umfangreichen Softwareanwendungen ineffizient und ungeeignet wäre.

Programmiersprachen werden einfacher

Basierend auf dem Grundgedanken, die reale Welt besser in einer Programmiersprache zu abstrahieren und besser darzustellen entstand die objektorientierte Programmierung, welche sich heute durchgesetzt hat. Auch hier wurden stetige Fortschritte zur vereinfachten Softwareentwicklung gemacht.

So werden auch Mobile Apps einfacher programmiert als noch vor 10 Jahren. Apple führte 2014 die deutlich einfachere Sprache Swift ein und Google folgte mit Kotlin für die Entwicklung von Android-Apps.

Diese Entwicklungen senken die Einstiegshürden in die Softwareentwicklung und der Beruf Softwareentwickler wird in Zukunft für mehr Menschen zugänglicher.

2. Standardsoftware lösen individuelle Programmierungen ab

Verschiedene Bedürfnisse, Technologien, Trends und Versprechungen machen es Unternehmen schwer den passenden Softwareanbieter aufzufinden. Die Preise und Kosten für Standardsoftware wie auch individuelle Software variieren von Anbieter zu Anbieter sehr. Diese Intransparenz im IT-Markt führt dazu, dass heute noch viele kundenspezifische Lösungen oder neue Softwareprodukte programmiert werden, obwohl entsprechende Lösungen längst bestehen.

Am IT-Markt werden sich vermehrt branchenspezifische Standardlösungen durchsetzen und etablieren. Standardsoftware kann mittlerweile auch individuelle Unternehmensprozesse abbilden. Dies erfordert i.d.R. keine Programmierkenntnisse mehr, sondern lediglich die Parametrisierung der Standardsoftware nach den Bedürfnissen des Kunden. Sollten sich die Standardlösungen noch flächendeckender durchsetzen, könnten sich die Jobangebote und die Auftragslage für viele Softwareentwickler deutlich reduzieren.

3. Zugänglichere Bibliotheken, Frameworks und Opensource Projekte

Entwicklungsumgebungen und Ressourcen, welche den Softwareentwicklern zur Verfügung stehen verbessern sich kontinuierlich. Die Entwickler-Szene ist gut vernetzt und stellt der Community verschiedene fertige Komponenten zur Wiederverwendung in anderen Projekten bereit.

Das können einzelne Bibliotheken für gewisse Funktionen oder ganze Frameworks sein, mit welcher die Struktur und Architektur des künftigen Softwareprodukts in wenigen Minuten aufgesetzt ist.

Opensource Software Frameworks

Auch Open Source liegt im Trend. Die quelloffene Software baut auf dem Wissen und der Initiative der breiten Masse auf. Davon profitieren auch die Softwareentwickler, denn ihnen steht der gesamte Sourcecode von Softwareanwendungen zur Verfügung, welche an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können.

Die verbesserten Entwicklungsressourcen ermöglichen in kürzerer Zeit bessere und zugleich umfangreichere Softwareanwendungen zu programmieren. Überholt diese Effizienzsteigerung die zunehmenden Bedürfnisse der Digitalisierung?

4. Mehr Quereinsteiger in der IT

Der boomende IT-Markt und die steigenden Gehälter in der Branche verlocken immer mehr Menschen sich auf die IT umzuqualifizieren.

Dies ist besonders in wirtschaftlich schwächeren Ländern zu beobachten. Softwareentwickler können remote für etablierte westeuropäische Unternehmen arbeiten weshalb die Umqualifizierung zum Softwareentwickler am häufigsten ausgesucht wird. Wie bereits erwähnt sind die Einstieghürden in die Softwareentwicklung tiefer als zuvor, was diesen Trend noch mehr begünstigt.

Kann der vermehrte Quereinstieg in die IT die Ressourcenengpässe beseitigen oder gar zu einer Übersättigung an Softwareentwicklern führen?

5. Cross-Plattform Entwicklung

Cross-Plattform oder auch hybride Technologien genannt sind mittlerweile so ausgereift, dass Softwareentwickler vermehrt darauf greifen. React Native, Xamarin und Flutter verdrängen die native App-Entwicklung immer mehr. Diese hybriden Entwicklungsumgebungen breiten sich auch auf Web- und Desktopanwendungen aus.

Cross-Plattform Softwareentwicklung

Was früher für jede Plattform separat programmiert werden musste, kann heute aus einem Quellcode für mehrere Plattformen exportiert werden. Weniger Programmierzeilen verringern der Bedarf an Softwareentwicklern. Auf Jobportalen sind Stellenausschreibungen mit Cross-Plattform Kenntnissen vermehrt aufzufinden. Werden Cross-Plattform Technologien den IT-Arbeitsmarkt beeinflussen und den Bedarf an Entwicklern langfristig reduzieren?

6. Auslagerung der Programmierung in günstigere Länder

Die Auslagerung der Programmierung in Länder mit niedrigerem Lohnniveau wird schon lange praktiziert und auch als Software-Outsourcing oder Nearshoring bezeichnet. Indem das Homeoffice während der Corona-Pandemie zum Arbeitsalltag wurde und auch vermehrt Teil von diesem bleiben wird, haben auch weitere Unternehmen das Outsourcing als kosteneffizientere Variante verglichen mit der internen Anstellung erkannt.

Software Outsourcing

Osteuropäische Länder sehen in der IT einen Wirtschaftszweig, in dem sie deutlich einfacher in einem globalen Markt agieren können, als es bei physischen Gütern und anderen Dienstleistungen möglich wäre. Diese Länder unterstützen Tech- und Softwareunternehmen mit Förderprogrammen was einen grossen Nachwuchs an Softwareentwicklern mit sich zieht.

Kann das Outsourcing zu einem Überangebot an Softwareentwicklern führen? Die Möglichkeit, Programmierer aus günstigeren Ländern einzusetzen drückt bereits heute das Lohnniveau der Softwareentwickler.

7. Zunehmende IT-Lehrgänge

Tech-Firmen haben sich zu Beginn vor allem in den USA etabliert, der IT-Boom folgte in Europa verlangsamt. Dementsprechend sind in den europäischen Ausbildungsstätten Informatik-Fächer und Studiengänge mit der Ausrichtung auf die Softwareentwicklung erst relativ spät eingeführt worden.

Die digitale Transformation ist für Unternehmen und ganze Branchen essenziell und wird als zentraler Wirtschaftstreiber angesehen. Das Bildungswesen musste dementsprechend anpasst werden. Inzwischen sind viele neue IT-Lehrgänge und Kurse entstanden und jährlich werden deutlich mehr Softwareentwickler ausgebildet.

8. Neue Digital Native Generation

Dieser Punkt kann direkt von den zunehmenden IT-Lehrgängen abgeleitet werden. Mit dem Nachwuchs an Softwareentwicklern kommt eine neue Generation an Arbeitskraft auf den Markt. Erfahrene Softwareentwickler beschäftigen sich voraussichtlich weiterhin bis ins Rentenalter in der IT.

Ältere Generationen hatten nicht die gleichen Voraussetzungen: Weniger IT-Lehrgänge und teure IT-Ausrüstung haben es nur einer kleinen Bevölkerungsgruppe ermöglicht, sich mit der IT und Softwareentwicklung vertraut zu machen.

Demografie Digital Natives

Mit den vielen Ressourcen, welche heute im Netz zur Verfügung stehen, kommt es nicht selten vor, dass sich junge Digitale Natives das Programmieren schon im Schulalter selbst aneignen. So wie Nachfrage an Softwareentwicklern (noch) steigt, nimmt auch der Anteil an Softwareentwicklern in der demografischen Kurve zu.

9. No-Code-Plattform

Heute können Webauftritte und einfachere Webanwendungen mit baukastenähnlichen Online-Editoren praktisch von jedermann ohne Programmierkenntnisse umgesetzt werden.

No-Code Plattformen sind darauf ausgelegt, kosteneffizient die unzureichenden Programmierressourcen zu umgehen und den Entwicklungszyklus zu beschleunigen. Dadurch können neue digitale Prozesse von Mitarbeitern die näher an den Arbeitsabläufen und Geschäftsstrategien mitwirken implementiert werden.

Berechtigte Kritik an diesem Entwicklungsansatz sind Sicherheitsaspekte, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit. Noch immer sind No-Code Plattformen in der Unternehmenswelt eher eine Modeerscheinung als geeignete Alternativen für individuelle komplexe Softwareanwendungen, doch könnte auch dies sich in Zukunft ändern.

10. Künstliche Intelligenz ersetzt Softwareentwickler

Der Softwareentwickler übt nicht nur kreative, überlegte und lehrreiche Tätigkeiten aus, sein Alltag ist häufig von Routineaufgaben geprägt.

Mit der Robotisierung können diese wiederkehrenden Arbeitsschritte automatisiert werden und mit voranschreitender Künstlicher Intelligenz (KI) lernt ein Computerprogramm immer mehr Aufgaben übernehmen.

Künstliche Intelligenz ersetzt Softwareentwickler

Bereits heute wird automatisiertes Testen in der Softwareentwicklung eingesetzt und renommierte Wissenschaftler gehen davon aus, dass spätestens im Jahr 2040 künstliche Intelligenz Softwareanwendungen schreiben wird und das schneller als eingearbeitete Softwareteams (Quelle: «Will humans write code»).

Weil der wahre Wert eines Softwareentwicklers nicht darin liegt, wie er eine Anwendung programmieren soll, sondern was er programmieren soll, wird die künstliche Intelligenz Softwareingenieure nie vollkommen ersetzen können. Nichts desto trotz ist die Sorge der Programmierer um ihre Zukunft nicht unbegründet.

Lohnt es sich noch Softwareentwickler zu werden?

Die Mehrheit sieht den Beruf Softwareentwickler als zukunftssichere und wichtige Beschäftigung. Diese Meinung teilen wir auch und die Antwort ist ja, Softwareentwickler werden weiterhin sehr gefragt sein.

In diesem Beitrag haben wir uns nur auf die Gefahren fokussiert, Opportunitäten gibt es mindestens genauso viele. Der digitale Wandel ist ein kontinuierlicher Prozess und noch viele Unternehmen haben grossen Nachholbedarf. Laufend werden neue Technologien und Trends wie Machine Learning, Big Data, IoT für neue Innovationen und Unternehmensperspektiven sorgen. Die vergangenen Jahre verliefen hochdynamisch und der Unterhalt und Modernisierung bestehender IT-Systeme darf dabei nicht vergessen gehen.

Wahrscheinlich werden in absehbarer Zukunft einfachere und monotone Programmieraufgaben von künstlicher Intelligenz ausgeführt werden. Das ist kein Nachteil, den so können sich Softwareentwickler auf neuartige und wertschöpferische Aufgaben fokussieren. Besondere und komplexe Anforderungen werden auch in Zukunft ausgebildete Softwareingenieure implementieren müssen.

Dafür werden sich Softwareentwickler sowie alle anderen Berufe stets weiterentwickeln müssen, um nicht von Computerprogrammen mit künstlicher Intelligenz ersetzt zu werden.

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Projektmanagement in Agenturen

Projektmanagement in Agenturen – Agil wird gehyped, Wasserfall praktiziert

09. Juni 2021

Projektvorgehen in Agenturen und Softwareunternehmen

Das agile Projektvorgehen wird von vielen Digital Agenturen und Software Dienstleistern angepriesen und als die Antwort sämtlicher Entwicklungsprobleme betrachtet. In der IT und Digitalisierung ist die Agilität zum grossen Buzzword geworden und die traditionelle Wasserfallmethode wird als überholt, unflexibel oder gar unwirtschaftlich betrachtet.

Ist diese Überzeugung gerechtfertigt oder ist die Wahrnehmung in der Tech-Szene von stetigen Trendbegriffen verfälscht, weil sich Agenturen und Softwareunternehmen stets mit den neuesten Trends wie dem Agilitäts-Hype schmücken wollen?

Projektmanagement mit der Wasserfall-Methodik

Im klassischen Wasserfallmodell arbeiten alle Involvierten nach einem vordefinierten und phasenweisen Vorgehen. Die nächste Phase wird erst angegangen, nachdem die Resultate der Vorphase, auch Milestones genannt, von allen abgenommen sind.

Projektprozess Wasserfall-Methodik

In Software, Web und App-Projekten bestehen die Phasen vereinfacht aus der Konzeption, Entwicklung und Einführung. Das Endprodukt ist zwar in einer Spezifikation schon in der Konzeption ausgearbeitet, die ersten fassbaren Resultate allerdings erst während der Einführung ersichtlich.

Agiles Projektmanagement in Softwareprojekten

Agile Projekte starten nicht mit einer detaillierten Konzeptionsphase, in welcher die Softwareanwendung spezifiziert wird. Die Software wird schrittweise definiert, programmiert und kontinuierlich verbessert bis ein zufriedenstellendes Endprodukt realisiert ist.

Agiler Projektmanagement-Prozess

Das Vorgehen erfolgt in sogenannten Sprints. Die Zwischenergebnisse werden analysiert und neue Zielsetzungen und Prioritäten für den nächsten Sprint gesetzt. Dabei werden alle Stakeholder während der gesamten Projektdauer in SCRUM-Meetings zur Entscheidung mit einbezogen. Korrekturen und Kurswechsel sind praktisch immer möglich oder sogar erwünscht.

Unterschied zwischen agiler und Wasserfall-Methode

Um die Softwareentwicklung mit agiler und Wasserfall Methodik zu veranschaulichen, ziehen wir einen Vergleich mit dem Bau des Eigenheims. Beides sind keine alltäglichen Investitionen weshalb sich die Auftraggeber klare Auftrags- und Ausführungsvereinbarungen wünschen.

Vergleich: Bau des Eigenheims

Eigenheimbau Prozess

Die Mehrheit wird genaue Wunschvorstellung von ihrem neuen Eigenheim haben und einen Architekten beauftragen, welcher das Eigenheim mit dem Kunden bis ins letzte Detail durchdenkt und genaue Zeichnungen macht.

Üblicherweise wird dann ein Generalunternehmen den Bau anhand der Zeichnungen mit allen Subunternehmen durchführen und koordinieren. Der Kunde kommt höchstens auf die Baustelle, um sich über den Baufortschritt zu erkunden.

Eine Agile Baumethode würde verstehen, dass mal das Fundament gebaut wird, wonach man sich mit dem Bauherrn über die Aussenwände einigt und so weiter das Eigenheim iterativ entsteht. Glaubst du, dass der Kunde und der Bauherr ohne Konfliktsituationen das Eigenheim zu ende bauen und die Kosten im Voraus planbar sind?

Softwareerstellung durch Agenturen und Projektvergaben

Die Tools zur Softwareentwicklung und Technologien sind mittlerweile so ausgereift, dass unvorhersehbare Situationen und Umsetzungsrisiken der Ausnahmefall sind, besonders wenn ein erfahrenes Team dahinter steht.

Das wesentliche Argument für die agile Softwareentwicklung ist die Flexibilität, welche den Projektinvolvierten ermöglicht Anforderungen und Prioritäten im Laufe des Projekts anzupassen. Das agile Vorgehen bietet keine Planungssicherheit, weder für den Auftraggeber noch das Softwareunternehmen oder die Digital Agentur.

Projektplanung

Erfahrungsgemäss möchten Kunden, wie auch Softwarefirmen vor der Beauftragung einer neuen Mobile App, Webanwendung oder individuelle Softwareentwicklung klare Leistungsschritte und Ergebnisse vereinbart haben. Ausserdem wünschen Kunden eine reibungslose und effiziente Vorgehensweise ohne erhöhte Mitwirkung über das ganze Projekt hindurch, den ihr Tagesgeschäft darf nicht stehen bleiben.

Diese Anliegen überwiegen und schlussendlich wird die bewährte Wasserfall-Projektmethodik bei Projektvergaben vom Auftraggeber und dem ausführenden Unternehmen i.d.R. bevorzugt.

Form und Vertragsinhalt von agilen und Wasserfallprojekten

Beim agilen Softwareprojekt bestellt der Auftraggeber eine bestimme Anzahl an Entwicklungsstunden oder Manntagen, welche über eine vereinbarte Zeitdauer ausgeführt wird. Die Verantwortlichkeiten, Kompetenzen, auszuführenden Arbeiten und Rahmenbedingungen können weiter präzisiert werden. Bei solchen Vereinbarungen handelt es sich rechtlich gesehen praktisch immer um Aufträge.

Sofern eine definierte Softwareanwendung zur Entwicklung und Einführung beauftragt wurde, kann ein Werksvertrag zustande kommen.

Hier spielt auch die gewählte Projektmethodik eine bedeutende Rolle. Setzt der angestrebte Projekterfolg ein Mitwirken des Auftraggebers voraus – so wie das agile Projektvorgehen es voraussieht – wird der Vertrag sehr wahrscheinlich als Auftrag eingestuft.

Im Streitfall bestimmt der Vertragstyp die rechtlichen Konsequenzen, wobei der Richter anhand des Vertragsinhaltes diesen klassifiziert.

Konzeption und Prototyping vor Projektstart

Konzeption und Prototyping

Sind die Projektanforderung und Zielsetzungen noch offen, empfehlen wir unseren Kunden in einem ersten Schritt nur eine Konzeptionsphase zu beauftragen.

In dieser werden mit Design-Thinking Methoden die Bedürfnisse des Kunden und ihrer Zielgruppen analysiert und Lösungen vorgeschlagen. Ein Konzept wird ausgearbeitet oder gar ein klickbarer Prototyp erstellt (verknüpfte Designansichten der Anwendung). So kann das Ergebnis ohne Programmieraufwand und geringen Kosten bereits bei potentialen Benutzern getestet werden.

Findet die Lösung gefallen, wird die Umsetzung geplant, ohne dass der Auftraggeber und die Agentur in mehreren Loops die Anforderungen und Fortschritte erneut analysieren müssen. Dies entspricht der klassischen Wasserfallmethode, welche auch in dieser Ausgangslage öfters praktiziert wird als das agile Projektmanagement.

Wann macht die agile Projektmethodik Sinn?

Die agile Softwareentwicklung versteht eine iterative Vorgehensweise ohne grosse Planungssicherheit. Das Leistungsspektrum ist eher komplex und unbekannt und es herrschen unterschiedliche Vorstellungen.

Die erfolgreiche Projektdurchführung setzt eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit voraus. Beim Auftraggeber besteht eine grössere Hürde das passende Softwareunternehmen auszuwählen da eine partnerschaftliche Kollaboration beauftragt wird und kein Produkt oder messbare Leistungsschritte.

Bei grösseren und langandauernden Projekten ist die Agilität, die Rahmenbedingungen, Umsetzungswünsche und Prioritäten im Laufe des Projekts anzupassen durchaus von Vorteil. Die Anforderungen an komplexe IT-Systeme ändern mit der Zeit, besonders nach der ersten (Teil-)Einführung wo die Weiterentwicklung stark an das Feedback der Benutzer gerichtet und nicht vorhersehbar ist.

Wasserfall vs agil

Die agile Projektentwicklung wird auch praktiziert, wenn ein neues Projektteam mit flachen Strukturen formiert wird. Dies trifft in grösseren Unternehmen oder Startups zu. Dabei werden fehlende und erfahrene Fachkräfte gerne von Outsourcing Partnern ausgeliehen.

Zur agilen Entwicklung von Softwareprojekten stehen verschiedene Projektmanagement Tools mit standardisierten Prozessen zur Verfügung, welche die Aufgleisung oder Einarbeitung neuer Entwickler in ein Projekt wesentlich vereinfachen.

Wie wir in Projekten vorgehen

The Swiss Digital führt Projekte mit einem standardisierten Projektmanagementprozess von der ersten Idee bis hin zum operativen Betrieb des Systems.

Projektvorgehen The Swiss Digital

Wir legen grossen Wert, wie es die Wasserfallmethode vorsieht, eine detaillierte Spezifikation mit unseren Kunden auszuarbeiten. Die Entwicklung und das interne Testing und Qualitätssicherung führen wir in Sprints aus. Dies ist die Grundlage für eine reibungslose Abnahme und Einführung, sowie qualitativ hochwertige Softwareprodukte.

Je nach Bedarf arbeiten wir mit unseren Kunden und Partner auch mit der agilen Projektmethodik. Dabei setzen wir am liebsten auf das Projektmanagementtool Jira oder arbeiten uns in die Tools und Prozesse unsere Kunden ein. Gespannt nehmen wir neue Projektanfragen entgegen und besprechen mit Ihnen, ob wir der richtige Partner sind und wie wir am effizientesten Vorgehen.

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Growth-Driven Webdesign

Growth-Driven Design – Webdesign mit kontinuierlicher Verbesserung

02. Juni 2021

Growth-Driven Webdesign

Da du auf diesen Blog gelangt bist, möchtest du mit grosser Wahrscheinlichkeit einen Relaunch, Redesign oder komplette Neuprogrammierung deiner Webseite vornehmen. Praktisch jedes Unternehmen hat eine Webseite, allerdings halten die wenigsten das Design und die Struktur stets auf die Zielgruppen und Suchmaschinen optimiert und meist ist die Webseite nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik.

Das Dilemma ist oft, ob es sich mehr lohnt an der alten Webseite weiterzuentwickeln, oder ob (wieder) ein Relaunch ansteht. Ein Relaunch, sei es über die Webagentur oder mit betriebseigenen Entwicklern, ist immer mit intensivem Zeitaufwand verbunden und das nicht nur für die Webentwickler. Wenig überraschend ist, dass deshalb parallel zum Tagesgeschäft die eigene Webseite gerne zur Seite gelegt wird.

Egal wie fest man sich beim klassischen Webdesign-Ansatz im Vorfeld mit der Strategie, den Zielgruppen und der Konzeption auseinandersetzt, wie die Webseite ankommt, sieht man erst nach Fertigstellung. Und womöglich steht in wenigen Jahren wieder ein mühsamer Relaunch an.

Genau deswegen lohnt sich das Growth-Driven Design von Beginn weg zu praktizieren.

Was ist Growth-Driven Webdesign?

Das Growth-Driven Design ist eine smarte und schon kurzfristig auszahlende Herangehensweise beim Designen und Optimieren von Websites, mit welcher die umfangreichen und zeitintensiven Relaunches durch regelmässige kleinere Arbeitsschritte umgangen werden.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Webdesign, welche all paar Jahre meist die ganze Webseite überarbeiten und auf Annahmen der Konzeptionsphase basieren, profitiert beim Growth-Driven Webdesign das Unternehmen und die Webagentur von einer kontinuierlichen Verbesserung der Webseitenperformance und das mit überschaubarem Budget und Timings.

Traditionelles vs Growth-Driven Webdesign

Das Growth-Driven Webdesign bestärkt auch den Teamgeist mit einer modernen Webseite ihre Zielgruppen anzusprechen. Denn bekanntlich ist eine Webseite nie zu Ende programmiert, fortlaufend kommt das Management, Marketingabteilung oder die Kunden mit neuen Ideen und dadurch macht die inkrementelle Verbesserung umso mehr Sinn.

Das Growth-Driven Webdesign versteht auch die Analyse der aktuellen Seitenbesuche und Verweildauern auf einzelnen Seitenbereichen. Sich stützend auf diesen messbaren Daten und Erkenntnissen kann der Internetauftritt auf die Suchmaschinen und Zielgruppen optimiert und zu einem erfolgreichen Marketing- und Saleskanal aufgebaut werden.

Ist die stetige Weiterentwicklung mit der Webagentur nicht kostenintensiver?

Beim Entscheid, wieder mal den Webauftritt aufzufrischen wird meist eine Webagentur beauftragt. Nach Fertigstellung endet die Zusammenarbeit und die Webseite stagniert, folgt nicht dem Unternehmensfortschritt, den Trends und neuen Technologien. Auch kümmert sich i.d.R. niemand, um die mit der Webagentur vereinbarte Leistung auf deren Performance zu prüfen.

Die ständige Achtsamkeit und Analyse der Benutzerdaten mit kontinuierlicher Optimierung zahlen sich schnell mit einer erhöhten Konversion und Umsatz aus. Die Konkurrenz ist auch Online und das Internet dynamisch. Suchmaschinen lieben (und durchkämen) ändernde Webseiten mit guten Metriken viel mehr als eine Webseite, die alle paar Jahre optimiert und redesigned wird.

Obschon die stetige Weiterentwicklung und Zusammenarbeit mit einer Growth-Design orientierten Webagentur einen finanziellen Overhead mit sich bringt. Diese planbaren Mehrkosten werden spätestens beim nächsten aufwändigen und unbeliebten Relaunch übertroffen. Berücksichtigt man den gesteigerten Umsatz über die Webseite, dann hat sich das Growth-Design bereits nach wenigen Monaten ausgezahlt.

Kontinuierliches Webdesign

Wie ein Unternehmen mit einer Growth-Design orientierten Webagentur zusammenarbeitet ist ganz ihnen überlassen. Ob ein fixes monatliches Stundenkontingent alloziert, periodische Reports und Treffen vereinbart werden oder das Marketing Team in stetigem Austausch mit der Webagentur ist spielt keine Rolle. Sofern der Internetauftritt ein wichtiger Verkaufskanal ist oder werden soll, muss man dranbleiben und ihn kontinuierlich optimieren.

Vorsicht mit Website Themes und Templates

Sehr gerne wird man verlockt, eine Webseite mit Hilfe von Themes oder Templates umzusetzen. Diese bieten Dank vorgefertigten Seitenstrukturen und Elementen, die Möglichkeit schnell und kosteneffizient die eigene Webseite ins Netz zu stellen. Allerdings sind solche Webseiten nur beschränkt anpassbar und eignen sich deshalb nicht für den Growth-Driven Webdesign-Ansatz.

Bei besonders günstigen Angeboten von Webagenturen ist es ratsam zu hinterfragen, ob eine massgeschneiderte Lösung programmiert wird und von der Webagentur beliebig angepasst werden kann. Am besten hebt man diesen Punkt immer im Werksvertrag besonders hervor. Mehr über individuelle Designs und Templates erfährst du in unserem Blog-Artikel darüber.

Die drei Phasen des Growth-Driven Webdesigns

Wie schon erläutert basiert das Growth-Driven Webdesign auf einer engen Zusammenarbeit mit der Webagentur, in welcher eine Basis-Webversion veröffentlicht wird, welche stetig weiterentwickelt und optimiert wird, stützend auf Erkenntnissen und Metriken der aktuellen Webversion.

Die Vorgehensweise ähnelt dem agilen SCRUM Prinzip, wie man ihn aus dem Projektmanagement kennt. Der Ansatz variiert abhängig vom Budget, Timing und der Unternehmensgrösse, der Prozess gliedert sich allerdings meist auf die drei Phasen:

3-Phasen des Growth-Driven Webdesign

Phase 1. Strategie und Konzept

Wie bei jedem Projekt, so ist auch beim Growth-Driven Webdesign ist es von essentieller Bedeutung die Ziele zu definieren und einen Strategieplan auszuarbeiten. Dieser soll in einem Konzept festgehalten werden, anhand welchem der initiale Webauftritt programmiert wird und als Leitfaden für alle Projektbeteiligten dient wo die Reise hingehen soll.

Folgende Arbeitsschritte sind für die Strategiephase relevant:

  • Definition der Ziele – Was soll mit dem neuen Internetauftritt erreicht werden, wie viele organische Seitenbesuche sollen erzielt werden, steht die Konversion (das Angebot und der Online Verkauf) im Vordergrund oder die Firmenvorstellung etc.
  • Wunsch Persona definieren – Was ist die Zielgruppe, die man mit der Webseite ansprechen möchte, wie sieht der ideale Seitenbesucher resp. Kunde aus. Nur wer seine Wunsch-Persona genau kennt, kann die Webseite auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse abstimmen.
  • Bestehende Webseite auswerten – Welche Seiten werden am meisten besucht, welche am häufigsten verlassen, was ist die jeweilige Verweildauer? Aus der bestehenden Webseite lassen sich wertvolle Erkenntnisse entnehmen.
  • Inhaltsstruktur und Ablaufdiagram erstellen – oftmals ist die Herausforderung sich auf eine sinnvolle Inhaltsstruktur festzulegen. Welche Inhalte werden prominenter hervorgehoben, wo geht man Kompromisse ein. Den die Webseite sollte flach gehalten und nicht relevante Seiten gemieden werden (Low-Quality Content wird von den Suchmaschinen negativ bewertet).
  • Wunschliste erstellen – Steht ein neues Team-Fotoshooting an, soll ein Firmenvorstellungs- oder Erklärvideo aufgenommen werden. Alle Ideen für die neue Webseite sollten in einer Wunschliste gesammelt und in der nächsten Phase priorisiert werden.

Phase 2: Umsetzung Basisversion

Hier liegt der wesentliche Unterschied im Vergleich zum herkömmlichen Webdesign. Es geht nicht darum alle Wünsche und Inhalte bis ins letzte Detail umzusetzen, sondern die Wunschliste zu priorisieren und sich auf das Wesentliche mit der grössten erhofften Wirkung zu reduzieren. So kann die Basisversion der Webseite, auch «Launchpad-Webseite» genannt, meist innerhalb weniger Wochen realisiert werden. Die Weiterentwicklung und Verbesserung erfolgt schrittweise auf der Interpretation von echten Benutzerdaten, statt auf Annahmen der Strategie und Konzeptionsphase.

Die typischen Arbeitsschritte sind:

  • Priorisieren der Wunschliste: Aufwände minimieren, um zeitnah die Launchpad-Seite zu veröffentlichen.
  • Umsetzung: Designen, entwickeln, Content erstellen oder migrieren.
  • Testen und die Qualität für den Launch sichern.

Phase 3: Fortlaufende Weiterentwicklung und Verbesserung

Nun startet der interessanteste Teil am Growth-Driven Webdesign, nämlich wie der Name auch sagt, durch die Webseite den Umsatz und Unternehmenswachstum anzukurbeln. Die Handlungen der Launchpad-Webseitenbesucher und jede Folgeversion generieren wertvolle Daten anhand welcher die Webseitenperformance und der Online Auftritt optimiert werden.

Als Beispiel führen wir zwei nützliche Erkenntnisse auf, welche wir erst über Jahre nach mehreren Änderungen an unserer Swiss Digital Webseite festgestellt haben:

  • Ein Grossteil unserer Interessenten stellt uns ihre Anfrage lieber über einen geführten Projektfragebogen als herkömmlich über die Kontaktseite. Dieser Projektfrageboden war zuerst nur auf einer Unterseite platziert. Erst nachdem wir festgestellt haben, dass der Fragebogen eine gute Konversion erzielt, haben wir ihn auf allen wesentlichen Angebotsseiten platziert und seitdem haben wir erhöhte Anfragen über unsere Webseite (Koversion).
  • Unsere treuen Leser mögen sich vielleicht erinnern, dass unsere Startseite zuoberst in einem Hero-Banner immer die Referenzen aufgeführt hatte. Die Analyse aus der Heatmap zeigte, dass dieser Abschnitt gerne gleich heruntergescrollt wurde. Anscheinend interessiert unsere Seitenbesucher zuerst unser Angebot und wer wir sind. Aus diesem Grund haben wir unsere Referenzprojekte nun weniger prominent weiter unten auf der Startseite aufgeführt.

Der zentrale Punkt ist das Sammeln und Auswerten der Seitenbesuche – steigt der organische Traffic, wo verweilen die Besucher am längsten, welche Seiten haben die höchsten Einstiegs- und Ausstiegsquoten, welche Elemente erzielen eine hohe Conversion etc.? Ganz im Gegensatz zum klassischen Webdesign, wo vor allem Annahmen getroffen werden, liefern diese Metriken Fakten, anhand welcher richtige Entscheidungen getroffen werden können.

Fazit

Growth-Driven Webdesign Prozess

Das Growth-Driven Webdesign basiert auf dem kontinuierlichen Prozess – Planen, Umsetzen, Auswerten, Anpassen und dann wieder von vorne. So wie man die Geschäfts-, Absatz- und Marketingabsichten stets vorantreiben muss, ist es mit den Zielen der Internetpräsenz nicht anders. Zum Glück bieten Google und Co. sehr gute Tools, um die Erfolge und Misserfolge zu messen, so dass eine optimale Internetpräsenz entwickelt werden kann, die zum zentralen Kanal für das Unternehmenswachstum wird. Denn grossartige Websites sind gewachsen, nicht geboren.

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Digitalisierung in der Coronakrise – Auswirkungen und Ausblick auf 2021

06. Januar 2021

Digitalisierung in der Coronakrise 2021

Die Corona Pandemie hat unseren privaten Alltag wie auch die Geschäftswelt verändert. Verschiedene Branchen sind unterschiedlich betroffen und ständig wird die Digitalisierung in Unternehmen als Ausweg aus der Krise prognostiziert. Doch wie wirkte sich die Coronakrise auf die IT selbst aus und was sind die Prognosen und Trends in Hinsicht der Digitalisierung im neuen Jahr? In diesem Beitrag berichten wir wie sich die Covid-Krise in unserer Branche, die IT-, Softwareunternehmen und Digital Agenturen auswirkt und was wir im Jahr 2021 erwarten können.

Corona-Schock wirkt sich auch auf die IT aus

Niemand konnte die neue Situation vorhersehen und alle Branchen erlebten einen Schock. Unbekannte Faktoren, Lockdown, ungewisse Zeitdauer, die logische Erstreaktion auf die Krise sind restriktive kurzfristige Massnahmen. Die IT macht keine Wertschöpfung, sie ermöglicht mit der Digitalisierung andere Wirtschaftssektoren zu unterstützen. Folglich wirkten sich die Sparmassnahmen schnell auf die IT aus, denn meist sind das externe Kosten und Investitionen, die man am einfachsten Stoppen kann.

Spontane digitale Geschäftsideen

Jede Krise birgt auch Chancen und Veränderungen, die sich so Manche nicht entgehen lassen möchten. Zudem führte das Runterfahren der Wirtschaft, Kurzarbeit und Homeoffice dazu, dass die Menschen viel mehr Zeit für sich hatten, in der Sie über neue und meist digitale Geschäftsideen nachdenken konnten.

Spontane digitale Geschäftsideen

Während des ersten Lockdowns im März hatten wir einen deutlichen Anstieg an Anfragen für neue Softwarelösungen verspürt. Allerdings waren die meisten nur «Spontanideen», ohne ausgearbeiteten Businessplan und gesicherte Investitionen.

Die Gastro-Branche hat einen bedeutenden Wandel erlebt, die Konsumenten gehen nicht mehr in Restaurants und bestellen sich Essen vermehrt nach Hause. Nur im letzten Jahr hatten wir knapp ein Dutzend Anfragen um eine Lieferservice Bestell-App zu entwickeln, wovon wir bisher noch keine umsetzen konnten. Das ist bestimmt auch auf die erhöhte verfügbare Zeit, sich mit digitalen Geschäftsmodellen zu beschäftigen, welche prompt auf die Covid-Situation reagieren, zurückzuführen.

Digitale Strategien und Neuerungen werden nicht von heute auf morgen entschieden und umgesetzt. Die dringliche Notwendigkeit sich der neuen Situation anzupassen hat die Digitalisierungsmassnahmen in den Vordergrund gerückt, doch neue Softwareprojekte werden nicht aus heiterem Himmel gestartet.

Digitalisierung und Trends im 2021

Führende Tech-Unternehmen haben ohne grössere Umstellungen im letzten Jahr profitieren können, was die wachenden Aktienkurse belegen. Doch wie schaut es für kleinere IT-Firmen aus der Branche aus, welche Änderungen und Projekte erwarten sie im neuen Jahr?

Digitalisierungsindex - Prognose Umsatzsteigerung

Der «Digitalisierungsindex Mittelstand», eine Studie der Deutschen-Telekom und techconsult befragte rund 2000 Unternehmen aus der DACH-Region wie gut sie digital aufgestellt sind, um erfolgreich aus der Krise zu treten. Positiv fällt aus, dass 73% eine Umsatzsteigerung im 2021 erwarten und somit weitere Investitionen in digitale Lösungen zu erwarten sind.

Mobile Apps in Unternehmen

In der Studie fällt auf, dass diverse Industrien deutlich mehr in mobile Endgeräte für Mitarbeiter investieren werden. Durch die Umstellung auf Homeoffice ist das ein logischer Entscheid, den Mobile Apps vernetzen die Mitarbeiter auf Unternehmensebene, fördern einen schnelleren Informationsfluss und wirken sich positiv auf den Teamgeist aus.

Mobile Apps spielen auch eine wichtige Rolle in der Digitalisierung. Dies erkannten die Entscheidungsträger schon 2015, allerdings wurde in diesem Hinblick erst wenig unternommen, wie die Accenture Studie «Growing the Digital Business: Spotlight on Mobile Apps» belegt.

 

Zumeist ist die Einführung der ersten mobilen App nur ein Impuls, um weitere Prozesse mit Mobilen Anwendungen zu digitalisieren. Wir glauben, dass die Koronakrise ein deutliches Umdenken auch in der Geschäftswelt zum «Mobile first» Ansatz fördern wird.

Relaunches sind angesagt

Das Konsumentenverhalten hat während der COVID-19-Pandemie stark geändert. Der Einkaufsbummel findet nun Online statt und im letzten Jahr hat sogar das lokale Blumengeschäft auf eCommerce umgestellt. Viele Händler mussten schnellstmöglich einen Webshop aufsetzen wofür meist einfache Templates implementiert wurden, welche sich nachträglich nur schwer auf die fortschreitenden persönlichen Bedürfnisse anpassen lassen.

Relaunch von Webshops

Umsatzstarke Online Shops sind, nebst ansprechendem Angebot und Design, technisch in Hinsicht auf die Suchmaschinen-Auffindbarkeit bestens optimiert. Dafür braucht es eine Content-Struktur, die dem individuellen Produkt- und Leistungssortiment des Anbieters entspricht. Entsprechende eCommerce-Templates werden dafür nur schwer gefunden und noch schwieriger angepasst. Deshalb glauben wir das im Jahr 2021 vor allem viele professionelle Relaunches von bestehenden Webshops realisiert werden.

Cloud-Kommunikationserlebnisse

Der Aktienwert der führenden Cloud-Kommunikationsplattform Twilio hat sich seit dem Corona-Ausbruch verdreifacht. Twilio ermöglicht Entwicklern neue Kommunikationslösungen zu realisieren und sich dabei nur auf die Anwendungsebene und das Benutzererlebnis konzentrieren zu können.

Cloud-Kommunikationserlebnisse

Vermehrt beschäftigen sich Unternehmer mit der Idee, digitale und interaktive Erlebnisse auf den Bildschirm der Bevölkerung nach Hause zu bringen. So hat sich auch «FLEET Events», ein Messeveranstalter aus Hamburg umorientiert und konnte diverse Events mit ihrer neuen Software xircus online durchführen.

Interaktive soziale online Erlebnisse, und da sprechen wir nicht von üblichen Video- und Chatkonferenzen, stecken noch in den Kindeschuhen, werden allerdings vermehrt Anklang finden.

Digitalisierung und Outsourcing

Die Digitalisierung ist nicht nur mit dem Ziel getrieben, Umsatz, Absatz und Servicequalität zu steigern, sondern auch durch Automatisierung die Fehleranfälligkeit und Kosten zu senken. Mit der Homeoffice Umstellung entlarven sich auch ineffizient belegte Positionen und Prozesse die durch Zusammenschluss mit anderen Abteilungen, mittels Digitalisierung und automatisierten Anwendungen oder Auslagerung der Arbeitskraft in eine Nearshoring-Destination verlegt werden.

Solche Krisenimpulse zur Umstellung und Effizienzsteigerung in etablierten Unternehmen sind gesund um mittel- bis langfristig nicht von neuen digital orientierten Unternehmen überholt zu werden. Die Krise hat bestätigt, dass die klassischen stationären Arbeitsplätze veraltet sind und mit digitalen Technologien und Kollaborationsmöglichkeiten neue Geschäftsmodelle ermöglicht werden. Wir sind gespannt, wie sich die Unternehmen im Jahr 2021 verändern und welche neuen Startups die Industrie verändern werden.

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Gemeinde App Entwicklung

Gemeinde App – digitale Brücke zwischen Bewohnern und Verwaltungen

08. Dezember 2020

Die Digitalisierung verändert die Welt immer schneller, so auch das Zusammenleben von Bewohnerinnen und Bewohnern einer Stadt, eines Dorfes oder einer Gemeinde. Mittlerweile haben schon einige Gemeinden eine App eingeführt, betrachtet man jedoch die Nutzerzahlen dieser Apps, fallen diese eher bescheiden aus.

Gemeinde Apps - digitaler Draht zur Bevölkerung

Viele Gemeinde Apps sprechen visuell nicht an und überfordern den Einwohner auf Anhieb, da sie mit verschiedensten Informationen und Navigationspunkten versehen sind und der wesentliche Nutzen im Vergleich zur Gemeinde Webseite verloren geht. Apps sind Anwendungen für das Smartphone, Smartphones nutzt man zum Kommunizieren, und genau diese Funktion geht bei den Gemeinde Apps meist unter.

Gemeinde Apps ermöglichen einen direkten Draht zur Bevölkerung

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die nahtlose Kommunikation der Gemeinden an Bedeutung gewonnen hat. Fast täglich muss die Bevölkerung über neue Beschränkungen und Massnahmen informiert werden. Die üblichen Kommunikationskanäle wie die Gemeinde Webseite, lokale Zeitungen, Emails oder Sozialen Medien erfüllen die Bedürfnisse an einen schnellen Informationsfluss mit breiter Abdeckung nicht.

Das Push-Prinzip von mobilen Apps nutzen

Im Gegensatz zu einer Webseite, basieren die meisten Apps auf dem Push-Prinzip, nämlich mit kurzen Nachrichten aktiv informieren. Kurze Nachrichten entsprechen auch den alltäglichen Kommunikationsgewohnheiten, wie wir sie von sozialen Medien kennen. Eine «endlos-scrollbare» Chronik mit vielen kurzen Posts, Feedbackmöglichkeit in Form von Like-Buttons oder kurzen Kommentaren.

Millenials leben diese Kommunikationskultur besonders auf dem Smartphone und werden eine Gemeinde App mit vielen und vor allem statischen Informationen nicht verwenden. Werden Informationen benötigt, so sucht man diese über Suchmaschinen im Netz oder auf der Gemeinde Webseite selbst (Pull-Prinzip). Weiterhin wird dafür eher der Laptop oder Desktop-Rechner verwendet als das Smartphone selbst.

App Kommunikation mit Push Prinzip

Bei der Konzeption einer Gemeinde-App und allgemein der digitalen Informationslandschaft sollte das Push- und Pull-Prinzip stets berücksichtigt werden. Die wesentliche Fragestellung dabei ist, worüber informiere ich aktiv und wo holt sich der User die Information bei Bedarf selber.

WhatsApp und Co. sind kein gangbarer Weg

Die sozialen Medien sind keine vertrauenswürdige und für öffentliche Behörden repräsentative Informationsquellen. Ausserdem liegt die Datenhoheit bei sozialen Medien nicht in der Obhut der Gemeinde und kann in gewissen Fällen sogar gegen die Schweizer und EU-Datenschutzverordnung verstossen, insbesondere wenn Bewohner ihre Anliegen per WhatsApp und anderen Messengern oder Chatbots mitteilen.

Die sozialen Medien eignen sich, um Ereignisse oder besondere Aktionen der Gemeinde zusätzlich zu promovieren. Um sachliche und wichtige Informationen der Bevölkerung mitzuteilen sollten institutionelle Kanäle verwendet werden, und da schneidet die Gemeinde App am besten ab.

Die Gemeinde App als Bindeglied

Nicht nur bei Gemeinden, sondern überall stellt eine Herausforderung dar, die IT-Landschaft überschaubar und den Unterhalt der Systeme im Rahmen zu behalten. Das gilt ebenfalls für Informationen; dezentralisierte Informationsbewirtschaftung führt nicht nur zu zeitintensiver Pflege, sondern birgt die Gefahr das diese nicht mehr auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Genau diesen Fehler macht die Mehrheit der Gemeinden mit der Einführung ihrer eigenen App. Mit dem neuen Medium wird man schnell verlockt noch den Eventkalender einzubauen, dem Gewerbe mehr Sichtbarkeit zu bieten etc. Mit diesem Ansatz verliert die Gemeinde-App ihren Zweck gegenüber der Webseite und die Bewohner werden sie nicht nutzen.

Gemäss einer Umfrage von C-Factor in der Schweiz, wünscht sich 88% der Bevölkerung aktiv über digitale Kanäle von der Gemeinde informiert zu werden. Die Gemeinde App ist das ideale Bindeglied um Gemeinden, Bürger und verschiedenste Informationsquellen zu vernetzen.

Mit der Gemeinde App die Einwohner erreichen

Mit dem Ansatz, die Gemeinde App als schlichtes digitales Kommunikationstool einzusetzen wird kein neues und umständlich zu bewirtschaftendes System eingeführt. Das Engagement der Bevölkerung wird erhöht und der Traffic auf die eigene Gemeinde Webseite geleitet.

Info – Die Gemeinde App in den Stores mit Verlinkung auf die Gemeindewebseite wirkt sich positiv auf die Rangierung in den Suchmaschinen aus und führt zu noch mehr Seitenbesuchen.

Gemeinsam zum sicheren, schöneren und attraktiveren Wohnort

Die Digitalisierung ermöglicht smarte und nachhaltige Formen des Zusammenlebens, des Dialogs und des privaten Engagements. Bürger wollen grundsätzlich mitgestalten und das Gemeindeleben verbessern und sind bereit diese neuen Kommunikationsformen zu nutzen. Mit einer Gemeinde App kann die Gemeinde- oder Stadtverwaltung ein handliches und benutzerfreundliches Tool einführen, welches die Einwohner zur Partizipation einlädt.

Meldungen mit Gemeinde App

Die Bewohner können eine Meldung einfach erfassen:
  1. Die aktuelle Location per GPS ermitteln oder manuell eingeben
  2. Das Anliegen beschreiben
  3. Fotos mit dem Handy aufnehmen und übermitteln.

Die Meldungen können Schäden an der Infrastruktur, Littering im öffentlichen Raum, sowie allgemeine Verbesserungs- und Verschönerungsvorschläge sein. Alle Meldungen sind für alle Bürger in der App ersichtlich. Damit der soziale Charakter und das Engagement erhöht wird, kann jeder App Benutzer jeder Meldung ein Like erteilen, womit die Meinung und das Interesse der Bevölkerung an einzelnen Anliegen ersichtlich wird.

Einfaches Cockpit und klare Prozesse für die Verwaltung

Ein erfolgreicher und zielführender Dialog mit den Bürgern erfordert natürlich ein entsprechendes Setup im Hintergrund. Klare Verantwortlichkeiten und transparente Prozesse müssen aufgesetzt werden, um Reaktionsgeschwindigkeiten und eine schnelle Lösung anzustreben.

Dazu steht ein webbasiertes Cockpit, auch Dashboard genannt, zur Verfügung. Jede Meldung hat einen Status, wie «Neu», «In Bearbeitung» und «Erledigt» und die Gemeinde kann einzelne Meldungen beantworten oder an weitere Verantwortungsstellen triagieren, wie auch in den Lösungsprozess mit integrieren.

Prozesse Gemeindeverwaltung

Diese Prozesse sind individuell erweiterbar, bspw. mit neuen Datenquellen, IoT Sensoren, Webcams etc. Die Einführung einer schlichten Gemeinde App kann so das Fundament einer Smart City, resp. Smart Gemeinde bilden.

Mit diesem transparenten und partizipativen Ansatz über die App wird die Gemeinde ohne hohen Personalaufwand und überschaubaren Fixkosten zum modernen und noch attraktiveren Wohnort. Die Lebensqualität steigt und neue Einwohner wie auch Unternehmen werden angezogen.

Gemeinde App in die Bevölkerung bringen

Eine eigene Gemeinde App weckt an und für sich das Interesse bei der Bevölkerung. Allerdings genügt es nicht, die App einfach nur in den AppStores zu veröffentlichen. Begleitpromotionen sind notwendig bis die Gemeinde App eine bestimmte Reichweite erzielt hat, nachdem sie sich organisch in der Bevölkerung weiter verbreitet.

Wichtig ist dabei, dass die App ein klares Alleinstellungsmerkmal (USP) aufweist. Bei der Gemeinde App ist das die schnelle Push-Information und direkte Kommunikation mit den Einwohnern. Mit diesem USP und klassischer Bewerbung sowie aktiver Kommunikation wird die Bekanntheit der App gesteigert.

Klassische Promotion

Die Gemeinde hat genügend Möglichkeiten, um die Bürger auch «offline» abzuholen:

  • Sensibilisierung in Schulen und Ausbildungsstätten.
  • Werbung im öffentlichen Verkehr und Bahnschaltern.
  • Plakate und Schilder auf öffentlichen Plätzen.
  • Bewerbung auf der Gemeinde Homepage.
  • Verkündung an Veranstaltungen.
  • Post Mailings, Werbeflyer als Beilagen.

Aktive Kommunikation

Die aktive Kommunikation versteht die Meldungen der Bevölkerung, wie auch die Gemeindeantworten darauf aktiv und teils automatisiert auf verschiedenen Kanälen zu kommunizieren.

Über die Gemeinde App selbst:

  • Mit Push-Mitteilungen die Einwohner aufrufen, ihre Stimme zu Verbesserungsvorschlägen abzugeben.
  • Einzelne User (automatisiert) über Statusänderungen ihrer Meldungen informieren (positive wie auch negative Rückmeldung).
  • Melde-Statistiken und durchgeführte Aktionen verkünden.
  • Allgemein Informationen über die App pushen.

Andere Kanäle einbinden wie:

  • Ergebnisse in lokalen Zeitschriften, Medien der Stadt/Gemeinde verkünden.
  • Feed auf der Homepage mit den neuesten App-Meldungen anzeigen.
  • Ergebnisse und durchgeführte Aktionen in Sozialen Medien veröffentlichen.

Einwohner Journey - Onboarding Mike

Die permanente Kommunikation zeigt, dass die Gemeindeverwaltungen auf die Stimmen der Bevölkerung eingehen und ermöglichen das diese Botschaft per Mund zu Mund oder Weiterempfehlungen breiteren Anklang findet.

Fazit – lieber schlicht und einfach starten

Eine App kann viele Anwendungs- und Informationsbereiche enthalten. Meist wird man verlockt, möglichst viele Funktionen und Inhalte in der Gemeinde App zu realisieren, mit der Absicht einen grösseren Mehrwert anzubieten. Diese berechtigte Denkweise führt allerdings dazu, dass das Alleinstellungsmerkmal der App verloren geht und, dass die Gemeinden dem Betriebsaufwand nicht nachkommen kann, um die App aktuell und interessant zu halten. Viel wirkungsvoller ist es, die Gemeinde App schlicht und einfach als Kommunikationstool zwischen Behörden und Bevölkerung zu konzipieren und positionieren und Erweiterungen erst bei Bedarf und Nachfrage zu implementieren.

Mit The Swiss Digital zur digitalen Gemeinde

Seit 2012 designen und entwickeln wir einfach bedienbare Mobile Anwendungen. Bei jedem Projekt gehen wir stets auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden ein und entwickeln mobile Apps die bei den Zielgruppen ankommen. Für Gemeinde, Städte und Kommunen haben wir die passende App «MyCommunity» erarbeitet, welche den Grundstein für Ihre digitale Gemeinde bildet. Eine iterative und bedarfsgerechte Weiterentwicklung ist stets erwünscht und ermöglicht. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Restaurant Bestell-App entwickeln

Eine Lieferservice Bestell-App entwickeln – 9 Punkte zur erfolgreichen App

12. November 2020

Lieferservice Bestell Apps für Restaurants

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie dürfen Gastrobetriebe nur noch eine beschränkte Anzahl Gäste im Restaurant bedienen. Die Bevölkerung möchte weiterhin gut Essen und bestellt sich das Essen halt nach Hause, weshalb Lieferservice-Apps, resp. Kurier- oder Bestell-Apps gefragter denn je sind.

Diese Trendwende haben Restaurants früh erkannt und möchten ihre eigene Bestell-App einführen. So werden wir letztens fast wöchentlich zur Entwicklung einer Lieferservice Bestell-App angefragt. In diesem Artikel erklären wir die wesentlichen Anwendungs- und Funktionsunterschiede, welche bei der Entwicklung einer Bestell-App zu beachten sind.

Online Lieferservice in der Schweiz

In der Schweiz dominiert EAT.ch den Markt zur Bestellung und Lieferung von Lebensmitteln und weitere Anbieter wie «Deliveroo» oder «Uber Eats» versuchen sich zu etablieren. Als Vermittler nehmen solche Plattformen eine stolze Provision. Weshalb sollen Bestandskunden oder der Gastrobetrieb selbst bei jeder Bestellung für diese Mehrkosten aufkommen, fragen sich viele Restaurant und Fast-Food Betreiber berechtigt und überlegen sich ihre eigene App zu entwickeln.

Online Lieferservice-App

Bekannte Vermittlerplattformen bringen Neukunden und dafür ist ein Kickback an die Plattform absolut gerechtfertigt. Doch wiederkehrende Kunden sollten zur eigenen Bestell-App motiviert und überführt werden. Die effektivste Marketing-Massnahme ist ein Flyer mit Rabattcode für die Erstbestellung über die eigene App, welcher zu jeder Lieferung beigelegt wird. Der Kundenstamm wird so kurzfristig auf die neue App wechseln, schlussendlich profitiert Kunde und Gastrobetrieb davon.

Lieferservice Bestell-App oder Website?

Der erste Gedanke der Restaurant-Betreiber beim Einführen eines neuen Kurier oder Takeaway Bestellservices ist eine Mobile App. Die Bestellung kann genauso gut auch per Webseite aufgenommen werden. Beide Kanäle haben ihre Vorteile:

Bestell-App oder Webseite

Mobile App – Sie sind beliebt, benutzerfreundliche und stets zur Hand. Deshalb eignet sich die Restaurant-App gut, um bestehende Kunden zu binden und ihnen den Bestellvorgang zu vereinfachen.

Webseite – Im Gegensatz zur App, kann eine Webseite viel besser bei Suchmaschinen wie Google positioniert werden. Geht es vor allem darum Neukunden auf den frisch eingeführten Lieferdienst aufmerksam zu machen, so ist die Webseite die bessere Erstwahl.

Der Entscheid ist oft abhängig, welche Systeme bereits existieren und im besten Fall kann man sich eine integrierte Lösung auf beiden Kanälen leisten. Vertiefte Einsicht, wann eine App oder Webseite mehr Sinn ergibt, erfahren Sie in unserem Blog Artikel darüber.

Was macht eine gute Lieferservice Restaurant-App aus?

Eine App muss im ersten Moment ansprechen und intuitiv sein, sonst springen potentielle Kunde schnell ab. Bietet die App und der ganze Bestellvorgang ein ausgezeichnetes Benutzererlebnis, so erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass der Erstbenutzer zum wiederkehrenden Kunden wird.

Nachfolgend gehen wir auf paar Funktionen ein, welche eine gute Lieferdienst Restaurant-App ausmachen, wobei nicht heissen muss, dass gute Apps alle Funktionen enthalten müssen. Die App muss zum Restaurant, Fast-Food oder Gastrobetrieb passen und eine schlichte und konkrete App kommt oftmals besser an.

1. Design ist ausschlaggebend

Heute gibt es Apps zu Haufen und hervorheben kann man sich mit modernem Design. Die Designtrends von Mobile Apps ändern stets mit neuen Smartphones und Betriebssystemversionen. Aktuell ist das Material Design angesagt, morgen kann es schon was anderes sein. Dies gilt nicht nur für die App selbst, sondern auch den Auftritt im AppStore, den Flyer und die Marketing-Begleitmassnahmen.

UX Design Restaurant App

Das App Design muss zum Auftritt des Restaurantbetriebes punktgenau passen und dies wird nur mit einer Individualentwicklung erreicht. Fertiglösungen und Baukasten-Apps bieten nicht den nötigen Individualisierungsgrad und kommen meist mit einfachen und veralteten Designvorlagen daher welche auf Anhieb nicht ansprechen – und der erste Eindruck zählt bekanntlich.

2. Präsentation des Angebots

Das bekannte Sprichwort «Das Auge isst mit» besagt, dass das Essen nicht nur gut schmecken soll, sondern auch gut ausschauen muss. Bei Lieferservice Restaurant-Apps kommt das schon bei der Präsentation des Angebots zur Geltung, vor allem bei Erstkunden welche die Bestellung erst erwägen.

Restaurant Angebot in der App

Das Menu soll ansprechend und übersichtlich präsentiert werden, sowie mit Bildmaterial der Appetit beim Interessenten geweckt werden. Je nach Angebot eignet sich, alle Artikel kategorisiert in einer in einer Listenansicht anzuzeigen, oder bspw. den Kunden schrittweise zu führen; Essen, Trinken, Dessert. Mit dem App Entwickler sollte das Layout dem Menu entsprechend gestaltet werden, und nicht umgekehrt.

3. Profil für treue Kunden

Am einfachsten ist es die App ohne Profile umzusetzen, d.h. Kunden können nur als Gast die Bestellung vornehmen. Dies bedeutet zwar nicht, dass sie jedes Mal erneut ihre Kontaktangaben und Adresse eingeben müssen, denn diese bleibt lokal in der App gespeichert.

Ein Profil ermöglicht Vorteile wie, eine Bestellhistorie, Loyalitätsprogramme (siehe weiter unten) und dass alle persönlichen Angaben auch beim Handywechsel übertragen werden. Das Profil setzt eine Registrierung voraus und es bleibt zu erwägen ob jede einfache Lieferservice Restaurant-App dies enthalten soll.

4. Intuitiver Bestellablauf

Bestellverlauf in der App

Der Kern jeder Lieferservice Restaurant-App ist der Bestellverlauf. Wie wählt der Benutzer die Produkte aus, kann er im Warenkorb oder einer Bestellübersicht die Bestellung ändern, ist eine Vorbestellung für den nächsten Tag möglich und mit den Öffnungszeiten abgestimmt, wie wird ihm die Bestellung bestätigt. Das sind wohl alles Details, die allerdings wesentlich zu einem guten Benutzererlebnis beitragen.

5. Interaktion mit dem Kunden

Der Kunde fühlt sich gut aufgehoben, wenn er mit dem Gastbetrieb in Kontakt steht. Gleich nach der Bestellung sollte der Kunde automatisiert eine Benachrichtigung erhalten, dass seine Bestellung eingetroffen ist und wann die Lieferung voraussichtlich erfolgen wird.

Die Interaktion mit dem Kunden soll auch abseits der Bestellung aufrechterhalten werden. Mit einer App können Push-Nachrichten perfekt getimt als Reaktion auf gewisse Handlungen und Follow-Ups gesendet werden, bspw. um Kunden über neue Angebote, Öffnungszeiten und Rabattaktionen zu informieren oder einen persönlichen Gutscheincode zu versenden.

Kundeninteraktion mit Push-Notifications

Als Fallback kann die Benachrichtigung auch immer als SMS gesendet werden, da eine SMS die höchste Reichweite erzielt und Kunden erreichen, welche die Restaurant-App nicht mehr installiert oder keine Internetverbindung haben.

6. Mit Loyalty Programmen Kunden binden

Die eigene Lieferservice Restaurant-App ist der beste Kanal, um treue Kunden zu belohnen und besser zu binden. Ein Loyalty Programm ist ein Treuesystem. Die App trackt wie oft der Kunde bestellt und kann ihm dazu bewegen, des Öfteren eine Bestellung vorzunehmen oder ihn nach längerer Zeit wieder daran erinnern.

Ein Loyalty Programm kann ein digitales Stempelkarten- oder ein verspieltes Punktesammelsystem sein (Gamification), sowie auf das Kundenverhalten eingehen um individuelle Treueaktionen automatisiert auszuspielen.

7. Mobile Technologie

Eine App kann mit verschiedenen Technologien, nativ, hybrid oder als Web-App programmiert werden. Native Apps werden mit den vom Betriebssystemhersteller, Apple und Google, empfohlenen Entwicklertools umgesetzt. Die Mehrheit aller Apps und vor allem die der grossen Online Lieferservice Anbieter wie «Eat.ch» und «Deliveroo» ist nativ. So sind die Benutzeroberflächen konsistent, der User ist mit solchen aus anderen Apps vertraut und das beste Benutzererlebnis ist gewährleistet. Ausserdem hat die App die beste Performance (Ladezeiten etc.), obwohl das bei heutigen Smartphone-Leistungen praktisch vernachlässigt werden kann.

Dafür können hybride oder Web-Apps schneller umgesetzt werden, da sie nur einmal für beide Plattformen, iOS und Android, programmiert werden. Googles neue Entwicklungsplattform Flutter ist aktuell sehr gefragt und steht der nativen Programmierung – besonders bei einfachen Apps – kaum im Nachteil.

8. Content Management System

Dieser Punkt ist zwar für den Endbenutzer nicht ersichtlich, dafür erleichtert er dem Restaurant Betreiber die Abwicklung der Bestellungen und den Unterhalt der App.

Android-Terminal für Bestelleingang

Wie Treffen die Bestellungen ein, genügt eine formatierte Email auf eine bestimmte Emailadresse oder soll die Bestellung in einem Dashboard aufpoppen, oder gleich mit dem bestehenden System integriert sein. Genügt es das Content Management System wie üblich als Browserlösung umzusetzen, oder soll ein Terminal wie ein Tablet installiert sein, wo die Bestelleingänge ersichtlich sind und bearbeitet werden können. Grössere Betriebe werden wohl solche Systeme bevorzugen und für Kleinere mit tiefer Bestellfrequenz sollte der Bestelleingang per Email genügen.

9. Weitere Lieferservice Gastro-App Merkmale

Weitere Merkmale, die eine Lieferservice-App ausmachen und sich vor allem auf die Entwicklungskosten auswirken sind:

  • Anzahl Zahlungsmöglichkeiten, resp. an wie viele Zahlungsprovider man integriert.
  • Ob es sich um einen Betrieb handelt oder eine Restaurant-Lieferkette mit der App ausgerüstet wird.
  • Anzahl statischer Ansichten wie das «Impressum», «Über die App», «FAQ» etc.
  • Ob die App mehrere Sprachen unterstützen soll.

Eigene Lieferservice Bestell-App entwickeln lassen?

Sie möchten Ihre eigene Lieferservice-App für Ihren Gastrobetrieb entwickeln? Einige Anbieter bieten Baukastensysteme an und könnten eine günstige Einstiegsvariante sein. Orientieren und erkundigen Sie sich an den oben umschriebenen Punkten, ob das System alle wesentlichen Funktionen unterstützt und vor allem Ihren Kunden ein gutes Benutzererlebnis bietet.

Individuelles App Design

Möglicherweise lohnt sich eine Entwicklung zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse mehr. Wir sind Experten für individuelle Softwarelösungen und selbstverständlich erfinden wir das Rad nicht jedes Mal neu, sondern können fertige Komponenten wiederverwenden. D.h. ihre individuelle Lieferservice Restaurant-App muss nicht mehr kosten als eine baukastenartige Fertiglösung. Baukasten-Apps müssen vor der Einführung auch konfiguriert werden und können erst noch viel Nerven rauben, da sie nicht allen Bedürfnissen und Designvorstellungen entsprechend angepasst werden können. Kontaktieren Sie uns, gerne beraten wir Sie wie ihr Betrieb von einer neuen Lieferservice App profitieren kann.

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Bestes Land für IT-Outsourcing

IT Outsourcing – 9 Gründe weshalb Kroatien das beste Land für Software Nearshoring ist

10. November 2020

Bestes Land für IT-Outsourcing

IT Spezialisten und besonders Softwareentwickler sind gefragter denn je und gute Fachkräfte sind Mangelware. Dadurch ist die Softwareentwicklung der am stärksten wachsende und ausgeprägte IT-Outsourcing-Zweig. Viele Länder bieten sich als Outsourcing-, oder sofern es im nahegelegenen Ausland stattfindet, Nearshoring-Destination an. Wir zeigen Ihnen, weshalb Kroatien das beste Land für Outsourcing ist.

Outsourcing in Kroatien – 9 gute Gründe dafür

1. Technische Affinität und top Ingenieure

Wissenschaftler und Ingenieur Nikola Tesla

Ein Pionier in der Elektrowissenschaft ist Nikola Tesla, ein gebürtiger Kroate, welcher das Smartphone schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorhergesehen hat. Die technischen Gene sind anscheinend tief verankert denn auch heute zählt Kroatien viele herausragende Ingenieure und Gründer von Tech-Unternehmen, wie bspw. Rimac Automobili mit dem schnellsten Auto der Welt. Unter anderem nimmt Kroatien pro Kopf gerechnet den ersten Platz an der internationalen Informatik Olympiade ein. Also ein kleines Land mit überdurchschnittlich vielen IT-Fachkräften.

2. Nahe und bestens erschlossen

Spontane Nearshoring Meetings

Kroatien ist das “westlichste osteuropäische” Land mit besten Verkehrsverbindungen. Von Zagreb gibt es täglich mehrere Flüge nach Zürich, so sind sogar Tagesausflüge für ein Meeting keine Seltenheit. Ausserdem erreicht man Zagreb mit dem Auto aus der Schweiz in 8 Fahrstunden. Auch eine Empfehlung ist der Nachtzug, welcher täglich ab Zürich fährt. So sind spontane vor Ort Meetings mit dem Nearshoring-Team ermöglicht.

3. Westliches Mindset

Schon immer orientierte sich Kroatien an der westlichen Kultur. Im Mittelalter gehörte es Teils zur Handels- und Seemacht der Republik Venedig, gut vier Jahrhunderte zur Habsburgermonarchie und auch im 20. Jahrhundert, während der Kommunismus in Osteuropa überwiegte, öffnete es sich als eines der ersten Länder gegenüber den westlichen Ländern.

Dieses westliche Mindset und Denkweise schaffen bessere Grundvoraussetzungen, um gemeinsame Projekte aufzugleisen, Anforderungen zu verstehen sowie für das Designverständnis, welches auf unseren Märkten ankommt.

4. Fremdsprache, kein Problem

In Kroatien spricht praktisch Jeder Englisch genauso gut wie seine Muttersprache. Englisch ist ab dem ersten Schuljahr obligatorisch und dadurch, dass die TV-Programme, Filme und Serien nie synchronisiert werden, ist man gezwungen Englisch auch abseits des Unterrichts zu erlernen. Nicht zufällig schneidet Kroatien im weltweiten Ranking beim EF English Proficiency Index in der höchsten Klasse «sehr gut» ab.

Keine Sprachbarrieren mit Outsourcing-Team

Deutsch ist die am meist gewählte Zweitfremdsprache, denn die Mehrheit der Touristen kommt aus dem deutschsprachigen Raum und viele Kroatien haben Verwandte in deutschsprachigen Ländern. Sprachbarrieren mit dem Outsourcing-Team wird bestimmt kein Thema.

5. Gleiche Zeitzone

Gleiche Zeitzone und Arbeitszeiten

Die Uhr tickt gleich wie in den meisten Europäischen Ländern, den Kroatien befindet sich in der mitteleuropäischen Zeitzone. So müssen Conf-Meetings nicht ausserhalb der üblichen Arbeitszeiten vorgenommen werden und Antworten auf Emails müssen nicht auf den nächsten Tag warten.

6. EU-Angehörigkeit, DSGVO-Konformität

Datenschutz konformes Outsourcing

Die EU-Mitgliedschaft eines Landes erleichtert viele rechtlichen und administrativen Verfahren beim IT-Outsourcing, insbesondere wenn Entwickler eingeladen werden vor Ort zu arbeiten. Der wesentliche Vorteil liegt allerdings im Umgang mit personenbezogenen Daten in Hinsicht auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Diese schreibt vor, dass personenbezogene Daten nicht ausserhalb der EU gehostet und unterhalten werden dürfen. Das versteht auch den Datenzugriff, ein Entwickler ausserhalb der EU darf keine Adminrechte auf personenbezogene Daten haben. Da Kroatien in der EU ist, braucht man sich darüber keine Sorgen machen.

7. Starke IT Szene

IT ist zu einem der stärksten Wirtschaftssektoren gewachsen und wird von der Regierung stark unterstützt. Viele technischen Universitäten sind vorhanden und immer mehr Studiengänger bilden sich in den Informationswissenschaften weiter. Ein starker Knowhow Austausch in der Tech-Szene ist vorhanden und IT-Startups wie auch Unternehmen finden Softwareentwickler mit Erfahrung in verschiedenen Technologien und Branchen wie auch den gesuchten Skills.

8. Sonne, Meer und über 1000 Inseln

Geschäftsreise nach Kroatien

Kroatien ist eine beliebte Feriendestination mit natürlichen Schönheiten, grossem kulturellem Erbe und kulinarischer Küche, an der Küste wie auch im Festland. Jedermann freut sich über eine Geschäftsreise nach Kroatien.

9. Preis-Qualität

Das Preisniveau und Durchschnittseinkommen in Kroatien liegen deutlich tiefer als in der DACH Region, den USA und anderen westeuropäischen Ländern. In der IT ist dieser Unterschied zwar weniger spürbar und da kann man sich durch die Qualität hervorheben, welche sowieso der entscheidende Faktor bei der Auswahl des IT-Outsourcing Standortes sein sollte. Von unseren Kunden und Partnern wird die Qualität, Zuverlässigkeit und die direkte Zusammenarbeit mit den Entwicklern besonders geschätzt. So manche konnten sich auch schon ein Bild vor Ort machen und waren jedes Mal wieder über Mitarbeiter und Leute, die Sie kennenlernen konnten, sehr positiv überrascht.

Weshalb wir der richtige Outsourcing Partner sind?

The Swiss Digital als Outsourcing-Partner

Der Vorteil mit einem IT-Outsourcing Partner ist, dass man flexibel und schnell Entwickler an eigenen Projekten skalieren kann. Wir unterstützen beim Aufbau von einem eigenen dedizierten Team, sei es durch die Verleihung unserer inhouse Entwickler oder der Rekrutierung neuer Entwickler. Und deshalb sind wir der richtige Outsourcing-Partner für Software-Development:

  • An drei strategisch ausgewählten Standorten in Kroatien mit technischer Universität vertreten
  • Partnerschaften und Beteiligungen an komplementären Unternehmen, für Knowhow-Austausch und Sharing von Entwicklern
  • 30 eigene Softwareentwickler und UX Designer, sowie ein Ressourcenpool von 100 IT-Experten in der Unternehmensgruppe
  • An jedem Standort ein Office und HR-Manager
  • Vorhandenes Vertragswesen und administrativ minimaler Aufwand
  • Langjährige Erfahrung und zahlreiche Kunden und Projekte in der DACH Region

Erfahren Sie mehr in unserem Blog Businessroadtrip nach Kroatien oder zögern Sie nicht mit uns in Kontakt zu treten, gerne stellen wir uns näher vor.

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Mitarbeiter Apps

Wie Mitarbeiter Apps nachhaltige Mehrwerte im Unternehmen erzeugen

03. November 2020

Mitarbeiter Apps im Unternehmen

Im privaten Umfeld ist das Smartphone schon längst zur Informationsquelle Nummer eins geworden. Bei Unternehmen sind weiterhin primär klassische Intranets präsent und erst wenige Unternehmen wagen die Umstellung oder Ergänzung mit einer Mitarbeiter App. Besonders jetzt, wo übliche Präsenzzeiten im Büro durch Homeoffice und der Arbeit von unterwegs vermehrt ersetzt werden, ist es wichtig eine mobile Unternehmenskommunikation einzuführen. Die Mitarbeiter App ist das perfekte Kommunikationsmittel und kann mit spielerischen Inhalten und Funktionen den Teamgeist zusätzlich fördern.

Die Mitarbeiter App als internes Kommunikationsmittel

In der Schweiz sind mehr als die Hälfte aller Angestellten nicht mehr an ihren fixen Büroarbeitsplatz gebunden. Die Digitalisierung ermöglicht einen permanenten Informationsfluss und das Arbeiten von überall her. Dabei schaffen Mitarbeiter Apps eine mobile Austauschplattform und vernetzten die Arbeitsstandorte. Die stetige und transparente Kommunikationskultur im Unternehmen wird von Mitarbeitern geschätzt und Mobile Apps sind der beliebteste Kanal, um diese aufrechtzuerhalten. Auch im privaten Alltag wird die Mitarbeiter-App viel eher benutzt, um bspw. eine Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit auszufüllen, als das über das klassische Intranet getan würde.

Eine App fördert kürzere und fokussierte Nachrichten

Mitarbeiter App als Kommunikationsmittel

Die Kommunikation in der Mitarbeiter App erfolgt meist per Newsfeed, Socialwalls, Push-Benachrichtigungen und via Chats. Diese Kommunikationsart reflektiert wie wir in sozialen Medien kommunizieren und fördert eine natürlichere häufigere Interaktion, die sich auf kürzere und fokussierte Nachrichten orientiert. Das Resultat zeigt sich in einer regelmässigeren und engagierteren Kommunikationskultur im Unternehmen und spart im Vergleich zur klassischen Informationskanälen Allen Zeit.

Wieso kein WhatsApp und andere Messenger Dienste verwenden?

Messenger Dienste sind aus Datenschutz- und Sicherheitsaspekten für Unternehmen umstritten. So liest der WhatsApp Dienst die Kontakte aus dem Adressbuch und verfolgt im Hintergrund mit wem eine Kommunikation gepflegt wird. Diese Kontaktdaten können und werden anderswo verwendet, bspw. um Freunde auf Facebook vorzuschlagen, obwohl auf dem Kanal sonst keine Verbindung hätte festgestellt werden können.

Sollte ein Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, ist es auf sozialen Messenger-Kanälen schwierig, den Zugang zu bestehenden Kontakten zu unterbinden. Deshalb ist es ratsam, die Kommunikation auf Unternehmensebene und besonders mit Kunden und Partnern auf solchen Kanälen zu unterlassen.

Die Mitarbeiter-App ermöglicht in einem kontrollierbaren Umkreis ebenfalls Kurznachrichten, Daten und Bilder einfach in Echtzeit auszutauschen und ist, sofern mit dem richtigen Partner umgesetzt, dem schweizerischen und EU Datenschutzgesetz vollkommen konform.

FruchtXPress stellt auf mobile Kommunikation um

Die FruchtXPress AG ist ein Transport und Logistikunternehmen bei welcher vor allem Deskless Mitarbeiter wie Trucker Fahrer arbeiten. Deshalb machte die Umstellung der Mitarbeiterkommunikation auf eine Mitarbeiter App umso mehr Sinn.

Mobile Kommunikation bei FruchtXPress

Per Push Nachrichten können alle Fahrer auf einmal erreicht werden, ein Newsfeed hält über aktuelle Gegebenheiten informiert und ein zentrales Dokumentensystem in der App ermöglicht neuen wie auch bestehenden Mitarbeitern sich stets und von überall her mit den Prozessen des Unternehmens vertraut zu machen. Die App dient nicht nur als Kommunikationsmittel und enthält nützliche Funktionen für Fahrer, um bspw. Schadens- und Reparaturmeldungen am Ort des Geschehens einfach per App vorzunehmen.

Mit Apps die Motivation und Produktivität steigern

In der Mobile Unterhaltungsbranche befassen sich Psychologen damit, die Aufmerksamkeit der User aufrechtzuerhalten und durch spielerische Elemente den Konsum zu verlängern. Weshalb soll diese Motivation nicht mit einer Mitarbeiter-App auf den Arbeitsalltag übertragen werden?

Mehr als die Hälfte aller Mitarbeiter zeigen eine erhöhte Lernbereitschaft, wenn auf spielerische Weise der Lernprozess bereichert wird. So kann das Wissen bspw. mit einem Quiz in der Mitarbeiter App aufgefrischt werden, denn Apps sind das ideale Medium; sie sind beliebt und können von überall genutzt werden. So werden Mitarbeiter viel eher die Schulungsunterlagen im dynamischen mobilen Format auch abseits der Arbeitszeiten, bspw. auf dem Arbeitsweg oder von Zuhause aus studieren, als sie das mit gedruckten Unterlagen oder auf einer Desktop-Anwendung tun würden.

Mitarbeiter App Gamification

Gamification-Elemente in der App können auch motivations- und produktivitätsfördernd auf den Mitarbeiter und das ganze Team wirken. Gehen wir von einem Call-Center aus, wo die Produktivität und der Erfolg anhand abgearbeiteter Anfragen gemessen werden kann. Verschiedene (wöchentliche, monatliche, …) Ranglisten und Fortschritt-Badges können Mitarbeiter motivieren ihre Leistung zu steigern. Dabei können automatisierte Miteilungen über persönliche Erfolge den Mitarbeiter immer wieder erinnern und ermutigen, seine Arbeitsergebnisse zu verbessern. Im Gegensatz zu anderen Kanälen funktioniert die App auf dem Push-Prinzip, Informationen müssen nicht von sich aus (Pull-Prinzip) aufgerufen werden, was dieses leistungsfördernde Gamification-Prinzip aktiv unterstützt und attraktiv macht. Damit kein Wettkampf untereinander, sondern der Teamgeist gefördert wird, sollen natürlich auch die gemeinsamen Erfolge stets mit motivierenden Push-Benachrichtigungen an alle Mitarbeiter oder die entsprechende Abteilung automatisiert gesandt werden.

Mit der Wesser App spielerisch Leistungsergebnisse verbessern

Bei Wesser und Partner werben Studenten Mitglieder zur Unterstützung von non-profit Organisationen. Je besser der Mitarbeiter eine Organisation und ihre Projekte vorstellt, desto länger und mehr werden die Mitglieder eine Organisation unterstützen. Dieser leistungsbasierte Akquiseprozess wird mit einem ausgeklügelten Lohnmodell unterstützt.

Wesser App - spielerisch Leistungsergebnisse steigern

Mit der App können die Mitarbeiter ihre aktuelle Performance vom ERP-System abrufen und mit Hilfe von Slidern ihre Leistungsparameter optimieren, um zu sehen, wie sich diese auf ihre Entlohnung auswirken kann. Die App vermittelt dem Mitarbeiter auf einfache und spielerische Weise das umfangreiche Lohnmodell und motiviert ihn stets seine Leistungsergebnisse zu verbessern. Nebst dem Lohnrechner stehen weitere nützliche Inhalte zur Verfügung und können zu jeder Zeit im Einsatz aufgerufen werden.

Typische Funktionen einer Mitarbeiter App

Eine Mitarbeiter App muss nicht neu erfunden werden, viele Standard-Funktionen bieten jedem Unternehmen einen Mehrwert und spezifische Anforderungen können zu jeder Zeit mit einer Individualentwicklung erweitert werden.

Newsfeed

Eine App ist der Kanal mit der grössten Reichweite in einem Unternehmen, wo neueste Informationen am ehesten gelesen werden. Meist kommt der Newsfeed in einer chronologischen Übersicht aller Beiträge daher, welche oftmals kategorisiert oder nach einem Berechtigungskonzept ausgespielt werden.

Notification-Center

Push-Nachrichten werden viel schneller gelesen als Emails. Jeder Mitarbeiter hat in der App ein persönliches Notification-Center, wo er alle ungelesenen (speziell vermerkt) und vergangenen Benachrichtigungen einsehen kann – so geht bestimmt keine Information unter. Deeplinks ermöglichen, dass aus der Push-Benachrichtigung direkt der entsprechende Inhalt aufgerufen werden kann, bspw. ein Newsbeitrag oder die persönliche Lohnabrechnung.

Mitarbeiterverzeichnis

Im Mitarbeiterverzeichnis sind alle Kontaktdaten und Mitarbeiterinformationen aufzufinden. Dies ermöglicht eine schnellere Kontaktaufnahme via Telefon oder integriertem Chat.

Mobiles Mitarbeiterverzeichnis

Standardisierte Schnittstellen (Single-Sign-On via SAML/ADFS, OpenID Connect etc.) ermöglichen meist eine einfache Anbindung an den bestehenden Login-Service. So aktualisiert sich das Mobile Mitarbeiterverzeichnis automatisch mit dem zentralen HR-System.

Dokumentenbereich

Obwohl klein und handlich, ist die App genügend leistungsstark, um verschiedene Dokumenttypen zu unterstützen inkl. Hilfreichen Funktionen wie eine Volltextsuche über alle Dokumente und auch in einer spezifischen Datei selbst. Auch hier können gewisse Dokumente nur an berechtigte Mitarbeitergruppen ausgespielt werden. Mit dem Dokumentenbereich haben die Mitarbeiter stets alle Unterlagen griffbereit in der Hosentasche.

Umfragen und Feedbackformulare

Eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit trägt wesentlich zum anhaltenden Unternehmenserfolg bei. Mit offenen und geschlossenen Befragungen bleibt das Management fortlaufend informiert und kann rechtzeitig auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen. Damit die Umfrage eine hohe Response erzielt, kann die Einladung mit einer Push-Nachricht erfolgen.

Mitarbeiterumfragen mit der App

Als Umfragetool wird oftmals das bewährte System von SurveyMonkey verwendet, welches sich relativ einfach in eine App integrieren lässt.

Social-Wall

Die Social-Wall bringt den Charakter von sozialen Medien ins Unternehmen. Alle Mitarbeiter können Beiträge von Besuchen auf Messen, Inserate mit Bildern etc. posten. Diese können geliked und kommentiert, sowie andere Mitarbeiter in Kommentaren erwähnt werden.

Umstellung auf «Mobile-first»

Mit der Digitalisierung hat sich die letzten Jahre die Kommunikationsweise wesentlich geändert, so auch wie Unternehmen mit ihren Mitarbeitern interagieren. Eine für alle zugängliche und transparente Kommunikationskultur ist gefragt, in welcher klassische Intranets mit statischem Einweg-Informationsfluss oft zu kurz kommen.

Dies bedeutet nicht, dass gleich alle Systeme mit einer Mobile App abgelöst werden müssen. Prozesse und Teilbereiche eines Intranets oder HR-Systems lassen sich mit einer Mitarbeiter App abbilden und die allfällige Komplettumstellung auf eine Mobile App kann schrittweise erfolgen.

«Mobile-first» Intranet

Wie Mobile Apps den Geschäftsalltag optimieren indem sie an bestehende ERP- und Drittsysteme angebunden werden erfahren Sie in unserem Blogbeitrag Mobile-ERP.

Einführung der Mitarbeiter-App

Eine App weckt an und für sich Neugier bei den Mitarbeitern und ist einfach zu bedienen, so bleibt die Einschulung in der Regel erspart. Die Installation ist auch unkompliziert und kann auf drei Wegen erfolgen:

  1. Der gängigste Weg ist über die öffentlichen AppStores, wobei geschützte Unternehmensinformationen durch Mitarbeiterlogins der Öffentlichkeit unzugänglich bleiben.
  2. Der Apple Business Manager ermöglicht die einfache Distribution per persönlichen Installationslink und Promocodes im Unternehmen.
  3. Für besonders schützenswerte Mitarbeiter-Apps empfiehlt sich die Verteilung über ein MDM-Tool und Enterprise Account.

Mitarbeiter Apps von Swiss Digital

Wir sind führend in der Entwicklung von Apps im Geschäftsumfeld und konnten bereits verschiedene Mitarbeiter Apps realisieren. Dabei gehen wir auf die Bedürfnisse der Unternehmen ein und können dank grosser Erfahrung und fertigen Modulen massgeschneiderte Lösungen kosteneffizient umsetzen. Im Gegensatz zu vorgefertigten Baukasten-Apps bringt das wesentliche Vorteile, wie:

  • der bestehende Unternehmensauftritt kann komplett übernommen werden und ein einzigartiges ansprechendes Design geschaffen werden.
  • freie Ideenfindung und Konzeption ohne Einschränkungen.
  • die Inhalte wie auch der Source-Code bleiben im Besitz des Auftraggebers, so ist man nicht an einen Anbieter gebunden.
  • dank offenem Quellcode kann die App stets weiterentwickelt werden.
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