Digitalisierung in der Coronakrise – Auswirkungen und Ausblick auf 2021

06. Januar 2021

Digitalisierung in der Coronakrise 2021

Die Corona Pandemie hat unseren privaten Alltag wie auch die Geschäftswelt verändert. Verschiedene Branchen sind unterschiedlich betroffen und ständig wird die Digitalisierung in Unternehmen als Ausweg aus der Krise prognostiziert. Doch wie wirkte sich die Coronakrise auf die IT selbst aus und was sind die Prognosen und Trends in Hinsicht der Digitalisierung im neuen Jahr? In diesem Beitrag berichten wir wie sich die Covid-Krise in unserer Branche, die IT-, Softwareunternehmen und Digital Agenturen auswirkt und was wir im Jahr 2021 erwarten können.

Corona-Schock wirkt sich auch auf die IT aus

Niemand konnte die neue Situation vorhersehen und alle Branchen erlebten einen Schock. Unbekannte Faktoren, Lockdown, ungewisse Zeitdauer, die logische Erstreaktion auf die Krise sind restriktive kurzfristige Massnahmen. Die IT macht keine Wertschöpfung, sie ermöglicht mit der Digitalisierung andere Wirtschaftssektoren zu unterstützen. Folglich wirkten sich die Sparmassnahmen schnell auf die IT aus, denn meist sind das externe Kosten und Investitionen, die man am einfachsten Stoppen kann.

Spontane digitale Geschäftsideen

Jede Krise birgt auch Chancen und Veränderungen, die sich so Manche nicht entgehen lassen möchten. Zudem führte das Runterfahren der Wirtschaft, Kurzarbeit und Homeoffice dazu, dass die Menschen viel mehr Zeit für sich hatten, in der Sie über neue und meist digitale Geschäftsideen nachdenken konnten.

Spontane digitale Geschäftsideen

Während des ersten Lockdowns im März hatten wir einen deutlichen Anstieg an Anfragen für neue Softwarelösungen verspürt. Allerdings waren die meisten nur «Spontanideen», ohne ausgearbeiteten Businessplan und gesicherte Investitionen.

Die Gastro-Branche hat einen bedeutenden Wandel erlebt, die Konsumenten gehen nicht mehr in Restaurants und bestellen sich Essen vermehrt nach Hause. Nur im letzten Jahr hatten wir knapp ein Dutzend Anfragen um eine Lieferservice Bestell-App zu entwickeln, wovon wir bisher noch keine umsetzen konnten. Das ist bestimmt auch auf die erhöhte verfügbare Zeit, sich mit digitalen Geschäftsmodellen zu beschäftigen, welche prompt auf die Covid-Situation reagieren, zurückzuführen.

Digitale Strategien und Neuerungen werden nicht von heute auf morgen entschieden und umgesetzt. Die dringliche Notwendigkeit sich der neuen Situation anzupassen hat die Digitalisierungsmassnahmen in den Vordergrund gerückt, doch neue Softwareprojekte werden nicht aus heiterem Himmel gestartet.

Digitalisierung und Trends im 2021

Führende Tech-Unternehmen haben ohne grössere Umstellungen im letzten Jahr profitieren können, was die wachenden Aktienkurse belegen. Doch wie schaut es für kleinere IT-Firmen aus der Branche aus, welche Änderungen und Projekte erwarten sie im neuen Jahr?

Digitalisierungsindex - Prognose Umsatzsteigerung

Der «Digitalisierungsindex Mittelstand», eine Studie der Deutschen-Telekom und techconsult befragte rund 2000 Unternehmen aus der DACH-Region wie gut sie digital aufgestellt sind, um erfolgreich aus der Krise zu treten. Positiv fällt aus, dass 73% eine Umsatzsteigerung im 2021 erwarten und somit weitere Investitionen in digitale Lösungen zu erwarten sind.

Mobile Apps in Unternehmen

In der Studie fällt auf, dass diverse Industrien deutlich mehr in mobile Endgeräte für Mitarbeiter investieren werden. Durch die Umstellung auf Homeoffice ist das ein logischer Entscheid, den Mobile Apps vernetzen die Mitarbeiter auf Unternehmensebene, fördern einen schnelleren Informationsfluss und wirken sich positiv auf den Teamgeist aus.

Mobile Apps spielen auch eine wichtige Rolle in der Digitalisierung. Dies erkannten die Entscheidungsträger schon 2015, allerdings wurde in diesem Hinblick erst wenig unternommen, wie die Accenture Studie «Growing the Digital Business: Spotlight on Mobile Apps» belegt.

 

Zumeist ist die Einführung der ersten mobilen App nur ein Impuls, um weitere Prozesse mit Mobilen Anwendungen zu digitalisieren. Wir glauben, dass die Koronakrise ein deutliches Umdenken auch in der Geschäftswelt zum «Mobile first» Ansatz fördern wird.

Relaunches sind angesagt

Das Konsumentenverhalten hat während der COVID-19-Pandemie stark geändert. Der Einkaufsbummel findet nun Online statt und im letzten Jahr hat sogar das lokale Blumengeschäft auf eCommerce umgestellt. Viele Händler mussten schnellstmöglich einen Webshop aufsetzen wofür meist einfache Templates implementiert wurden, welche sich nachträglich nur schwer auf die fortschreitenden persönlichen Bedürfnisse anpassen lassen.

Relaunch von Webshops

Umsatzstarke Online Shops sind, nebst ansprechendem Angebot und Design, technisch in Hinsicht auf die Suchmaschinen-Auffindbarkeit bestens optimiert. Dafür braucht es eine Content-Struktur, die dem individuellen Produkt- und Leistungssortiment des Anbieters entspricht. Entsprechende eCommerce-Templates werden dafür nur schwer gefunden und noch schwieriger angepasst. Deshalb glauben wir das im Jahr 2021 vor allem viele professionelle Relaunches von bestehenden Webshops realisiert werden.

Cloud-Kommunikationserlebnisse

Der Aktienwert der führenden Cloud-Kommunikationsplattform Twilio hat sich seit dem Corona-Ausbruch verdreifacht. Twilio ermöglicht Entwicklern neue Kommunikationslösungen zu realisieren und sich dabei nur auf die Anwendungsebene und das Benutzererlebnis konzentrieren zu können.

Cloud-Kommunikationserlebnisse

Vermehrt beschäftigen sich Unternehmer mit der Idee, digitale und interaktive Erlebnisse auf den Bildschirm der Bevölkerung nach Hause zu bringen. So hat sich auch «FLEET Events», ein Messeveranstalter aus Hamburg umorientiert und konnte diverse Events mit ihrer neuen Software xircus online durchführen.

Interaktive soziale online Erlebnisse, und da sprechen wir nicht von üblichen Video- und Chatkonferenzen, stecken noch in den Kindeschuhen, werden allerdings vermehrt Anklang finden.

Digitalisierung und Outsourcing

Die Digitalisierung ist nicht nur mit dem Ziel getrieben, Umsatz, Absatz und Servicequalität zu steigern, sondern auch durch Automatisierung die Fehleranfälligkeit und Kosten zu senken. Mit der Homeoffice Umstellung entlarven sich auch ineffizient belegte Positionen und Prozesse die durch Zusammenschluss mit anderen Abteilungen, mittels Digitalisierung und automatisierten Anwendungen oder Auslagerung der Arbeitskraft in eine Nearshoring-Destination verlegt werden.

Solche Krisenimpulse zur Umstellung und Effizienzsteigerung in etablierten Unternehmen sind gesund um mittel- bis langfristig nicht von neuen digital orientierten Unternehmen überholt zu werden. Die Krise hat bestätigt, dass die klassischen stationären Arbeitsplätze veraltet sind und mit digitalen Technologien und Kollaborationsmöglichkeiten neue Geschäftsmodelle ermöglicht werden. Wir sind gespannt, wie sich die Unternehmen im Jahr 2021 verändern und welche neuen Startups die Industrie verändern werden.

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Gemeinde App Entwicklung

Gemeinde App – digitale Brücke zwischen Bewohnern und Verwaltungen

08. Dezember 2020

Die Digitalisierung verändert die Welt immer schneller, so auch das Zusammenleben von Bewohnerinnen und Bewohnern einer Stadt, eines Dorfes oder einer Gemeinde. Mittlerweile haben schon einige Gemeinden eine App eingeführt, betrachtet man jedoch die Nutzerzahlen dieser Apps, fallen diese eher bescheiden aus.

Gemeinde Apps - digitaler Draht zur Bevölkerung

Viele Gemeinde Apps sprechen visuell nicht an und überfordern den Einwohner auf Anhieb, da sie mit verschiedensten Informationen und Navigationspunkten versehen sind und der wesentliche Nutzen im Vergleich zur Gemeinde Webseite verloren geht. Apps sind Anwendungen für das Smartphone, Smartphones nutzt man zum Kommunizieren, und genau diese Funktion geht bei den Gemeinde Apps meist unter.

Gemeinde Apps ermöglichen einen direkten Draht zur Bevölkerung

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Kommunikation der Gemeinden an Bedeutung gewonnen hat. Fast täglich muss die Bevölkerung über neue Beschränkungen und Massnahmen informiert werden. Die üblichen Kommunikationskanäle wie die Gemeinde Webseite, lokale Zeitungen, Emails oder Sozialen Medien erfüllen die Bedürfnisse an einen schnellen Informationsfluss mit breiter Abdeckung nicht.

Das Push-Prinzip von mobilen Apps nutzen

Im Gegensatz zu einer Webseite, basieren die meisten Apps auf dem Push-Prinzip, nämlich mit kurzen Nachrichten aktiv informieren. Kurze Nachrichten entsprechen auch den alltäglichen Kommunikationsgewohnheiten, wie wir sie von sozialen Medien kennen. Eine «endlos-scrollbare» Chronik mit vielen kurzen Posts, Feedbackmöglichkeit in Form von Like-Buttons oder kurzen Kommentaren.

Millenials leben diese Kommunikationskultur besonders auf dem Smartphone und werden eine Gemeinde App mit vielen und vor allem statischen Informationen nicht verwenden. Werden Informationen benötigt, so sucht man diese über Suchmaschinen im Netz oder auf der Gemeinde Webseite selbst (Pull-Prinzip). Weiterhin wird dafür eher der Laptop oder Desktop-Rechner verwendet als das Smartphone selbst.

App Kommunikation mit Push Prinzip

Bei der Konzeption einer Gemeinde-App und allgemein der digitalen Informationslandschaft sollte das Push- und Pull-Prinzip stets berücksichtigt werden. Die wesentliche Fragestellung dabei ist, worüber informiere ich aktiv und wo holt sich der User die Information bei Bedarf selber.

WhatsApp und Co. sind kein gangbarer Weg

Die sozialen Medien sind keine vertrauenswürdige und für öffentliche Behörden repräsentative Informationsquellen. Ausserdem liegt die Datenhoheit bei sozialen Medien nicht in der Obhut der Gemeinde und kann in gewissen Fällen sogar gegen die Schweizer und EU-Datenschutzverordnung verstossen, insbesondere wenn Bewohner ihre Anliegen per WhatsApp und anderen Messengern oder Chatbots mitteilen.

Die sozialen Medien eignen sich, um Ereignisse oder besondere Aktionen der Gemeinde zusätzlich zu promovieren. Um sachliche und wichtige Informationen der Bevölkerung mitzuteilen sollten institutionelle Kanäle verwendet werden, und da schneidet die Gemeinde App am besten ab.

Die Gemeinde App als Bindeglied

Nicht nur bei Gemeinden, sondern überall stellt eine Herausforderung dar, die IT-Landschaft überschaubar und den Unterhalt der Systeme im Rahmen zu behalten. Das gilt ebenfalls für Informationen; dezentralisierte Informationsbewirtschaftung führt nicht nur zu zeitintensiver Pflege, sondern birgt die Gefahr das diese nicht mehr auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Genau diesen Fehler macht die Mehrheit der Gemeinden mit der Einführung ihrer eigenen App. Mit dem neuen Medium wird man schnell verlockt noch den Eventkalender einzubauen, dem Gewerbe mehr Sichtbarkeit zu bieten etc. Mit diesem Ansatz verliert die Gemeinde-App ihren Zweck gegenüber der Webseite und die Bewohner werden sie nicht nutzen.

Gemäss einer Umfrage von C-Factor in der Schweiz, wünscht sich 88% der Bevölkerung aktiv über digitale Kanäle von der Gemeinde informiert zu werden. Die Gemeinde App ist das ideale Bindeglied um Gemeinden, Bürger und verschiedenste Informationsquellen zu vernetzen.

Mit der Gemeinde App die Einwohner erreichen

Mit dem Ansatz, die Gemeinde App als schlichtes digitales Kommunikationstool einzusetzen wird kein neues und umständlich zu bewirtschaftendes System eingeführt. Das Engagement der Bevölkerung wird erhöht und der Traffic auf die eigene Gemeinde Webseite geleitet.

Info – Die Gemeinde App in den Stores mit Verlinkung auf die Gemeindewebseite wirkt sich positiv auf die Rangierung in den Suchmaschinen aus und führt zu noch mehr Seitenbesuchen.

Gemeinsam zum sicheren, schöneren und attraktiveren Wohnort

Die Digitalisierung ermöglicht smarte und nachhaltige Formen des Zusammenlebens, des Dialogs und des privaten Engagements. Bürger wollen grundsätzlich mitgestalten und das Gemeindeleben verbessern und sind bereit diese neuen Kommunikationsformen zu nutzen. Mit einer Gemeinde App kann die Gemeinde- oder Stadtverwaltung ein handliches und benutzerfreundliches Tool einführen, welches die Einwohner zur Partizipation einlädt.

Meldungen mit Gemeinde App

Die Bewohner können eine Meldung einfach erfassen:
  1. Die aktuelle Location per GPS ermitteln oder manuell eingeben
  2. Das Anliegen beschreiben
  3. Fotos mit dem Handy aufnehmen und übermitteln.

Die Meldungen können Schäden an der Infrastruktur, Littering im öffentlichen Raum, sowie allgemeine Verbesserungs- und Verschönerungsvorschläge sein. Alle Meldungen sind für alle Bürger in der App ersichtlich. Damit der soziale Charakter und das Engagement erhöht wird, kann jeder App Benutzer jeder Meldung ein Like erteilen, womit die Meinung und das Interesse der Bevölkerung an einzelnen Anliegen ersichtlich wird.

Einfaches Cockpit und klare Prozesse für die Verwaltung

Ein erfolgreicher und zielführender Dialog mit den Bürgern erfordert natürlich ein entsprechendes Setup im Hintergrund. Klare Verantwortlichkeiten und transparente Prozesse müssen aufgesetzt werden, um Reaktionsgeschwindigkeiten und eine schnelle Lösung anzustreben.

Dazu steht ein webbasiertes Cockpit, auch Dashboard genannt, zur Verfügung. Jede Meldung hat einen Status, wie «Neu», «In Bearbeitung» und «Erledigt» und die Gemeinde kann einzelne Meldungen beantworten oder an weitere Verantwortungsstellen triagieren, wie auch in den Lösungsprozess mit integrieren.

Prozesse Gemeindeverwaltung

Diese Prozesse sind individuell erweiterbar, bspw. mit neuen Datenquellen, IoT Sensoren, Webcams etc. Die Einführung einer schlichten Gemeinde App kann so das Fundament einer Smart City, resp. Smart Gemeinde bilden.

Mit diesem transparenten und partizipativen Ansatz über die App wird die Gemeinde ohne hohen Personalaufwand und überschaubaren Fixkosten zum modernen und noch attraktiveren Wohnort. Die Lebensqualität steigt und neue Einwohner wie auch Unternehmen werden angezogen.

Gemeinde App in die Bevölkerung bringen

Eine eigene Gemeinde App weckt an und für sich das Interesse bei der Bevölkerung. Allerdings genügt es nicht, die App einfach nur in den AppStores zu veröffentlichen. Begleitpromotionen sind notwendig bis die Gemeinde App eine bestimmte Reichweite erzielt hat, nachdem sie sich organisch in der Bevölkerung weiter verbreitet.

Wichtig ist dabei, dass die App ein klares Alleinstellungsmerkmal (USP) aufweist. Bei der Gemeinde App ist das die schnelle Push-Information und direkte Kommunikation mit den Einwohnern. Mit diesem USP und klassischer Bewerbung sowie aktiver Kommunikation wird die Bekanntheit der App gesteigert.

Klassische Promotion

Die Gemeinde hat genügend Möglichkeiten, um die Bürger auch «offline» abzuholen:

  • Sensibilisierung in Schulen und Ausbildungsstätten.
  • Werbung im öffentlichen Verkehr und Bahnschaltern.
  • Plakate und Schilder auf öffentlichen Plätzen.
  • Bewerbung auf der Gemeinde Homepage.
  • Verkündung an Veranstaltungen.
  • Post Mailings, Werbeflyer als Beilagen.

Aktive Kommunikation

Die aktive Kommunikation versteht die Meldungen der Bevölkerung, wie auch die Gemeindeantworten darauf aktiv und teils automatisiert auf verschiedenen Kanälen zu kommunizieren.

Über die Gemeinde App selbst:

  • Mit Push-Mitteilungen die Einwohner aufrufen, ihre Stimme zu Verbesserungsvorschlägen abzugeben.
  • Einzelne User (automatisiert) über Statusänderungen ihrer Meldungen informieren (positive wie auch negative Rückmeldung).
  • Melde-Statistiken und durchgeführte Aktionen verkünden.
  • Allgemein Informationen über die App pushen.

Andere Kanäle einbinden wie:

  • Ergebnisse in lokalen Zeitschriften, Medien der Stadt/Gemeinde verkünden.
  • Feed auf der Homepage mit den neuesten App-Meldungen anzeigen.
  • Ergebnisse und durchgeführte Aktionen in Sozialen Medien veröffentlichen.

Einwohner Journey - Onboarding Mike

Die permanente Kommunikation zeigt, dass die Gemeindeverwaltungen auf die Stimmen der Bevölkerung eingehen und ermöglichen das diese Botschaft per Mund zu Mund oder Weiterempfehlungen breiteren Anklang findet.

Fazit – lieber schlicht und einfach starten

Eine App kann viele Anwendungs- und Informationsbereiche enthalten. Meist wird man verlockt, möglichst viele Funktionen und Inhalte in der Gemeinde App zu realisieren, mit der Absicht einen grösseren Mehrwert anzubieten. Diese berechtigte Denkweise führt allerdings dazu, dass das Alleinstellungsmerkmal der App verloren geht und, dass die Gemeinden dem Betriebsaufwand nicht nachkommen kann, um die App aktuell und interessant zu halten. Viel wirkungsvoller ist es, die Gemeinde App schlicht und einfach als Kommunikationstool zwischen Behörden und Bevölkerung zu konzipieren und positionieren und Erweiterungen erst bei Bedarf und Nachfrage zu implementieren.

Skalierbarkeit und individueller Ansatz mit The Swiss Digital

Seit 2012 designen und entwickeln wir einfach bedienbare Mobile Anwendungen. Jedes App Projekt gehen wir individuell an, und entwickeln mobile Lösungen die perfekt auf die Bedürfnisse unserer Kunden und vor allem die Zielgruppen abgestimmt sind. Dank vieler erfolgreich entwickelten und eingeführten Mobile Apps, können wir neue Projekte basierend auf unserer Erfahrung und bestehender Komponenten stets kosteneffizient realisieren.

Im Gegensatz zu SaaS-Lösungen und Baukasten-Apps ermöglicht das, nebst dem initial individuellem Ansatz, eine iterative und bedarfsgerechte Weiterentwicklung. So kann bspw. der Abfallkalender problemlos nachträglich implementiert werden, oder auch nur eine Schnittstelle, welche die Bewohner, die das Wünschen, über die App daran erinnern.

Mit eigenem Rechenzentrum in Zürich und kompetenten Beratern, bieten wir ein rundum-sorglos Paket, um Ihre Gemeinde App näher an die Bevölkerung zu bringen. Über Ihre Kontaktaufnahme würden wir uns freuen.

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Restaurant Bestell-App entwickeln

Lieferservice und Bestell-Apps für Restaurants sind gefragter denn je

12. November 2020

Lieferservice Bestell Apps für Restaurants

Die Covid-19-bedingten Massnahmen erlauben den Gastrobetrieben nur beschränkt Besucher im Restaurant zu bedienen, weshalb Lieferservice-Apps, resp. Kurier- oder Bestell-Apps gefragter denn je sind. Die Bevölkerung möchte weiterhin gut Essen und bestellt sich das Essen gerne nach Hause.
Die letzten Monate werden wir fast wöchentlich zur Umsetzung einer Lieferservice Bestell-App angefragt. Doch eine Bestell-App ist nicht einfach eine Bestell-App und kann sich in ihrem Anwendungs- und Funktionsumfang wesentlich unterscheiden.

Online Lieferservice in der Schweiz

In der Schweiz dominiert EAT.ch den Markt zur Bestellung und Lieferung von Lebensmitteln und weitere Anbieter wie «Deliveroo» oder «Uber Eats» versuchen sich zu etablieren. Als Vermittlerplattform nimmt EAT.ch eine stolze Provision von jeder Bestellung, so fragen sich viele Restaurant und Fast-Food Betreiber verständlicherweise, weshalb sie keine eigene Restaurant-App einführen sollten.

Online Lieferservice-App

Die Frage ist insbesondere berechtigt für Bestandskunden, weshalb sollen diese oder das Restaurant selbst ständig für die Mehrkosten aufkommen. Bekannte Vermittlerplattformen bringen neue Kunden ins Geschäft und ein Kickback dafür ist absolut verdient, doch wiederkehrende Kunden sollten zur eigenen App überführt werden. Einen Flyer zur Bestellung beilegen oder Rabatte bei der Erstbestellung über die eigene App gewährleisten müsste die Kunden dazu motivieren, schlussendlich profitieren beide davon.

Lieferservice Bestell-App oder Website?

Der erste Gedanke der Restaurant-Betreiber beim Einführen eines neuen eigenen Kurier oder Takeaway Bestellservices ist eine App. Die Bestellung kann allerdings auch Online über eine Webseite erfolgen. Beide Kanäle haben ihre Vorteile:

Bestell-App oder Webseite

Mobile App – Sie sind beliebt, handlich und einfach zu bedienen. Deshalb eignet sich eine eigene Restaurant-App am besten, um bestehende Kunden zu binden und ihnen den Bestellvorgang zu vereinfachen.

Webseite – Im Gegensatz zu einer App, kann eine Webseite viel besser bei Suchmaschinen wie Google positioniert werden. Geht es vor allem darum Neukunden auf den frisch eingeführten Lieferdienst aufmerksam zu machen, so ist die Webseite die bessere Wahl.

Natürlich hängt die Auswahl primär auch davon ab, was die aktuelle Webseite anbietet und die beste Option ist, man ist mit einer integrierten Lösung auf beiden Kanälen präsent. Vertiefte Einsicht, wann eine App oder Webseite mehr Sinn ergibt, erfahren Sie hier.

Was macht eine gute Lieferservice Restaurant-App aus?

Eine App muss im ersten Moment ansprechen und intuitiv sein, sonst besteht die Gefahr, dass ein potentieller Kunde abspringt. Bietet die App und der ganze Bestellvorgang ein ausgezeichnetes Benutzererlebnis, so erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass der Erstbenutzer zum wiederkehrenden Kunden wird.

Nachfolgend gehen wir auf paar Funktionen ein, welche eine gute Lieferdienst Restaurant-App ausmachen, wobei nicht heissen muss, dass gute Apps alle Funktionen enthalten müssen. Die App muss zum Restaurant, Fast-Food oder Gastrobetrieb passen und eine schlichte und konkrete App kommt oftmals bei den Benutzern besser an.

Design ist ausschlaggebend

Heute gibt es Apps zu Haufen und hervorheben kann man sich durch ein gutes Design. Die Designtrends von Mobile Apps ändern stets mit neuen Smartphones und Betriebssystemversionen. Aktuell ist das Material Design angesagt, morgen kann es schon was anderes sein. Dies gilt nicht nur für die App selbst, sondern auch den Auftritt im AppStore, den Flyer und die Marketing-Begleitmassnahmen.

UX Design Restaurant App

Das App Design muss zum Auftritt des Restaurantbetriebes passen und dies erreicht man nur mit einer Individualentwicklung. Fertiglösungen und Baukasten-Apps bieten nicht den nötigen Individualisierungsgrad und kommen meist mit einfachen und veralteten Designvorlagen daher welche auf Anhieb nicht ansprechen, und der erste Eindruck zählt bekanntlich.

Präsentation des Angebots

Das bekannte Sprichwort «Das Auge isst mit» besagt, dass das Essen nicht nur gut schmecken soll, sondern auch schön aussehen muss. Bei Lieferservice Restaurant-Apps kommt das schon bei der Präsentation des Angebots zur Geltung, vor allem bei Erstkunden welche die Bestellung erst erwägen.

Restaurant Angebot in der App

Das Menu soll ansprechend und übersichtlich präsentiert werden, sowie mit Bildmaterial der Appetit beim Interessenten geweckt werden. Je nach Angebot eignet sich, alle Artikel kategorisiert in einer in einer Listenansicht anzuzeigen, oder bspw. den Kunden schrittweise zu führen; Essen, Trinken, Dessert. Mit dem App Entwickler sollte das Layout dem Menu entsprechen gestaltet werden, und nicht umgekehrt.

Profil für treue Kunden

Am einfachsten ist es die App ohne Profile umzusetzen, d.h. Kunden können nur als Gast die Bestellung vornehmen. Dies bedeutet zwar nicht, dass sie jedes Mal erneut ihre Kontaktangaben und Adresse eingeben müssen, denn diese bleibt lokal in der App gespeichert.

Ein Profil ermöglicht Vorteile wie, eine Bestellhistorie, Loyalitätsprogramme (siehe weiter unten) und dass alle persönlichen Angaben auch beim Handywechsel übertragen werden. Das Profil setzt eine Registrierung voraus und es bleibt zu erwägen ob jede einfache Lieferservice Restaurant-App dies enthalten soll.

Intuitiver Bestellablauf

Bestellverlauf in der App

Der Kern jeder Lieferservice Restaurant-App ist der Bestellverlauf. Wie wählt der Benutzer die Produkte aus, kann er im Warenkorb oder einer Bestellübersicht die Bestellung ändern, ist eine Vorbestellung für den nächsten Tag möglich und mit den Öffnungszeiten koordiniert, wie wird ihm die Bestellung bestätigt. Das sind wohl alles Details, die allerdings wesentlich zu einem guten Benutzererlebnis beitragen.

Interaktion mit dem Kunden

Der Kunde fühlt sich gut aufgehoben, wenn er mit dem Gastbetrieb in Kontakt steht. Gleich nach der Bestellung sollte der Kunde automatisiert eine Benachrichtigung erhalten, dass seine Bestellung eingetroffen ist und wann die Lieferung voraussichtlich eintreffen wird.

Die Interaktion mit dem Kunden soll auch abseits der Bestellung aufrechterhalten werden. Mit einer App können Push-Nachrichten perfekt getimt als Reaktion auf gewisse Handlungen und Follow-Ups gesendet werden, bspw. um Kunden über neue Angebote, Öffnungszeiten und Rabattaktionen zu informieren oder einen persönlichen Gutscheincode zu versenden.

Kundeninteraktion mit Push-Notifications

Als Fallback kann die Benachrichtigung auch immer als SMS gesendet werden, da eine SMS die höchste Reichweite erzielt und Kunden erreichen, welche die Restaurant-App nicht mehr installiert oder keine Internetverbindung haben.

Mit Loyalty Programmen Kunden binden

Die eigene Lieferservice Restaurant-App ist der beste Kanal, um treue Kunden zu belohnen und noch mehr binden. Ein Loyalty Programm ist ein Treuesystem. Die App trackt wie oft der Kunde bestellt und kann ihm dazu bewegen, des Öfteren eine Bestellung vorzunehmen oder ihn nach längerer Zeit wieder daran erinnern.

Ein Loyalty Programm kann ein digitales Stempelkarten- oder ein verspieltes Punktesammelsystem sein, sowie auf das Kundenverhalten eingehen um individuelle Treueaktionen automatisiert auszuspielen.

Mobile Technologie

Eine App kann mit verschiedenen Technologien, nativ, hybrid oder als Web-App programmiert werden. Native Apps werden mit den vom Betriebssystemhersteller, Apple und Google, empfohlenen Entwicklertools umgesetzt. Die Mehrheit aller Apps und vor allem die der grossen Online Lieferservice Anbieter wie «Eat.ch» und «Deliveroo» ist nativ. So sind die Benutzeroberflächen konsistent, der User ist mit denen vertraut und das beste Benutzererlebnis ist gewährleistet. Ausserdem hat die App die beste Performance (Ladezeiten etc.), obwohl das heute praktisch vernachlässigt werden kann.

Dafür können hybride oder Web-Apps schneller umgesetzt werden, da sie nur einmal für beide Plattformen, iOS und Android, programmiert werden. Wenn immer möglich empfehlen wir die native Programmierung, und für den Fall das hybride Lösungen gefragt sind, entwickeln wir diese Apps meist mit Flutter.

Content Management System

Dieser Punkt ist zwar für den Endbenutzer nicht ersichtlich, dafür erleichtert er dem Restaurant Betreiber die Abwicklung der Bestellungen und Unterhalt der App.

Android-Terminal für Bestelleingang

Wie Treffen die Bestellungen ein, genügt eine formatierte Email auf eine bestimmte Emailadresse oder soll die Bestellung in einem Dashboard aufpoppen, oder gleich mit dem bestehenden System integriert sein. Genügt es das Content Management System wie üblich als Browserlösung umzusetzen, oder soll ein Terminal wie ein Tablet installiert sein, wo die Bestelleingänge ersichtlich sind und bearbeitet werden können. Grössere Betriebe werden wohl so ein System benötigen und bei Kleineren mit tieferer Bestellfrequenz sollte der Bestelleingang per Email genügen.

Weitere Lieferservice Gastro-App Merkmale

Weitere Merkmale, die eine Lieferservice-App ausmachen und sich vor allem auf die Entwicklungskosten auswirken sind:

  • Anzahl Zahlungsmöglichkeiten, resp. an wie viele Zahlungsprovider man sich integrieren muss.
  • Ob es sich um einen Betrieb handelt oder eine Restaurant-Lieferkette mit der App ausgerüstet wird.
  • Anzahl statischer Ansichten wie das «Impressum», «Über die App», «FAQ» etc.
  • Ob die App mehrere Sprachen unterstützen soll.

Eigene Lieferservice Bestell-App umsetzen lassen?

Sie möchten Ihre eigene Lieferservice-App für Ihren Gastrobetrieb realisieren? Einige Anbieter bieten Baukastensysteme an und könnten eine günstige Einstiegsvariante sein. Orientieren und erkundigen Sie sich an den oben umschriebenen Punkten, ob das System alle wesentlichen und benötigten Funktionen unterstützt und vor allem Ihren Kunden ein gutes Benutzererlebnis bietet.

Individuelles App Design

Möglicherweise lohnt sich eine Entwicklung zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse mehr. Wir sind Experten für individuelle Softwarelösungen und selbstverständlich erfinden wir das Rad nicht jedes Mal neu, sondern können fertige Komponenten wiederverwenden. D.h. ihre individuelle Lieferservice Restaurant-App muss nicht mehr kosten als eine baukastenartige Fertiglösung, die zumindest konfiguriert werden muss bevor sie eingeführt wird und Ihnen erst noch viel Nerven rauben kann, da sie Ihren Designvorstellungen entsprechend nicht angepasst werden kann. Kontaktieren Sie uns, gerne beraten wir Sie und unterbreiten Ihnen eine Offerte.

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Bestes Land für IT-Outsourcing

IT Outsourcing – 9 Gründe weshalb Kroatien das beste Land für Software Nearshoring ist

10. November 2020

Bestes Land für IT-Outsourcing

IT Spezialisten und besonders Softwareentwickler sind gefragter denn je und gute Fachkräfte sind Mangelware. Dadurch ist die Softwareentwicklung der am stärksten wachsende und ausgeprägte IT-Outsourcing-Zweig. Viele Länder bieten sich als Outsourcing-, oder sofern es im nahegelegenen Ausland stattfindet, Nearshoring-Destinationen an. Wir zeigen Ihnen, weshalb Kroatien das beste Land für Outsourcing ist.

Outsourcing in Kroatien – 9 gute Gründe dafür

1. Technische Affinität und top Ingenieure

Wissenschaftler und Ingenieur Nikola Tesla

Ein Pionier in der Elektrowissenschaft ist Nikola Tesla, ein gebürtiger Kroate, welcher das Smartphone schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorhergesehen hat. Die technischen Gene sind anscheinend tief verankert denn auch heute zählt Kroatien viele tolle Ingenieure, welche in verschiedensten Tech-Unternehmen führende Rollen einnehmen. Unter anderem nimmt Kroatien pro Kopf gerechnet den ersten Platz an der internationalen Informatik Olympiade ein. Also ein kleines Land mit überdurchschnittlich vielen IT-Fachkräften.

2. Nahe und bestens erschlossen

Spontane Nearshoring Meetings

Kroatien ist das “westlichste osteuropäische” Land mit besten Verkehrsverbindungen. Von Zagreb gibt es täglich mehrere Flüge nach Zürich, so sind sogar Tagesausflüge für ein Meeting keine Seltenheit. Ausserdem erreicht man Zagreb mit dem Auto aus der Schweiz in 8 Fahrstunden. Auch eine Empfehlung ist der Nachtzug, welcher täglich ab Zürich fährt. So sind spontane vor Ort Meetings mit dem Nearshoring-Team ermöglicht.

3. Westliches Mindset

Schon immer orientierte sich Kroatien an der westlichen Kultur. Im Mittelalter gehörte es Teils zur Handels- und Seemacht der Republik Venedig, gut vier Jahrhunderte zur Habsburgermonarchie und auch im 20. Jahrhundert, während der Kommunismus in Osteuropa überwiegte, öffnete es sich als eines der ersten Länder gegenüber den westlichen Ländern.

Dieses westliche Mindset und Denkweise schaffen bessere Grundvoraussetzungen, um gemeinsame Projekte aufzugleisen, Anforderungen zu verstehen sowie für das Designverständnis, welches auf unseren Märkten ankommt.

4. Fremdsprache, kein Problem

In Kroatien spricht praktisch Jeder Englisch genauso gut wie seine Muttersprache. Englisch ist ab dem ersten Schuljahr obligatorisch und dadurch, dass die TV-Programme, Filme und Serien nie synchronisiert werden, ist man gezwungen Englisch auch abseits des Unterrichts zu erlernen. Nicht zufällig schneidet Kroatien im weltweiten Ranking beim EF English Proficiency Index in der höchsten Klasse «sehr gut» ab.

Keine Sprachbarrieren mit Outsourcing-Team

Deutsch ist die am meist gewählte Zweitfremdsprache, denn die Mehrheit der Touristen kommt aus dem deutschsprachigen Raum und viele Kroatien haben Verwandte in deutschsprachigen Ländern. Sprachbarrieren mit dem Outsourcing-Team wird bestimmt kein Thema.

5. Gleiche Zeitzone

Gleiche Zeitzone und Arbeitszeiten

Die Uhr tickt gleich wie in den meisten Europäischen Ländern, den Kroatien befindet sich in der mitteleuropäischen Zeitzone. So müssen Conf-Meetings nicht ausserhalb der üblichen Arbeitszeiten vorgenommen werden und Antworten auf Emails müssen nicht auf den nächsten Tag warten.

6. EU-Angehörigkeit, DSGVO-Konformität

Datenschutz konformes Outsourcing

Die EU-Mitgliedschaft eines Landes erleichtert viele rechtlichen und administrativen Verfahren beim IT-Outsourcing, insbesondere wenn Entwickler eingeladen werden vor Ort zu arbeiten. Der wesentliche Vorteil liegt allerdings im Umgang mit personenbezogenen Daten in Hinsicht auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Diese schreibt vor, dass personenbezogene Daten nicht ausserhalb der EU gehostet und unterhalten werden dürfen. Das versteht auch den Datenzugriff, ein Entwickler ausserhalb der EU darf keine Adminrechte auf personenbezogene Daten haben. Da Kroatien in der EU ist, braucht man sich darüber keine Sorgen machen.

7. Starke IT Szene

IT ist zu einem der stärksten Wirtschaftssektoren gewachsen und wird von der Regierung stark unterstützt. Viele technischen Universitäten sind vorhanden und immer mehr Studiengänger bilden sich in den Informationswissenschaften weiter. Ein starker Knowhow Austausch in der Tech-Szene ist vorhanden und IT-Startups wie auch Unternehmen finden Softwareentwickler mit Erfahrung in verschiedenen Technologien und Branchen wie auch den gesuchten Skills.

8. Sonne, Meer und über 1000 Inseln

Geschäftsreise nach Kroatien

Kroatien ist eine beliebte Feriendestination mit natürlichen Schönheiten, grossem kulturellem Erbe und kulinarischer Küche, an der Küste wie auch im Festland. Jedermann freut sich über eine Geschäftsreise nach Kroatien.

9. Preis-Qualität

Das Preisniveau und Durchschnittseinkommen in Kroatien liegen deutlich tiefer als in der DACH Region, den USA und anderen westeuropäischen Ländern. In der IT ist dieser Unterschied zwar weniger spürbar und da kann man sich durch die Qualität hervorheben, welche sowieso der entscheidende Faktor bei der Auswahl des IT-Outsourcing Standortes sein sollte. Von unseren Kunden und Partnern wird die Qualität, Zuverlässigkeit und die direkte Zusammenarbeit mit den Entwicklern besonders geschätzt. So manche konnten sich auch schon ein Bild vor Ort machen und waren jedes Mal wieder über Mitarbeiter und Leute, die Sie kennenlernen konnten, sehr positiv überrascht.

Weshalb wir der richtige Outsourcing Partner sind?

The Swiss Digital als Outsourcing-Partner

Der Vorteil mit einem IT-Outsourcing Partner ist, dass man flexibel und schnell Entwickler an eigenen Projekten skalieren kann. Wir unterstützen beim Aufbau von einem eigenen dedizierten Team, sei es durch die Verleihung unserer inhouse Entwickler oder der Rekrutierung neuer Entwickler. Und deshalb sind wir der richtige Outsourcing-Partner für Software-Development:

  • An drei strategisch ausgewählten Standorten in Kroatien mit technischer Universität vertreten
  • Partnerschaften und Beteiligungen an komplementären Unternehmen, für Knowhow-Austausch und Sharing von Entwicklern
  • 30 eigene Softwareentwickler und UX Designer, sowie ein Ressourcenpool von 50 weiteren Entwicklern bei Partnerunternehmen
  • An jedem Standort ein Office und HR-Manager
  • Vorhandenes Vertragswesen und administrativ minimaler Aufwand
  • Langjährige Erfahrung und zahlreiche Kunden und Projekte in der DACH Region

Erfahren Sie mehr in unserem Blog Businessroadtrip nach Kroatien oder zögern Sie nicht mit uns in Kontakt zu treten, gerne stellen wir uns näher vor.

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Mitarbeiter Apps

Wie Mitarbeiter Apps nachhaltige Mehrwerte im Unternehmen erzeugen

03. November 2020

Mitarbeiter Apps im Unternehmen

Im privaten Umfeld ist das Smartphone schon längst zur Informationsquelle Nummer eins geworden. Bei Unternehmen sind weiterhin primär klassische Intranets präsent und erst wenige Unternehmen wagen die Umstellung oder Ergänzung mit einer Mitarbeiter App. Besonders jetzt, wo übliche Präsenzzeiten im Büro durch Homeoffice und der Arbeit von unterwegs vermehrt ersetzt werden, ist es wichtig eine mobile Unternehmenskommunikation einzuführen. Die Mitarbeiter App ist das perfekte Kommunikationsmittel und kann mit spielerischen Inhalten und Funktionen den Teamgeist zusätzlich fördern.

Die Mitarbeiter App als internes Kommunikationsmittel

In der Schweiz sind mehr als die Hälfte aller Angestellten nicht mehr an ihren fixen Büroarbeitsplatz gebunden. Die Digitalisierung ermöglicht einen permanenten Informationsfluss und das Arbeiten von überall her. Dabei schaffen Mitarbeiter Apps eine mobile Austauschplattform und vernetzten die Arbeitsstandorte. Die stetige und transparente Kommunikationskultur im Unternehmen wird von Mitarbeitern geschätzt und Mobile Apps sind der beliebteste Kanal, um diese aufrechtzuerhalten. Auch im privaten Alltag wird die Mitarbeiter-App viel eher benutzt, um bspw. eine Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit auszufüllen, als das über das klassische Intranet getan würde.

Eine App fördert kürzere und fokussierte Nachrichten

Mitarbeiter App als Kommunikationsmittel

Die Kommunikation in der Mitarbeiter App erfolgt meist per Newsfeed, Socialwalls, Push-Benachrichtigungen und via Chats. Diese Kommunikationsart reflektiert wie wir in sozialen Medien kommunizieren und fördert eine natürlichere häufigere Interaktion, die sich auf kürzere und fokussierte Nachrichten orientiert. Das Resultat zeigt sich in einer regelmässigeren und engagierteren Kommunikationskultur im Unternehmen und spart im Vergleich zur klassischen Informationskanälen Allen Zeit.

Wieso kein WhatsApp und andere Messenger Dienste verwenden?

Messenger Dienste sind aus Datenschutz- und Sicherheitsaspekten für Unternehmen umstritten. So liest der WhatsApp Dienst die Kontakte aus dem Adressbuch und verfolgt im Hintergrund mit wem eine Kommunikation gepflegt wird. Diese Kontaktdaten können und werden anderswo verwendet, bspw. um Freunde auf Facebook vorzuschlagen, obwohl auf dem Kanal sonst keine Verbindung hätte festgestellt werden können.

Sollte ein Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, ist es auf sozialen Messenger-Kanälen schwierig, den Zugang zu bestehenden Kontakten zu unterbinden. Deshalb ist es ratsam, die Kommunikation auf Unternehmensebene und besonders mit Kunden und Partnern auf solchen Kanälen zu unterlassen.

Die Mitarbeiter-App ermöglicht in einem kontrollierbaren Umkreis ebenfalls Kurznachrichten, Daten und Bilder einfach in Echtzeit auszutauschen und ist, sofern mit dem richtigen Partner umgesetzt, dem schweizerischen und EU Datenschutzgesetz vollkommen konform.

FruchtXPress stellt auf mobile Kommunikation um

Die FruchtXPress AG ist ein Transport und Logistikunternehmen bei welcher vor allem Deskless Mitarbeiter wie Trucker Fahrer arbeiten. Deshalb machte die Umstellung der Mitarbeiterkommunikation auf eine Mitarbeiter App umso mehr Sinn.

Mobile Kommunikation bei FruchtXPress

Per Push Nachrichten können alle Fahrer auf einmal erreicht werden, ein Newsfeed hält über aktuelle Gegebenheiten informiert und ein zentrales Dokumentensystem in der App ermöglicht neuen wie auch bestehenden Mitarbeitern sich stets und von überall her mit den Prozessen des Unternehmens vertraut zu machen. Die App dient nicht nur als Kommunikationsmittel und enthält nützliche Funktionen für Fahrer, um bspw. Schadens- und Reparaturmeldungen am Ort des Geschehens einfach per App vorzunehmen.

Mit Apps die Motivation und Produktivität steigern

In der Mobile Unterhaltungsbranche befassen sich Psychologen damit, die Aufmerksamkeit der User aufrechtzuerhalten und durch spielerische Elemente den Konsum zu verlängern. Weshalb soll diese Motivation nicht mit einer Mitarbeiter-App auf den Arbeitsalltag übertragen werden?

Mehr als die Hälfte aller Mitarbeiter zeigen eine erhöhte Lernbereitschaft, wenn auf spielerische Weise der Lernprozess bereichert wird. So kann das Wissen bspw. mit einem Quiz in der Mitarbeiter App aufgefrischt werden, denn Apps sind das ideale Medium; sie sind beliebt und können von überall genutzt werden. So werden Mitarbeiter viel eher die Schulungsunterlagen im dynamischen mobilen Format auch abseits der Arbeitszeiten, bspw. auf dem Arbeitsweg oder von Zuhause aus studieren, als sie das mit gedruckten Unterlagen oder auf einer Desktop-Anwendung tun würden.

Mitarbeiter App Gamification

Gamification-Elemente in der App können auch motivations- und produktivitätsfördernd auf den Mitarbeiter und das ganze Team wirken. Gehen wir von einem Call-Center aus, wo die Produktivität und der Erfolg anhand abgearbeiteter Anfragen gemessen werden kann. Verschiedene (wöchentliche, monatliche, …) Ranglisten und Fortschritt-Badges können Mitarbeiter motivieren ihre Leistung zu steigern. Dabei können automatisierte Miteilungen über persönliche Erfolge den Mitarbeiter immer wieder erinnern und ermutigen, seine Arbeitsergebnisse zu verbessern. Im Gegensatz zu anderen Kanälen funktioniert die App auf dem Push-Prinzip, Informationen müssen nicht von sich aus (Pull-Prinzip) aufgerufen werden, was dieses leistungsfördernde Gamification-Prinzip aktiv unterstützt und attraktiv macht. Damit kein Wettkampf untereinander, sondern der Teamgeist gefördert wird, sollen natürlich auch die gemeinsamen Erfolge stets mit motivierenden Push-Benachrichtigungen an alle Mitarbeiter oder die entsprechende Abteilung automatisiert gesandt werden.

Mit der Wesser App spielerisch Leistungsergebnisse verbessern

Bei Wesser und Partner werben Studenten Mitglieder zur Unterstützung von non-profit Organisationen. Je besser der Mitarbeiter eine Organisation und ihre Projekte vorstellt, desto länger und mehr werden die Mitglieder eine Organisation unterstützen. Dieser leistungsbasierte Akquiseprozess wird mit einem ausgeklügelten Lohnmodell unterstützt.

Wesser App - spielerisch Leistungsergebnisse steigern

Mit der App können die Mitarbeiter ihre aktuelle Performance vom ERP-System abrufen und mit Hilfe von Slidern ihre Leistungsparameter optimieren, um zu sehen, wie sich diese auf ihre Entlohnung auswirken kann. Die App vermittelt dem Mitarbeiter auf einfache und spielerische Weise das umfangreiche Lohnmodell und motiviert ihn stets seine Leistungsergebnisse zu verbessern. Nebst dem Lohnrechner stehen weitere nützliche Inhalte zur Verfügung und können zu jeder Zeit im Einsatz aufgerufen werden.

Typische Funktionen einer Mitarbeiter App

Eine Mitarbeiter App muss nicht neu erfunden werden, viele Standard-Funktionen bieten jedem Unternehmen einen Mehrwert und spezifische Anforderungen können zu jeder Zeit mit einer Individualentwicklung erweitert werden.

Newsfeed

Eine App ist der Kanal mit der grössten Reichweite in einem Unternehmen, wo neueste Informationen am ehesten gelesen werden. Meist kommt der Newsfeed in einer chronologischen Übersicht aller Beiträge daher, welche oftmals kategorisiert oder nach einem Berechtigungskonzept ausgespielt werden.

Notification-Center

Push-Nachrichten werden viel schneller gelesen als Emails. Jeder Mitarbeiter hat in der App ein persönliches Notification-Center, wo er alle ungelesenen (speziell vermerkt) und vergangenen Benachrichtigungen einsehen kann – so geht bestimmt keine Information unter. Deeplinks ermöglichen, dass aus der Push-Benachrichtigung direkt der entsprechende Inhalt aufgerufen werden kann, bspw. ein Newsbeitrag oder die persönliche Lohnabrechnung.

Mitarbeiterverzeichnis

Im Mitarbeiterverzeichnis sind alle Kontaktdaten und Mitarbeiterinformationen aufzufinden. Dies ermöglicht eine schnellere Kontaktaufnahme via Telefon oder integriertem Chat.

Mobiles Mitarbeiterverzeichnis

Standardisierte Schnittstellen (Single-Sign-On via SAML/ADFS, OpenID Connect etc.) ermöglichen meist eine einfache Anbindung an den bestehenden Login-Service. So aktualisiert sich das Mobile Mitarbeiterverzeichnis automatisch mit dem zentralen HR-System.

Dokumentenbereich

Obwohl klein und handlich, ist die App genügend leistungsstark, um verschiedene Dokumenttypen zu unterstützen inkl. Hilfreichen Funktionen wie eine Volltextsuche über alle Dokumente und auch in einer spezifischen Datei selbst. Auch hier können gewisse Dokumente nur an berechtigte Mitarbeitergruppen ausgespielt werden. Mit dem Dokumentenbereich haben die Mitarbeiter stets alle Unterlagen griffbereit in der Hosentasche.

Umfragen und Feedbackformulare

Eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit trägt wesentlich zum anhaltenden Unternehmenserfolg bei. Mit offenen und geschlossenen Befragungen bleibt das Management fortlaufend informiert und kann rechtzeitig auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen. Damit die Umfrage eine hohe Response erzielt, kann die Einladung mit einer Push-Nachricht erfolgen.

Mitarbeiterumfragen mit der App

Als Umfragetool wird oftmals das bewährte System von SurveyMonkey verwendet, welches sich relativ einfach in eine App integrieren lässt.

Social-Wall

Die Social-Wall bringt den Charakter von sozialen Medien ins Unternehmen. Alle Mitarbeiter können Beiträge von Besuchen auf Messen, Inserate mit Bildern etc. posten. Diese können geliked und kommentiert, sowie andere Mitarbeiter in Kommentaren erwähnt werden.

Umstellung auf «Mobile-first»

Mit der Digitalisierung hat sich die letzten Jahre die Kommunikationsweise wesentlich geändert, so auch wie Unternehmen mit ihren Mitarbeitern interagieren. Eine für alle zugängliche und transparente Kommunikationskultur ist gefragt, in welcher klassische Intranets mit statischem Einweg-Informationsfluss oft zu kurz kommen.

Dies bedeutet nicht, dass gleich alle Systeme mit einer Mobile App abgelöst werden müssen. Prozesse und Teilbereiche eines Intranets oder HR-Systems lassen sich mit einer Mitarbeiter App abbilden und die allfällige Komplettumstellung auf eine Mobile App kann schrittweise erfolgen.

«Mobile-first» Intranet

Wie Mobile Apps den Geschäftsalltag optimieren indem sie an bestehende ERP- und Drittsysteme angebunden werden erfahren Sie in unserem Blogbeitrag Mobile-ERP.

Einführung der Mitarbeiter-App

Eine App weckt an und für sich Neugier bei den Mitarbeitern und ist einfach zu bedienen, so bleibt die Einschulung in der Regel erspart. Die Installation ist auch unkompliziert und kann auf drei Wegen erfolgen:

  1. Der gängigste Weg ist über die öffentlichen AppStores, wobei geschützte Unternehmensinformationen durch Mitarbeiterlogins der Öffentlichkeit unzugänglich bleiben.
  2. Der Apple Business Manager ermöglicht die einfache Distribution per persönlichen Installationslink und Promocodes im Unternehmen.
  3. Für besonders schützenswerte Mitarbeiter-Apps empfiehlt sich die Verteilung über ein MDM-Tool und Enterprise Account.

Mitarbeiter Apps von Swiss Digital

Wir sind führend in der Entwicklung von Apps im Geschäftsumfeld und konnten bereits verschiedene Mitarbeiter Apps realisieren. Dabei gehen wir auf die Bedürfnisse der Unternehmen ein und können dank grosser Erfahrung und fertigen Modulen massgeschneiderte Lösungen kosteneffizient umsetzen. Im Gegensatz zu vorgefertigten Baukasten-Apps bringt das wesentliche Vorteile, wie:

  • der bestehende Unternehmensauftritt kann komplett übernommen werden und ein einzigartiges ansprechendes Design geschaffen werden.
  • freie Ideenfindung und Konzeption ohne Einschränkungen.
  • die Inhalte wie auch der Source-Code bleiben im Besitz des Auftraggebers, so ist man nicht an einen Anbieter gebunden.
  • dank offenem Quellcode kann die App stets weiterentwickelt werden.
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Mobile Apps ERP-Systeme

Mit Mobile Apps ERP-Systeme und Abläufe optimieren

02. Oktober 2020

Mobile Apps ERP-Systeme

Mobile Apps vernetzen diverse Geschäftsabteilungen über das ERP-System und ermöglichen einen permanenten Informationsfluss auch ausserhalb des Unternehmens. Im Alltag greifen wir schon lange zum Smartphone und der Einsatz von Mobile Apps nimmt im Unternehmensumfeld nun auch vermehrt Verwendung an. Anhand von realisierten Projektbeispielen zeigen wir, wie Mobile Apps individuelle und standardisierte ERP-Systeme ergänzen oder ablösen.

Wieso brauchen Unternehmen ein ERP-System?

Unternehmen im Aufschwung stossen früher oder später an ihre Produktivitätsgrenze, sofern sie mit einem ERP-System ihre alltäglichen Geschäftsabläufe nicht vereinheitlichen, digitalisieren und automatisieren. ERP ist ein Oberbegriff und umfasst verschiedenste unternehmerische Aufgaben, wie die Lagerbewirtschaftung, Wareneingangs- und Ausgangskontrolle, Personalmanagement, Finanzplanung und Co. Jedes Unternehmen ist individuell, mit eigenen Bedürfnissen und spezifischen Abläufen. Diese müssen geplant, gesteuert und verwaltet werden. Eine ERP-Software standardisiert diese Prozesse und ermöglicht eine permanente Einsicht in die Geschäftserfolge.

Die passende ERP-Lösung finden?

Anbieter für branchenspezifische ERP-Lösungen wie für die Gastronomie oder ein Coiffeurgeschäft gibt es viele. Für Unternehmen mit individuellen Geschäftsbereichen und Zielen ist eine Standardlösung meist nicht geeignet:

  1. Spezifische Anforderungen werden nicht erfüllt
  2. Sind zu umfangreich und nicht mitarbeiterfreundlich

Grosse Softwareanbieter wie SAP, Sage oder Oracle bieten zwar den gewünschten Individualisierungsgrad an, allerdings sind deren Lizenzkosten und Stundensätze bekanntlich so hoch, dass sich mittelständische Unternehmen diese oft nicht leisten können.

Mobile ERP als Chance

Der Bedarf nach einer ERP-Lösung oder Digitalisierung von Teilbereichen ergibt sich mehrheitlich, wenn das Unternehmen schon aktiv ihren Geschäftsalltag verfolgt. Zu diesem Zeitpunkt haben die Unternehmen schon ein oder mehrere Softwareprodukte, eigens entwickelte Lösungen oder Excel-Listen im Einsatz. Die Umstellung auf ein ERP-System ist aus Zeit-, Komplexitäts- und Kostengründen oft nicht umsetzbar und vielmals gar nicht erforderlich. Die Bedürfnisse an der mobilen Datenverarbeitung nehmen zu und mittels APIs können bestehende Systeme vernetzt und in einer gemeinsamen Datenbasis vereint werden.

Mobile ERP

Besonders für Mitarbeiter, die nicht permanent am Rechner sind, eignen sich Mobile Applikationen besser. Dank Kamera, Barcode- und Dokumenten-Scanner, digitaler Unterschrift, Ortungsdiensten, Push-Notifications oder der Offline-Fähigkeit können spezifische Anforderungen oftmals mit dem Smartphone effizienter in den Prozess eingebunden werden. Apps sind beliebt, unkompliziert und flexibel einsetzbar, um Unternehmenstätigkeiten zu vereinfachen, beschleunigen und mit der ERP-Cloud zu integrieren.

Nachfolgende Projektbeispiele veranschaulichen die vielseitige Anwendung von Mobile Apps für unternehmensspezifische Prozesse.

Mit einer App die Wareneingangskontrolle optimieren

Recommerce App

Bei der Recommerce AG treffen täglich viele Apple und Samsung Geräte zur Reparatur ein. Der automatisierungsgrad bei der Wareneingangskontrolle wie auch im Lager ist wesentlich für die Produktivität. Mit einer eigenen Mobile App können Mitarbeiter viel schneller die Geräte per Barcode-Scanner identifizieren, Fotos aufnehmen, bearbeiten und in das ERP-System direkt ab der App übermitteln. Das ersetzt das lästige manuelle Übertragen der Fotos am Arbeitsplatz und spart Zeit.

App Anbindung an HR-System

Abox Mitarbeiter App

Arbeitsabsenzen melden, Ferientage eingeben oder die Verfügbarkeit eines Arbeitskollegen prüfen. Oftmals ist der Laptop nicht zur Hand, wenn die Information benötigt oder ein Eintrag in das Zeiterfassungssystem gemacht werden möchte. Dies haben wir auch erlebt und entschlossen unser webbasiertes HR-System mit einer App zu erweitern. Aus einer praktischen Funktion entfalteten sich schnell weitere Ideen die mit unserer Mitarbeiter App «Abox» abgebildet werden können, wie bspw. die Reservation des Dienstwagens.

Aktuelle Warenbestände beim Aussendienst

Marein App

Die Aussendienstmitarbeiter der Marein AG vertreiben ihre Kreativ- und Bastelprodukte bei den Kunden. Mit einem physischen Katalog ausgerüstet können sie ihre Produkte präsentieren. Der Katalog enthält zu jedem Produkt einen Barcode und die Bestellaufnahme erfolgt mühsam mit Barcode-Scannern von CipherLab. Die Hardware konnte durch Smartphones ersetzt werden und die App bietet einen einfachen Bestellaufnahmeprozess mit permanenter Übersicht. Bei jedem App-Start werden vom ERP-System die aktuellen Produkte, Lagerbestände und alle Kundendaten im Excel-Format aufgerufen, eingelesen und in der App präsentiert. Die Bestellung kann per Email versandt werden oder als XML per FTP zum Server übermittelt werden, wo das ERP-System die Bestellung automatisiert einliest.

Komplette Lagerverwaltung mit der iPad App

Verschiedene Güter durchqueren den Eurogate Containerterminal in Hamburg und müssen oft adäquat zwischengelagert werden. Die Prozesskette fangt bei der Entladung an und reicht über die Wareneingangserfassung, Verpackung, Lagerung und Inventurführung hin.

Die physisch geprägten Arbeitsabläufe finden im Terminal und den Lagerhallen statt. Daher war es wichtig, das Erfassen der Prozessschritte im ERP-System möglichst an den Ort der Ausführung zu verlegen, um papiergebundene und manuelle Nachbearbeitung am Schreibtisch zu minimieren.

Eurogate Lagerverwaltung App

Eine individuelle iPad App Entwicklung mit Schnittstellenanbindung an das ERP-System war die ideale Lösung. Das iPad, verpackt in einer sicheren Schutzhülle, ist zugleich genügend handlich und genügend gross für eine einfache mobile Datenerfassung. Die App läuft im geführten Zugriff (Kiosk Modus), ist Passwortgeschützt und wird per MDM-Tool auf den iPads installiert so das höchste Sicherheit gewährleistet ist.

Die Digitalisierung mit der Mobile Lösung und ERP-Synchronisation ermöglicht perfekt koordinierte Arbeitsabläufe in Echtzeit, minimiert die Fehleranfälligkeit und steigert die Produktivität.

Mobile First wird zum B2B-Standard

Viele Entscheidungsträger sehen Mobile Apps nur für einfache Anwendungen oder als nice to have, dabei sind sie wesentlich bei der Digitalisierung und für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Für Unternehmen mit stationären Büroarbeitsplätzen mag ein Mobile ERP keinen Mehrwert schaffen. Für Mitarbeiter die in Lagerhallen, auf Baustellen oder im Aussendienst arbeiten sind Apps ein handliches Tool, um ihnen Zugang auf ERP-Funktionen zu bieten. So liegen geschäftsrelevante Informationen stets zur Hand und buchungsrelevante Handlungen können immer aktuell im ERP-System erfasst werden. In vielen Fällen entfällt die «selbstverständliche» Nachbearbeitung am Schreibtisch, da sie schon am Handlungsort oder von unterwegs vorgenommen werden kann. Das senkt bürokratische und papiergebundene Arbeitsschritte, spart wertvolle Zeit und ermöglicht effizienter den Arbeitsalltag zu gestallten.

Smartphone Apps sind praktisch leistungsstark wie Desktop Anwendungen und die effiziente Bedienung auf den kleineren Displays ist durch verschiedene Design-Patterns optimiert, so dass sie für bestimmte Anwendungen besser genutzt werden können. In der Online Welt hat sich der «Mobile First» Ansatz bereits etabliert und wird im Unternehmensumfeld vermehrt Anwendung finden.

Mehr zu Unternehmens-Apps und wie diese Mehrwerte für Mitarbeiter schaffen, lesen Sie in unserem Blog «Mitarbeiter Apps».

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App, mobile Webapplikation oder responsive Webseite – was macht mehr Sinn?

01. Oktober 2020

Apps zählen weiterhin zu den beliebtesten Anwendungen. Sie können von überall praktisch auf dem Smartphone konsumiert werden und bieten meist ein einfaches und benutzerfreundliches Erlebnis. Mit diesem Gedanken verfolgt, werden wir oft zur Umsetzung einer App angefragt, obwohl diese wenig, zumeist im ersten Schritt, Sinn ergibt. Mobile Webapplikationen oder responsive Webseiten sind die Alternativen. Abhängig von der Anwendung und den Bedürfnissen kann i.d.R. klar entschieden werden, ob eine App, mobile Webapplikation oder responsive Webseite umgesetzt werden soll.

Mobile und responsive Webseiten

Mobile und responsive Webseiten werden vor allem für Online Auftritte und Webshops verwendet. Es geht primär darum Informationen, das Unternehmen, die Leistungsübersicht oder Produkte den Konsumenten auf ansprechende Weise zu übermitteln.

Taberna responsiver Online Auftritt

Taberna responsive Websiete

Mobile Websites sind nur für mobile Endgeräte optimiert und kommen meist in reduzierter Form zur bestehenden Webseite daher. Diese erkennt man üblicherweise an der abgeänderten URL, meist Subdomain wie bspw. m.domain.ch. Responsive Websites passen sich verschiedenen Bildschirmgrössen an und gehören heute zur Best-Practice. Dafür werden sie auch von Suchmaschinen besser rangiert.

Mobile Webapplikationen

Webapplikationen sind webbasierte Anwendungen, die sich in der Cloud befinden und mit dem Browser von überall genutzt werden können. Meist sind sie passwortgeschützt nur für spezifische Nutzergruppen oder für Unternehmensanwendungen gedacht.

SBB Checkpoint Webapplikation

SBB Checkpoint Webapplikation

Wenn die Anwendung nur auf mobilen Endgeräten stattfindet spricht man von mobilen Webapplikationen. Mobile Webapplikationen sind oft an Unternehmenssysteme wie das CRM oder ERP angebunden. So können Mitarbeiter von unterwegs stets auf geschäftsrelevante Informationen zugreifen und Änderungen oder neue Ereignisse erfassen.

Mobile Apps

Im Gegensatz zu Websites und Webapplikationen müssen Apps vor der initialen Anwendung installiert werden. Dadurch platzieren sie sich viel näher am Betriebssystem und können Hardwarefunktionen wie die Kamera, GPS, Arbeitsspeicher und Bluetooth vollumfänglich nutzen.

kapers App

kapers App: Intranet für Kabinenpersonal – Offline-Funktionalität ist gefragt

Mobile Apps können alle technischen Möglichkeiten des Smartphones schöpfen und bieten leistungsstarke, funktionsreiche und benutzerfreundliche Anwendungen, welche mit webbasierten Anwendungen nicht erreicht werden können.

Es gibt auch verschiedene Formen von Mobile Apps, wie native Apps, hybride Apps und progressive Web-Apps, wobei sich diese mehr im Entwicklungsansatz unterscheiden als für die Anwender.

Wann macht eine App und wann eine Weblösung mehr Sinn?

In den meisten Fällen liegt es auf der Hand, ob eine App oder Weblösung mehr Sinn ergibt. Wenn es auf Anhieb doch nicht plausibel ist, sollten verschiedene Fragestellungen aus drei Aspekten gestellt werden:

App oder Web

  • Marketing – welche Anwendungsform kann besser vermarktet werden?
  • Technologie – können alle Anforderungen mit einer Weblösung genügend gut abdeckt werden?
  • Human Needs – stellt die Installation über den AppStore eine Hürde für meine Benutzer dar?

Die Vor- und Nachteile

Weder bei der App, Webapplikation noch responsiven Webseite überwiegen die Vorteile. Merkmale, die eine Plattform hervorheben, sind oft in einer anderen Hinsicht ein Nachteil:

  • Webapplikationen und Webseiten können Betriebssystemunabhängig benutzt werden. Dafür können sie auf die Hardwarefunktionen nur beschränkt zugreifen.
  • Mit der App gewinnt man Präsenz in den AppStores mit Verlinkung auf die eigene Webseite. Dafür ist mit der Installation die Einstieghürde höher, sofern die Hauptanwendung statt auf einer webbasierten Anwendung in einer App stattfindet.
  • Eine Mobile Webapplikation ist günstiger zu realisieren als eine App. Dafür leidet die Performance und meist auch das Benutzererlebnis.

Die App folgt meist erst in einem zweiten Schritt

Wir erhalten häufig Anfragen für Apps, mit welchen ihre Benutzer schneller verschiedene Dienstleister auffinden und deren Services über die App buchen können. Anfragen für Apps kommen daher, weil die Interessenten selbst solche Apps wie UBER, eat.ch, Lieferando etc. nutzen.

Die wenigsten sind sich bewusst, dass die fünf bekanntesten Apps zusammen die Mehrheit der App Nutzung ausmachen. Um ein kleines Stück Aufmerksamkeit im AppStore zu kriegen bedarf es enormer Marketinganstrengungen, auch wenn die App Idee genial ist.

App Nutzung

Von den grossen App Erfolgen inspiriert, sind sich unsere Interessenten oft nicht bewusst, dass sie die gleiche Plattform auch mit einer Weblösung statt einer App realisieren können. Responsive Webportale werden von den Suchmaschinen viel besser aufgefunden und können mit SEO-Massnahmen stets verbessert werden.

Online Marketingtechnisch sind Weblösungen viel besser für die Kundengewinnung geeignet, sowie dass keine App Installation erforderlich ist, bei welcher immer ein Bruchteil potentieller Kunden abspringt.

Apps eignen sich dafür besser zur Kundenbindung, den einmal auf dem Handy installiert liegen sie stets zur Hand und die Nutzer können zudem per Push-Nachricht aufgefordert werden die App erneut zu benutzen und neue Inhalte zu konsumieren.

Aus diesem Grund macht es mehr Sinn zuerst mit einer Weblösung zu starten und wenn sich die Marktnachfrage bestätigt, eine App zu entwickeln.

Oft entscheiden die finanziellen Mittel

Offensichtlich ist es am besten, auf allen Kanälen präsent zu sein, um die grösste Reichweite zu erzielen. Jedoch sind die Entwicklungs- und Unterhaltskosten für eine Plattform welche Mobile und Online Kanäle abdeckt höher. Deshalb müssen mittelständische Unternehmen, KMUs und Startups meist die Vor- und Nachteile erwägen und sich entweder für eine App oder Weblösung entscheiden.

Oftmals genügt eine mobile taugliche Weblösung schon aus, um die Bedürfnisse der Zielgruppen und des Unternehmens abzudecken. Wenn besondere Funktionen des Smartphones benutzt werden oder für die App hohe Nutzerzahlen mit regelmässiger Benutzung erwartet werden rechtfertigt sich die Umsetzung einer App.

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Flutter App Entwicklung

Weshalb wir gewisse Apps mit Flutter entwickeln

26. September 2020

Flutter für Android und iOSFlutter ist eine Open Source Lösung zur Entwicklung von mobilen Applikationen und neuerdings browserbasierten Anwendungen. Mit bald drei Jahren Marktpräsenz, ist Flutter zu einer reifen Entwicklungsumgebung gewachsen, welche sehr nahe an der nativen App Entwicklung ist. Bereits einige Apps konnten wir für Kunden oder für firmeninterne Zwecke mit Flutter entwickeln. Wir zeigen anhand Projektbeispielen auf, weshalb es unser bevorzugtes Cross-Plattform Framework geworden ist.

Die Kernmerkmale von Flutter

Die Flutter Entwicklungsumgebung wurde von Google entwickelt. Es ist nicht das erste Cross-Plattform Framework für Mobile Apps. Konkurrenten wie Facebook mit React Native und Microsoft mit Xamarin wollen auch in der Mobile Entwicklerszene mitmischen. Google hat mit Services wie Firebase und eigenem Betriebssystem Android seine bessere Ausganslage nutzen können und Flutter hat in den letzten Jahren den grössten Aufschwung erlebt.

Drei Kernmerkmale zeichnen Flutter aus:

  1. Schnellere Entwicklung von Apps dank «Stateful Hot Reload» und dem Widget Ansatz.
  2. Sehr nahe am nativen Look n’ Feel und flexibel für besondere Benutzeroberflächen.
  3. Native Performance dank Kompilierung zu nativem ARM Code und eigener Programmiersprache Dart.

Um wie viel reduziert sich die Entwicklung mit Flutter?

Eine App realisieren beinhaltet mehr als nur deren Entwicklung; die Anforderungen müssen studiert und ein Lösungskonzept erarbeitet, die App Ansichten gestaltet und das Projekt koordiniert werden. Diese Aufwände sind bei Flutter Projekten wie auch allen anderen hybriden Entwicklungsansätzen enthalten. So ist das Kostenersparnis, wie nachfolgendes Bild illustriert im Schnitt rund 25%.

Flutter Entwicklungsaufwand

Flutter ersetzt zwar die separate Entwicklung je Plattform, jedoch müssen ab und zu gewisse iOS oder Android spezifische Funktionen gesondert gehandhabt werden. Im Idealfall können bei App Projekten 50% der Kosten gespart werden.

Unsere Erfahrung mit Flutter

Mit nachfolgenden Projektbeispielen erläutern wir die Gründe, weshalb wir Flutter gewählt haben und wieso wir das wieder tun würden.

Recommerce App

Die Recommerce App ist eine reine B2B App, um Mitarbeitern den Arbeitsalltag zu erleichtern. Die Kernanwendung ist die Warenidentifikation und Bestandsaufnahme mit der Handykamera. Die aufgenommenen Fotos lassen sich direkt in der App bearbeiten und an das System von Recommerce übermitteln.

Recommerce Flutter App

Wieso wir Flutter gewählt haben:

  • Die Backend-Schnittstelle war vorhanden und da es sich um eine einfache App handelt, genügte es einen Entwickler an das Projekt zu setzen. So konnte wir auch die Koordinationsaufwände auf ein Minimum reduzieren.
  • Eine besondere Anforderung ist, während der Fotoaufnahme von bspw. Garantiebelegen die Ränder abzuschneiden, kurz Fotoscan-Funktion. Obwohl Flutter eine relativ neue Technologie ist, fanden wir eine Open Source Bibliothek dafür.

Auf ein Hindernis sind wir mit Flutter jedoch gestossen. Die Anbindung an den Server verhielt sich auf iOS nicht wie erwünscht, so mussten wir das nativ implementieren. Ein Vorteil von Flutter gegenüber anderen Frameworks ist, dass dies problemlos möglich ist.

Die App konnten wir in weniger als 3 Wochen programmieren und sie ist in keiner Hinsicht schlechter als eine native App ausgefallen.

Übrigens, Recommerce betreibt verkaufen.ch, eine nachhaltige Plattform wo man preiswert geprüfte Smartphones kaufen oder sein Gebrauchtes verkaufen kann.

RTF for Pilots App

Die RTF for Pilots App ermöglicht das Erlernen der Radio Telefonie während der Pilotenausbildung auch unterwegs auf dem Smartphone.

RTF Pilots Flutter App

Die App hatten wir im 2017 nativ entwickelt. Da sie in der Zwischenzeit nicht mehr für die neuesten iOS und Android Betriebssysteme optimiert war, stellte sich die Frage, die Apps auf beiden Plattformen separat aktualisieren oder sie neu mit Flutter umsetzen.

Wir entschieden uns für Flutter aus diesen Gründen:

  • Das UI der App ist sehr spezifisch. Dafür ist Flutter die bessere Wahl, da es nur einmal programmiert wird und identisch auf iOS und Android daherkommt.
  • Das Backend war vorhanden, so konnten wir wiederum nur einen Entwickler ans Projekt setzen.
  • Die iOS App war noch in Objective-C programmiert und Android in Java*. Der Kunde wollte die App mit neuen Technologien aufsetzen um sie längerfristig einfacher zu Warten. Flutter ist dafür die optimale Wahl, da nur mit einer Codebase iOS und Android unterhalten werden.

* Diese beiden Programmiersprachen werden für Mobile Apps mit Swift und Kotlin abgelöst.

Unsere Mitarbeiter App «Abox»

Abox, kurz für Access Box, ist unsere hauseigene Cloud Anwendung zur Abwicklung und Verarbeitung diverser Adminaufgaben. Unsere Absicht war, gewisse Bereiche mit einer App abzudecken, wie bspw. die Anwesenheitsübersicht und Zeiterfassung, die Kontaktliste aller Mitarbeiter und die Reservation des Dienstwagens.

Abox Flutter App

Wir entschieden uns die App mit Flutter umzusetzen, da es ein internes Projekt ohne Deadlines war. So konnten wir mit dem relativ neuen Framework experimentieren und mit weniger Aufwand erste Resultate erzielen.

Flutter erwies sich als richtige Wahl und die Abox App wird von unseren Mitarbeitern gerne benutzt.

Fazit

Wie aus den Beispielen zu entnehmen ist, kann sich eine App mit Flutter zu entwickeln lohnen:

  • bei einfachen Apps
  • bei speziellen 2D Benutzeroberflächen
  • bei kleineren Projekten ohne Backendentwicklung
  • um schnelle Prototypen umzusetzen
  • um den Koordinationsaufwand zu reduzieren
  • wenn Flutter Widgets für besondere Anforderungen vorhanden sind
  • für tieferen Wartungsaufwand dank einer Codebase

Dennoch müssen wir gestehen, unsere App Entwickler bevorzugen die native Mobile App Entwicklung und wir glauben nicht dass das in naher Zukunft ändern wird. Native Apps sind halt die Premium-Lösung, technisch immer auf dem neuesten Stand und funktional allen anderen Entwicklungsansätzen überlegen.

Flutter ist nicht weit weg davon entfernt und kommt vor allem zum Einsatz, wenn Entwicklungsaufwand und Kosten gespart werden sollen. Wir sind froh, dass Apps mit dem nativen und dem Cross-Plattform Ansatz entwickelt werden können. So können wir je nach Anforderungen und Bedürfnissen unseren Kunden die richtige Lösung anbieten. Wenn es Cross Plattform sein soll, werden wir weiterhin auf Flutter setzen.

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Preisgünstiger WooCommerce Webshop

WooCommerce – der einfache, funktionsreiche und preisgünstige Webshop

11. September 2020

WooCommerce ist das beliebteste kostenlose Webshopsystem auf unserem Planeten, mit rund einem Drittel Marktanteil. In wenigen Klicks ermöglicht das WooCommerce-Plugin den WordPress basierten Online Auftritt mit einem Webshop zu erweitern. WooCommerce ist ein sehr administrationsfreundlicher Webshop und bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten an.

WooCommerce Marketshare 2020

WooCommerce Shops mit Seitentemplates oder individuellem Design?

Für WordPress Websites wie auch WooCommerce Webshops gibt es verschiedene vorgefertigte kostenlose und kostenpflichtige Webdesign-Vorlagen, im Fachjargon Themes oder auch Templates genannt, die sich einfach übernehmen lassen. Diese Designvorlagen lassen sich beschränkt anpassen, wie Logo, Farbgebung, Schriftarten etc. Änderungen am Layout sind oft schwierig umsetzbar und kostspieliger, so stellt sich die Frage, ab wie viel Individualisierung eine Neuentwicklung des Frontends doch mehr Sinn macht?

Die Antwort hängt davon ab, was die Bedürfnisse, das Budget und die Absichten mit dem Online Shop sind. Wenn der Online Shop zum Kerngeschäft werden soll und die Geschäftsentwicklung offen ist, bspw. auf Anzahl Produktarten und Kategorien etc. empfehlen wir die Webshop-Oberfläche Individual zu programmieren. Dabei bleibt WooCommerce im Hintergrund weiterhin das CMS mit mächtigen Funktionen, welches sich relativ schnell implementieren lässt und Kosten spart.

SoFlow Webshop

Für den Schweizer eScooter Hersteller SoFlow durften den Webshop neu mit WooCommerce aufsetzen. Dabei handelt es sich um ein Individualdesign ohne Seitentemplates, welches auf die Bedürfnisse von SoFlow zugeschnitten ist.

SoFlow WooCommerce Shop

Der Webshop ist für verschiedene Länder in Europa sowie die USA optimiert und enthält viele Bezahloptionen. Dank WordPress und WooCommerce konnten wir den Webshop innerhalb 120 Arbeitsstunden umsetzen, wobei der Grossteil auf die Programmierung der massgeschneiderten Benutzeroberfläche entfallen ist.

Weitere Webshops finden Sie unter Referenzen oder Sie kontaktieren uns und wie zeigen Ihnen unsere WooCommerce Webshop Lösungen persönlich.

Übrigens, das Bildmaterial trägt für einen ansprechenden Webshop genauso viel bei wie das Webdesign. Die tollen eScooter Produkt- und Szenenfotos hat Marcel Renggli geschossen und den Webshop um 300% aufgewertet 🙂

Für wen eignet sich WooCommerce als Webshop?

WooCommerce ist sehr einsteigerfreundlich und eignet sich deshalb bestens für KMUs, Privatpersonen, Affiliate-Blogger, die ihren Webshop kostengünstig aufsetzen und eigenständig betreuen möchten. Besonders wer schon eine WordPress Webseite besitzt, wird auf WooCommerce greifen, um seinen Webauftritt mit einem Shop zu ergänzen.

Bei WooCommerce gilt es den Sicherheitsaspekt zu beachten, vor allem wenn Templates oder viele Plugins zum Einsatz kommen. Dadurch wächst der Quellcode des Webshops mit Programmteilen von Drittanbietern erheblich. Sofern der Webshop nicht nebensächlich oder nicht nur um sich im Online Business zu versuchen ist, empfehlen wir immer den Shop von einer professionellen Webagentur entwickeln zu lassen. WooCommerce ist grundsätzlich sicher und so besteht im Hinblick auf die Sicherheit kein Risiko.

Internationale und etablierte Unternehmen greifen meist weniger zum WooCommerce Webshop. Ein Grund ist oft, dass sie schon interne Systeme im Einsatz haben welche mit WooCommerce speziell integriert werden müssten. Für solche Individualanbindungen ist WooCommerce nicht besser als andere Shopsysteme und allenfalls entscheidet sich die Firma ihren Shop komplett eigenständig und ohne bestehende Shopsysteme von Grund auf zu entwickeln. Zweitens wird WooCommerce womöglich weniger von solchen Firmen gewählt, da es als der einfache und kostengünstige Webshop angepriesen wird und somit noch immer als die Einsteigerlösung wahrgenommen wird. Mittlerweile ist WooCommerce ein leistungsstarkes und skalierbares Shopsystem mit welchem alle uns bekannten Anforderungen, inkl. Anbindung an ERP und andere Drittsysteme abgedeckt werden können.

BikeBox ERP Webshop

Bikebox.ch ist ein WordPress Online Auftritt mit integriertem WooCommerce Webshop. Wir konnten eine Custom Anbindung an das ERP-System programmieren und so einen automatisierten Prozess von Warenlager bis zur Bestellung und darüber hinaus programmieren.

Die Vorteile von WooCommerce

1. Tiefe Initialkosten

In Kombination mit einem WordPress Templates ist ein WooCommerce Shop im Handumdrehen umgesetzt, somit meist kostengünstiger als andere Shopsysteme. Auch ohne Templates bietet es ein hervorragendes Shopsystem CMS auf dem effizient ein Webshop aufgebaut werden kann.

2. Simpel

Das benutzerfreundliche WooCommerce CMS ermöglicht in max. einer Stunde Einarbeitungszeit jedem das selbständige Pflegen seiner Shop-Produkte und Einsicht in diverse Verkaufsstatistiken.

WooCommerce CMS

3. Grosse Community

Als beliebtester Online Shop hat WooCommerce auch die grösste Community. So wird er stets funktional sowie in Hinsicht auf die Sicherheit weiterentwickelt.

4. Suchmaschinenfreundlich

WooCommerce lässt sich hervorragend für SEO optimieren, dank dem «Yoast» Plugin, welches schon fast zum WordPress Standard geworden ist.

5. Responsive

Heute schon selbstverständlich, WooCommerce Shops können und müssen responsiv sein, auch um bei Google besser zu rangieren und eine grössere Reichweite zu erzielen.

Sika WooCommerce App

Haben Sie gewusst, dass WooCommerce auch für Shops in einer nativen App benutzt werden kann? Genau das haben wir gemacht, das WooCommerce CMS als Grundlage für den Webshop in der Sika App benutzt.

6. Ansprechendes Design

Dies hängt natürlich von Frontend Entwickler ab, oder der Theme welche gewählt wurde. Diese beiden Möglichkeiten machen es zu einem nennenswerten Vorteil gegenüber manch anderen Shopsystemen.

7. User generated Content

In WooCommerce Shops lassen sich einfach Kommentar- und Bewertungsfunktionen einbinden. Das kann sich positiv auf das Google Ranking auswirken und gute Produkte erzielen gute Bewertungen und Kommentare, was den Verkauf zusätzlich fördert.

8. Flexibel & skalierbar

WooCommerce lässt sich beliebig erweitern, sei es mit Plugins oder einer Eigenentwicklung.

9. Artikelvielfalt

WooCommerce Shops sind nicht nur für physische Produkte geeignet. Digitale Produkte, wie Online Seminare, Buchungen, Tickets lassen sich genauso gut verkaufen.

10. Viele Zahlungsmöglichkeiten

Verschiedenste Paymentprovider können integriert werden, vor allem die bekannten Schweizer Anbieter wie Twint und PostFinance. Kreditkarten, PayPal und Bezahlung auf Rechnung sind also kein Problem.

11. Flexible Versandoptionen

Unterschiedliche Artikel können Versandkostenklassen zugeordnet, der Versand in verschiedene Länder mit Zonen geregelt und die Sendeverfolgung einfach mit einem Plugin integriert werden. Die Versandeinstellungen sind vielfältig und kinderleicht zu managen.

12. Dashboard für Sales-Auswertungen

WooCommerce bietet eine leistungsstarke grafische Verkaufsübersicht. Verkäufe können zeitlich nach Land, Kunde, Zahlungsart, Produkt(gruppe) und vielen anderen Parametern gefiltert werden und auch monatliche Sales Vorhersagen lassen sich anzeigen.

WooCommerce Sales Dashboard

Ist WooCommerce der beste Onlineshop?

Einen Nachteil hat WooCommerce schon, nämlich bei Updates von WooCommerce, WordPress, Themes oder Plugin Versionen. Je mehr Plugins verwendet werden, desto mehr steigt die Abhängigkeit von Drittanbietern. Bspw. wenn ein Plugin noch nicht reif für eine neue Version ist, dann können Bugs und Schönheitsfehler auftreten oder das Plugin ist komplett inkompatibel. Oftmals bleibt nichts anderes übrig, als auf den Fix des Pluginanbieters zu warten und auf der alten Version weiterzufahren.

Um dies möglichst zu umgehen empfiehlt es sich mit erfahrenen Webagenturen zu arbeiten, die nur mit bewährten und notwendigsten Plugins arbeiten.

Wir sind noch nie auf Anforderungen gestossen, welche wir mit WooCommerce nicht meistern konnten. Es stellt ein vollwertiges Shopsystem dar, auf welches wir immer wieder gerne zurückgreifen und zwar am liebsten ohne Seitentemplates (Themes), so dass wir uneingeschränkt Onlineshops gestalten können, die ihre Besucher lieben werden.

 

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App Entwicklung Kosten

App Entwicklung Kosten – was kostet eine App?

28. August 2020

Preisspanne App Kosten

Oft werden wir prompt gefragt was eine App Entwicklung kostet und unsere prompte Antwort darauf wäre; ab wenigen bis paar hundert tausend Schweizer Franken. Allerdings möchten wir auf die Kostenzusammenstellung vertiefter eingehen damit Interessenten die Kosten ihres App-Projektvorhabens in dieser Preisspanne besser einordnen können. Wer ein konkretes App-Angebot wünscht, kann jederzeit gerne mit uns in Kontakt treten.

Die Kosten der App Konzeption

Jedes Softwareprojekt und digitale Produkt startet mit der Konzeptionphase, so auch eine App-Entwicklung. Während der Konzeption werden die Anforderungen analysiert und das Pflichtenheft erstellt, User-Stories und App-Designs gestaltet sowie ein Projektplan erstellt. Die Konzeption alleine macht im Schnitt rund 30% der Kosten aus, schlussendlich stellt sie das Fundament eines App-Projekts dar.

Oft lohnt es sich im ersten Schritt nur die Konzeption oder einen Prototypen zu beauftragen und erst danach über die Entwicklung der App zu entscheiden. Mit einem Bruchteil der Kosten kann so das Resultat und die Marktakzeptanz herausgefunden werden. Ausserdem können anhand des ausgearbeiteten Konzepts weitere präzisere Offerten eingeholt werden, auch im Ausland wo die Stundensätze meist tiefer als in der Schweiz sind. Für die Konzeption empfehlen wir allerdings wenn möglich mit einem lokalem Anbieter zu arbeiten, da so ein besseres gemeinsames Verständnis für die User- und Marktbedürfnisse gegeben ist.

Besondere Anforderungen erhöhen die Kosten

Im Gegensatz zur stationären Anwendung klassischer Software und Online Anwendungen, bieten die leistungsstarken Smartphones und Mobile Apps viel breitere Einsatzmöglichkeiten. Dementsprechend können vielfältigere Szenarien und Abläufe mit einer App abgebildet werden was sich proportional auf Entwicklungskosten auswirkt.

App Kostentreiber

Nachfolgend zählen wir drei typische Kostentreiber bei der App Entwicklung auf:

1. Dynamische Inhalte

Die Inhalte einer App sind meistens dynamisch, was ein Backend und die Schnittstellenprogrammierung dafür voraussetzt. Da sich sich Backend-Technologien und Programmiersprachen von Mobilen Anwendungen wesentlich unterscheiden, braucht es mehrere Entwickler im Projekt. Die App Entwicklungskosten verdoppeln sich in der Regel.

2. Automatisierte Push-Nachrichten

Mit Google Firebase können gewöhnliche Push-Mitteilungen innerhalb eines Tages in eine App implementiert werden. Sollen Push-Nachrichten bezogen auf gewisse Gegebenheiten automatisiert ausgelöst werden und nur an bestimmte App-User ausgespielt werden müssen diese Hintergrundprozesse programmiert werden. Die Kosten von einem Manntag können schnell auf einige Wochen steigen.

3. Echtzeit Informationsaustausch

Der Echtheit-Informationsfluss zwischen verschiedenen Systemen und App-Anwendern ermöglicht neue digitale Geschäftsmodelle die den Markt und die Benutzergewohnheiten verändern. UBER, Tinder, Google Maps sind typische Mobile Anwendungen wo dem App-User anhand Echtzeitdaten Services angeboten werden. Dieser Live-Datenaustausch basiert auf einer leistungsstarken Architektur und bedarf oft der Integration von Drittsystemen, bspw. an einen oder mehrere Fahrpläne. Die Umsetzungskosten sind hoch, den so ein App-Projekt Bedarf i.d.R. 1000 und mehr Entwicklerstunden.

 

Doppelte Entwicklungskosten für iOS und Android?

Die native App Entwicklung ist die Premiumlösung mit dem besten Benutzererlebnis. Allerdings erfordert sie eine separate Entwicklung mit den von Apple und Google zur Verfügung gestellten Entwicklertools.

iOS und Android Kosten

Die Projektkosten sind nicht wie oft angenommen doppelt so hoch. Generell sind die Gesamtprojektkosten bei der nativen Entwicklung etwa nur 20% höher. Als günstigere Alternative können hybride, Cross-Plattform oder Web-Apps programmiert werden. Mehr zu den verschiedenen Entwicklungsansätzen lesen Sie in unserem Beitrag «Projektvorhaben App».

Kostengünstige App vs. Sicherheit

Die Umsetzungskosten einer App hängen wesentlich davon ab, ob sie von Freelancern, Offshore-Teams oder einer Schweizer App-Agentur entwickelt werden.

1. Freelancer

Die meisten Freelancer sind selbständige Entwickler, die von Projekt zu Projekt springen und dies oft auch nebenberuflich ausüben. Dadurch besteht Gefahr das Entwickler abspringen, Timings nicht eingehalten oder die erhoffte Qualität ausbleibt. Nimmt man dies in Kauf, kann man dafür mit 50% tieferen Preisen rechnen.

2. Offshore-Entwicklerteams

Auch IT-Outsourcing Dienstleister genannt sind üblicherweise Entwicklerteams ausserhalb Europas. In Indien bezahlt man 75% und im näheren Osten rund 50% tiefere Stundensätze als bei App Agenturen aus der DACH Region. Dafür ist das Verständnis für den westeuropäischen Markt meist nicht gegeben und sprachliche, kulturelle sowie Unterschiede in den Zeitzonen erschweren die Zusammenarbeit besonders bei der Projektaufgleisung und Einführung.

3. App-Agentur

Agenturen für App Entwicklung haben iOS und Android Entwickler, Backend-Entwickler, UX-Designer, Projektleiter und Tester angestellt. Das eingespielte Team sorgt für eine hohe Qualität unter Einhaltung der Budgetvorgaben und Timings. Sofern Sie in der Schweiz ansässig sind, profitieren Sie mit Schweizer Agenturen von der persönlichen Beratung, gemeinsamen vor Ort Konzeption und Zusammenarbeit. Angrenzende westeuropäische App-Agenturen mögen zwar kleinwenig günstigere Preise anbieten, allerdings wird die gemeinsame Motivation und Freude am Projektfortschritt die sich bei persönlichen Treffen entwickelt dafür nicht erreicht.

Freelancer vs App Agentur

Unterhaltskosten einer App

Viele Interessenten vergessen die Kosten für den Betrieb und Weiterentwicklung einer App mit einzukalkulieren. Professionelle App-Agentur sollte in ihren Angeboten stets im Voraus darauf aufmerksam machen. Diese Kosten werden mit einem SLA, «Service Level Agreement», Vertrag über Hosting, Wartung und Support des Systems geregelt. Bei Apps kommen Betriebssystemupdates häufiger als bei Webanwendungen vor, so fallen die Unterhaltskosten meist etwas höher aus. Die Kosten pro Jahr für ein SLA bewegen sich in der Regel um die 15 Prozent des Auftragsvolumens.

Warum The Swiss Digital als Partner?

The Swiss Digital ist führender App-Dienstleister mit ausgezeichneter Preis-Leistung dank lokalem Ansprechteam in der Schweiz und einer Niederlassung für die App-Entwicklung in Kroatien. So können wir die erwartete Qualität mit kompetitiven Stundensätzen gewährleisten.

Seit unserer Gründung im Jahr 2012 konnten wir Mobile Apps für etablierte Grossunternehmen, KMUs wie auch Startups aus verschiedenen Industrien in der Schweiz und im nahen Ausland umsetzen.

Nebst der kompletten Betreuung von App-Projekten steigen unsere Entwickler auch gerne dediziert zur Teamergänzung in andere Projekte mit ein. Dafür haben wir die notwendigen Vertragsgrundlagen und organisieren auch gerne die Anreise für ein Kennenlernen oder die Entwicklung vor Ort.

Es würde und freuen mehr über Ihre App-Projekte und Ideen zu erfahren, so zögern Sie nicht mit uns in Kontakt zu treten.

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